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Stoltze, Friedrich

Friedrich Stoltze

Friedrich Stoltze
Fotografie.

© Institut für Stadtgeschichte, Ffm. (Sign. ISG_S7P1998_14041).
Stoltzedenkmal in Ffm.

Das Stoltzedenkmal mit der Porträtbüste des Schriftstellers auf dem Friedrich-Stoltze-Platz hinter der Katharinenkirche
Sandsteinbrunnen mit bronzenen Elementen, ausgeführt von Fritz Klimsch nach einem Entwurf von Friedrich Schierholz (1895), restauriert von Edwin Hüller (1981).
Fotografie von Sabine Hock (2016).

© Sabine Hock, Ffm.
Stoltze, Friedrich Philipp. Dichter, Schriftsteller und Verleger. * 21.11.1816 Ffm., † 28.3.1891 Ffm., begraben am 30.3.1891 auf dem Ffter Hauptfriedhof.
Unter fünf Geschwistern, von denen drei früh starben, war S. das jüngste Kind des Ffter Gastwirts Friedrich Christian S. (1783-1833), der aus dem Waldecker Land 1800 nach Ffm. gekommen war und 1808 die Ffterin Anna Maria Rottmann (1789-1868) geheiratet hatte.
S. besuchte die Katharinenschule, dann das städtische Gymnasium und erhielt Privatunterricht, u. a. bei Goethes Vetter Friedrich Karl Ludwig Textor. In seinem Elternhaus, dem Gasthaus „Zum Rebstock“, im Schatten des Domturms hinter dem Alten Markt – schon um 1830 eine Zuflucht für „Demagogen“ und exilierte Polen – kam er schon als Jugendlicher mit den liberalen und demokratischen Strömungen des vormärzlichen Deutschland in Berührung. Gemeinsam mit seinem Vater besuchte S. 1832 das Hambacher Fest und lernte dort Ludwig Börne persönlich kennen, der für ihn zum literarischen Vorbild als Freiheitsdichter werden sollte. Einige der Revolutionäre, die am 3.4.1833 mit dem Sturm auf die Ffter Wachen das Fanal zur Demokratisierung Deutschlands setzen wollten, gingen im „Rebstock“ ein und aus. S.s Schwester Annett geriet wegen beabsichtigter Gefangenenbefreiung ins Visier der Untersuchungsbehörden und musste 1835 eine vierwöchige Haftstrafe im Rententurm absitzen.
Zunächst zum Kaufmann bestimmt, aber schon als Heranwachsender dichterisch veranlagt, so dass sogar Marianne von Willemer den Poeten in ihm stärkte, wurde S. erst nach dem Tod des Vaters frei in seinen Entschlüssen. 1838 besuchte er Paris und Lyon, wo er zum Stiftungsfest des dortigen deutschen Gesangvereins das „Bundeslied der Deutschen in Lyon“ dichtete, das Mendelssohn vertont hat. Ein erstes Bändchen „Gedichte“ erschien 1841, das den Ffter Kaufmann Marquard Georg Seufferheld so für S. einnahm, dass er ihn zu seinem Hauslehrer machte und 1843/44 auf Bildungsreise nach Thüringen und an die Fröbel’schen Anstalten in Blankenburg und Keilhau schickte. Zeitweilig war S. als Vorleser bei dem Ffter Bankier Amschel Mayer von Rothschild tätig. Gelegenheitsgedichte und Auftragsarbeiten für die gehobene Ffter Gesellschaft machten S. als Autor bekannt. Interessiert verfolgte S. die revolutionären Ereignisse 1848 und die Arbeit der Ffter Nationalversammlung, von deren Entscheidung für ein kleindeutsches Kaiserreich er enttäuscht war. Im Juni 1849 folgte er seinem Freund, dem Zeichner Ernst Schalck, der sich als „Kriegsberichterstatter“ Freischärlern in der Pfalz angeschlossen hatte. Ergebnis der Zusammenarbeit waren die „Skizzen aus der Pfalz“ (1849), zu denen S. die Texte beisteuerte. 1849 veröffentlichte S. im Selbstverlag ein schmales Bändchen seiner „Freiheitslieder“ und konzentrierte sich fortan ganz auf die schreibende Tätigkeit.
Ab 1852 brachte S. in zwangloser Folge seine „Krebbelzeitungen“ heraus (44 Nummern bis 1879), in denen er (teils unter Spezialtiteln) das Zeitgeschehen glossierte, Großereignisse wie das Schillerfest 1859 oder das Bundesschießen 1862 humorvoll begleitete und Feste wie Fastnacht, den Wäldchestag, Ostern und Weihnachten auf seine Weise würdigte. Eine Spezialität S.s waren ab 1851 Maskenballplakate und Leporellos (bis zu 343 x 21 cm groß) zur Ffter Fastnacht.
Gemeinsam mit dem Maler und Karikaturisten Ernst Schalck gründete S. 1860 nach dem Vorbild des Berliner „Kladderadatsch“ die politisch-satirische Wochenzeitschrift „Ffter Latern“ (S. als Texter, Schalck, Albert Hendschel u. a. als Zeichner, 1870 auch Wilhelm Busch). Sie erreichte mit ihren beliebten Hampelmanniaden (Verkörperung des Ffter Kleinbürgers) und den Dialogen zwischen „Millerche“ und „Berjerkapitän“ (nach Volkstheaterfiguren von Carl Malss) bald schon hohe Auflagen, wurde zeitweilig als preußenfeindlich verboten, existierte aber (unter wechselndem Namen) bis 1893. Über 30 Jahre hinweg hat S. die politischen, gesellschaftlichen und sozialen Zustände seiner Zeit kritisch kommentiert. Als Mann aus dem Volke hat er sich für die Belange der Kleinen Leute eingesetzt. S.s Feindbild Nr. 1 war Otto von Bismarck, dessen Werdegang vom Gesandten am Deutschen Bundestag bis zum Reichskanzler er satirisch begleitete. Themen wie den Kulturkampf und die Sozialistenverfolgung haben S. ebenso beschäftigt wie die Einführung immer neuer Steuern, die zunehmende Militarisierung oder das Verhältnis Deutschlands zu seinen europäischen Nachbarn. Wegen seiner preußen- und bismarckfeindlichen Äußerungen zog es S. 1866 vor, sich vor dem zu erwartenden preußischen Einmarsch in Ffm. für drei Monate ins süddeutsche und Schweizer Exil zu verabschieden. Die „Ffter Latern“ blieb nach seiner Rückkehr im Oktober 1866 für fünf Jahre verboten. S. behalf sich mit immer neuen Zeitungsgründungen, von denen es nur der „Wahre Jacob“ (1867-71), in dem er seiner Trauer über die Annexion Fft.s durch Preußen freien Lauf ließ, auf eine nennenswerte Zahl von Ausgaben brachte. Andere Zeitungstitel jener Jahre waren die „Ffter Pechfackel“ (1867) und die „Ffter Wüste-Demagogen-Zeitung“ (1869).
Sein Eintreten für die nationale Einheit Deutschlands und seine Forderungen nach Demokratie sowie republikanischer Staatsführung im Deutschen Bund und im Deutschen Reich brachten S. immer wieder in Konflikte mit den Zensurbehörden. Mehrfach wurde er wegen „Preßvergehens“, Majestäts- und Bismarck-Beleidigung zu Haftstrafen und empfindlichen Geldbußen verurteilt. Einer Gefängnisstrafe konnte er sich aber erfolgreich entziehen. Als Journalist und Satiriker hat sich S. bewusst keiner Partei angeschlossen. Er bezeichnete sich selbst einmal als „rrrrosenroth“ und sympathisierte mit der Deutschen Volkspartei des Liberalen Leopold Sonnemann, für den er auch Wahlkampfunterstützung leistete. Obwohl S.s journalistisches Werk um ein Vielfaches umfangreicher ist als sein mundartliches Schaffen, überlagert der Ruf des Lokalpoeten bis heute die Wahrnehmung S.s als kritischen Chronisten des 19. Jahrhunderts. Seine bekanntesten Verse: „Es is kää Stadt uff der weite Welt,/ die so merr wie mei Frankfort gefällt./ Un es will merr net in mein Kopp enei:/ Wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!“ werden bis heute gern zitiert. Seine gefühlsbetonten, patriotisch-volksnahen, humorvollen, dabei gedankenreichen und sprachlich vollendeten Dichtungen machten S. zum populärsten und nach Goethe berühmtesten Ffter. So stellte Bundespräsident Theodor Heuss 1959 in der Paulskirche fest: „Immer wenn ich hier war, spürte ich beides: Weite einer Weltgesinnung und Nähe eines Heimatgefühls, Goethe und Friedrich Stoltze.“
1856 Mitbegründer des 1. Ffter Karneval-Vereins „Die Bittern“. 1870 Ehrenmitglied des Ffter Vereins in New York. 1879 Ehrenmitglied und Meister des Freien Deutschen Hochstifts. 1880 Ehrenmitglied der Ffter Turngemeinde für die Verdienste um das V. Allgemeine Deutsche Turnfest. 1881 Ehrenmitglied des Neeb’schen Männerchors. 1883 Ehrenmitglied des Ffter Journalisten- und Schriftsteller-Vereins.
S. hinterließ eine Fülle von hochdeutschen und mundartlichen Dichtungen, die gesammelt im Ffter Verlag von Heinrich Keller erschienen und zahlreiche Auflagen erlebten: „Gedichte in hochdeutscher Mundart“ (1862), „Gedichte in Ffter Mundart“ (2 Bände, 1865/71), „Gedichte in Ffter und hochdeutscher Mundart“ (1871), „Novellen und Erzählungen in Ffter Mundart“ (2 Bände, 1880/85), „Gesammelte Werke“ (5 Bände, 1892ff.), „Vermischte Schriften“ (1896), „Ausgewählte Gedichte und Erzählungen in Ffter Mundart“ (1912), „Werke in Ffter Mundart“ (Verlag Waldemar Kramer, 1953), „Die schönsten Dichtungen in Ffter Mundart“ (Verlag Waldemar Kramer, 5 Bände, 1997/98) und Einzelveröffentlichungen, darunter die Kinder-Komödie „Kaspers lustige Streiche“ (1852), die gegen den nassauischen Publizisten Karl Braun gerichtete Streitschrift „Schwarz-Weiß & Braun nebst Verwandtes“ (1868), „Deutsche Lieblings-Märchen“ (mundartliche Umdichtungen, um 1880), Festspiele und Prologe zu besonderen Ereignissen wie dem 100. Geburtstag des Ffter Stadttheaters 1882. Viele seiner fft.erischen Gedichte und Erzählungen (wie „Die Blutblas“, „Die explodiert Sposau“, „Das Gänsi“, „Die Kapp“, „Parre Kännche“, „Verrzeh Döchter“ und „Von Fft.s Macht und Größe“) sind bis heute in Ffm. populär und werden gern rezitiert.
Ölporträt (von Johann Heinrich Hasselhorst, 1886) als Dauerleihgabe des ISG im Stoltze-Museum der Ffter Sparkasse. Porträtzeichnung (von F. W. Bernstein) in Privatbesitz. Gipsbüste (von Friedrich Schierholz, 1892) im Besitz des Städel. Gipsbüste (Gustav Herold zugeschrieben) im HMF. Porträtbüste im Treppenhaus der alten Stadtbibliothek (kriegszerstört). Reliefbüste an der Westfassade des Neuen Rathauses in der Buchgasse.
Mit Ausnahme von Reisen nach Frankreich, Thüringen und in die Schweiz, regelmäßigen Kuraufenthalten in Königstein sowie gelegentlichen Besuchen bei schwäbischen Dichterkollegen wie Theobald Kerner in Weinsberg blieb Ffm. immer Lebensmittelpunkt von S. Im Laufe seines Lebens ist er 24-mal innerhalb der Stadt umgezogen. An sein Elternhaus, das Gasthaus „Zum Rebstock“ (Im Rebstock Lit. L 87, später Kruggasse 4; beim Durchbruch der Braubachstraße 1904 niedergelegt), erinnert heute eine Gedenkplakette (von Alexander Kraumann, 1934) am Haus am Dom (ehem. Hauptzollamt), Domstraße 3/Ecke Braubachstraße. Nach der Aufgabe des Gasthauses (1837) wohnte S. mit der verwitweten Mutter zunächst in der Schnurgasse, dann in der Löbersgasse 1 in Bornheim, nach seiner Rückkehr aus Thüringen (1845) in der Schäfergasse 18, endlich allein in einer Dachwohnung wahrscheinlich in der Meisengasse 26/Ecke Tollgasse nahe der Kastenhospitalgasse (später Börsenstraße), dann in der Großen Friedberger Straße, nach seiner Heirat (1849) zuerst in der Großen Bockenheimer Gasse (am Bockenheimer Tor), Papageigasse und Klostergasse 6 (wo 1852 die erste Krebbelzeitung erschien), dann in einem von Nikolaus Hadermann gemieteten Gartenhaus auf dem Röderberg II 14 (später 188; seit 1892 dort Gedenktafel; nicht erhalten), aber bald schon wieder in Innenstadtnähe: 1854 allein in der Fahrgasse 48, dann mit der Familie 1859 in der Großen Bockenheimer Gasse 8, nach dem Kuraufenhalt in Königstein bis 1860 zunächst bei einem Freund in der Schäfergasse 8, seit 1861 in der Schaumainstraße 10 in Sachsenhausen, seit 1862 im Bornwiesenweg 97b, seit 1863 in der Kleinen Pfingstweidstraße 3 und seit 1864 im Sandweg 62. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil 1866 fand er Wohnung in dem Zickwolff’schen Landhaus auf dem Mühlberg, Ecke Offenbacher Landstraße 8/Hühnerweg (später Hühnerweg 20), wechselte aber schon nach Jahresfrist (1868) in den oberen Bäckerweg und 1869 in die Unterlindau 6. Schließlich zog er, möglicherweise nach zwei weiteren Zwischenstationen, in das zunächst von Leopold Sonnemann, dann (seit 1890) von Wilhelm Carl von Rothschild gemietete Gartenhäuschen im Grüneburgweg 128 („S.-Häusi“; für eine Zufahrt zum IG-Gebäude 1930 niedergelegt), wo er seit 1873 endlich sesshaft wurde und 1891 gestorben ist.
Ehrengrab der Stadt Ffm. auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann J 306).
S. war seit 1849 verheiratet mit der Ffterin Marie, gen. Mary, Messenzehl (1826-1884), die ihm insgesamt elf Kinder schenkte. Sieben Kinder, darunter die drei Söhne Heinrich (Landwirt, 1848-1872), Hermann (Kunstgärtner, 1860-1899) und Friedrich (Student der Mathematik, 1861-1880), erreichten das Erwachsenenalter. Besonders nahe standen ihm die vier Töchter Lyda (1850-1930), Laura (1855-1945), Molly (1856-1910, verheiratet seit 1886 mit Franz Schreiber von der Kleinen Presse) und Alice (1858-1926), die den häufig kränkelnden Vater bei der Arbeit an der „Ffter Latern“ unterstützten. Der Dichter Adolf S. entstammte der Verbindung S.s mit seiner Jugendfreundin Maria Christina Retting (dichterisch von S. besungen als: Lyda Christine; 1816-1843). Zu S.s elf Enkeln gehörten der Ingenieur und Stadtverordnete Friedrich Stoltze (1869-1964) und Lydia Lerner-S. (1873-1954), die mit dem Polarforscher Theodor Lerner verheiratet war.
Nachlass (Manuskripte, Notizen, über 650 Briefe an und von S., fast 600 Bücher aus der häuslichen Bibliothek, das private Fotoalbum und einzelne persönliche Gegenstände) in der UB Ffm. (Sammlung Fft. / Handschriftenabteilung). Sämtliche Briefe von und an S. aus dem Bestand sind seit 2016 digitalisiert und im Internet verfügbar.
Seit 1978 S.-Museum der Ffter Sparkasse (bis 2014 im Schönborner Hof, Töngesgasse 34-36; derzeit auf der Galerie im Kundenzentrum der Ffter Sparkasse, Neue Mainzer Straße 49). Dort sind u. a. einzelne Originale aus dem Nachlass zu sehen. Zum 200. Geburtstag S.s 2016 Jubiläumsprogramm unter Federführung des S.-Museums mit einem Festakt im Kaisersaal, einer Ausstellung im S.-Museum, einem Kompositionswettbewerb zur Vertonung von S.-Texten, der Aufführung einer „S.-Revue“ durch die Fliegende Volksbühne, Lesungen, Stadtführungen, Vorträgen und vielen weiteren Veranstaltungen.
S.ruhe („S.plätzi“; seit 1860) im Billtal bei Königstein. S.straße (seit 1891) in der östlichen Innenstadt. S.schneise (seit 1931) im Stadtwald zwischen Oberschweinstiege und Goetheturm. Die Friedrich-S.-Schule, seit 1934 eine Hauptschule in der Innenstadt, ging 2010 in der neu entstandenen Ludwig-Börne-Schule auf. Der S.-Preis, gestiftet von dem Ffter Juwelier Johannes Lueg (1978), wurde von den „Freunden Fft.s“ von 1978 bis 2016, in der Regel alle zwei Jahre, verliehen an „Bürger, die sich um die Pflege des kulturellen Erbes in Ffm. besonders verdient gemacht haben“. Der Laternen-Preis für künstlerisches und literarisches Schaffen im Sinne S.s wurde von 1985 bis 2001 von der Vereinigung der Freunde und Förderer des S.-Museums vergeben. Hausfassade mit dem Zitat „Es will merr net in mein Kopp enei/ wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei“ an der Ecke Reuterweg/Wolfsgangstraße.
Denkmalbrunnen (nach einem Entwurf von Friedrich Schierholz, ausgeführt von Fritz Klimsch, 1895) ursprünglich auf dem Hühnermarkt nahe S.s Geburtshaus, von 1981 (nach Restaurierung von Edwin Hüller) bis 2016 auf dem Friedrich-S.-Platz (seit 1992) hinter der Katharinenkirche.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 442-445, verfasst von: Wolfgang Klötzer (überarbeitete Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon von Petra Breitkreuz).

Lexika: Allgemeine Deutsche Biographie. Hg. durch die Historische Commission bei der Königlichen Akademie der Wissenschaften. 56 Bde. München/Leipzig 1875-1912.Otto Hörth in: ADB 36 (1893), S. 415-419. | Brümmer, Franz (Bearb.): Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. 8 Bde. 6. Aufl. Leipzig [1913]. (Reclams Universal-Bibliothek 1986-1990).Brümmer 1913, Bd. 7, S. 93f. | Killy, Walther (Hg.): Literaturlexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache. Digitale Ausgabe. Berlin 1998. (Digitale Bibliothek 9).Hans Sarkowicz in: Killy 11 (1991), S. 224f. | Deutsches Literatur-Lexikon. Biographisch-bibliographisches Handbuch. Begr. v. Wilhelm Kosch. Fortgef. v. Bruno Berger u. Carl Ludwig Lang. 3., völlig neu bearb. Aufl. Bisher 30 Bde. (bis Werdum) und 6 Ergänzungsbde. (bis Ryslawy). Bern/München 1968-2010 bzw. 1994-99.Reinhard Müller in: Kosch: Lit., 3. Aufl., Bd. 20 (2000), Sp. 360-363. | Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 26 Bde. (bis Vocke). Berlin 1953-2016.Sabine Hock in: NDB 25 (2013), S. 428f. | Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.Richel, S. 584; vgl. auch S. 583 u. 585. | Schäfer, Theo (Hg.): Ffter Dichterbuch. Ffm. 1905.Schäfer: Ffter Dichter, S. 62-73, 477. | Schrotzenberger, Robert: Francofurtensia. Aufzeichnungen zur Geschichte von Ffm. Ffm. 1884.Schrotzenberger, S. 244; vgl. auch S. 245. | Wilpert, Gero von: Deutsches Dichterlexikon. Biographisch-bibliographisches Handwörterbuch zur deutschen Literaturgeschichte. 3., erw. Aufl. Stuttgart 1988. (Kröners Taschenausgabe, Bd. 288).Wilpert: Dt. Dichterlex., S. 774.
Literatur:
                        
Beier, Gerhard: Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch 150 Jahre (1834-1984). Ffm. 1984. (Die Hessen-Bibliothek im Insel Verlag).Beier: Arbeiterbewegung 1984, S. 573f. | Breitkreuz, Petra (Hg.): Stol(t)ze Frauen. Wiesbaden 2014.Breitkreuz (Hg.): Stol(t)ze Frauen 2014. | Breitkreuz, Petra: Friedrich Stoltze. Dichter – Denker – Demokrat. Wiesbaden 2016.Breitkreuz: Friedrich Stoltze 2016. | Breitkreuz, Petra: In ganz Frankfort dehaam oder Friedrich Stoltze zieht um. Ffm. 2012.Breitkreuz: In ganz Frankfort dehaam 2012. | Werkverzeichnis Friedrich Stoltze. Bearb. v. Alfred Estermann unter Mitwirkung von Dore Struckmeier-Schubert und Andrea Wölbing. Hg. v. d. Vereinigung der Freunde und Förderer des Stoltze-Museums e. V. Ffm. Vaduz 1983.Estermann: Werkverzeichnis Friedrich Stoltze 1983. | Gazzetti, Maria (Hg.): Fft. Literarische Spaziergänge. Mit (...) einer literarischen Spurensuche von Renate Chotjewitz Häfner. Ffm. 2005. (Fischer Taschenbuch 16935).Gazzetti (Hg.): Lit. Spaziergänge 2005, S. 95-97. | Heym, Heinrich: Lebenslinien. Schicksale aus einer alten Stadt. 3 Folgen. Ffm. 1965-68.Heym: Lebenslinien I (1965), S. 106-115. | Hoffmann, Hilmar: Die großen Ffter. Ehrenwürdige Bürger und Ehrenbürger [von Karl dem Großen bis Friedrich von Metzler]. 4., durchges. Aufl. Ffm. 2012.Hoffmann: Die großen Ffter 2012, S. 64-66, 251f. | Proelß, Johannes: Friedrich Stoltze und Ffm. Ein Zeit- und Lebensbild. Ffm. 1905.Proelß: Friedrich Stoltze u. Ffm. 1905. | Proelß, Johannes: Friedrich Stoltze. Ein Bürger aus Fft. Neu bearb. v. Günther Vogt. Ffm. 1978.Proelß/Vogt: Friedrich Stoltze 1978. | Quast, Michael/Breitkreuz, Petra/Hock, Sabine (Hg.): Eenen, denen, dippen, dappen. Friedrich Stoltze für Kinner un Kenner. Ffm. 2011.Quast u. a. (Hg.): Eenen, denen, dippen, dappen 2011. | Sarkowicz, Hans (Hg.): Die großen Ffter. Nach einer Sendereihe des Hessischen Rundfunks. 2. Aufl. Ffm./Leipzig 1994.Heckmann, Herbert: „Un es will mer net in mein Kopp enei“. Friedrich Stoltze. In: Sarkowicz (Hg.): Die großen Ffter 1994, S. 183-192. | Stoltze, Adolf: Gesammelte Werke. 9 Bde. Ffm. 1902-09.Stoltze, Adolf: Erinnerunge aus meiner Kindheit. In: Stoltze, Adolf: Ges. Werke 5 (Humoresken in Ffter Mundart II, 4. Aufl. 1906), S. 219-276. | Stoltze, Friedrich: „Brich freies Wort dir muthig Bahn!“ Schriften – ausgewählt v. Petra Breitkreuz. Wiesbaden 2016.Stoltze, Friedrich: „Brich freies Wort dir muthig Bahn!“ Ausgew. Schriften 2016. | Wolters, Dierk: Große Namen in Fft. Wer wo lebte. Ffm. 2009, erw. Neuaufl. 2012.Wolters: Wer wo lebte 2009, S. 98f. | „Ich habe mit Fft. gelacht und getrauert...“. Werk und Leben des Schriftstellers Friedrich Stoltze. Zehn Jahre Friedrich-Stoltze-Museum. Hg. v. d. Vereinigung der Freunde und Förderer des Stoltze-Museums. Ffm. 1988.„Ich habe mit Fft. gelacht und getrauert...“. Werk u. Leben von Friedrich Stoltze 1988. | „O Freiheit, mein Alles, mein Glück und mein Weh...“. Werk und Leben des Schriftstellers Friedrich Stoltze. Hg. v. d. Vereinigung der Freunde und Förderer des Stoltze-Museums. Ffm. 1997.„O Freiheit...“. Werk u. Leben von Friedrich Stoltze 1997.
Quellen: Estermann, Alfred: Friedrich Stoltze. Die Veröffentlichungen – Der Nachlaß – Die Bibliothek. Ein Gesamtverzeichnis. Hg. m. Unterstützung der Vereinigung der Freunde und Förderer des Stoltze-Museums. Ffm. 1996.Estermann: Gesamtverzeichnis Friedrich Stoltze 1996. | ISG, Einwohnermeldekartei („Nullkartei“), ca. 1870-1930.ISG, Nullkartei. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/36.
Internet: Hessische Biografie, ein Kooperationsprojekt des Instituts für Personengeschichte in Bensheim und des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde in Marburg zur Erstellung einer umfassenden personengeschichtlichen Dokumentation des Landes Hessen. http://www.lagis-hessen.de/pnd/118618628Hess. Biografie, 9.6.2015. | Bibliotheksportal der UB Ffm. (mit Katalogen, digitalen Sammlungen, Online-Publikationen u. a.). http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/stoltze/nav/index/all
Hinweis: Digitale Sammlung aller Briefe von und an Friedrich Stoltze aus dem Nachlassbestand in der UB Ffm.
UB Ffm., 2.12.2016.
| Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_StoltzeWikipedia, 9.6.2015.

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Empfohlene Zitierweise: Klötzer, Wolfgang/Breitkreuz, Petra: Stoltze, Friedrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/1354

Stand des Artikels: 15.2.2017
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 06.2015.