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Bunsen, Georg

Bunsen, Georg Carl (auch: Karl) Adolph. Pädagoge. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 18.2.1794 Ffm., † 3.10.1872 Belleville/Illinois (USA).
Sohn von Johann Georg B. und dessen Ehefrau Charlotte (eigentl.: Charlotta) Augusta Christiana, geb. Huth (1766-1847). Bruder von Karl und Gustav B.
Anhänger der Pestalozzi’schen Lehrmethode und der Jahn’schen Turnerziehung. Nach dem Studium der Philosophie in Berlin (seit 1812) gründete B. 1820 in Ffm. die „B.’sche Lehr- und Erziehungsanstalt für Knaben“, deren Schulgebäude zunächst das Haus Sonneck auf der Pfingstweide war. Die Anstalt wurde dann mit der von Ludwig Hadermann (1770-1846) begründeten Schule vereinigt und in den „Weißen Hirsch“ auf dem Hirschgraben, später in die Neue Mainzer Straße verlegt. B. leitete die Schule bis zu seiner Emigration 1834; dann ging sie an seinen bisherigen Mitvorsteher Johann Ludwig Georg Stellwag (1801-1847) über.
B. gehörte, wie sein Bruder Gustav B., zu den Planern des Ffter Wachensturms von 1833. Als Gustav B. nach der missglückten Revolte steckbrieflich gesucht wurde, versteckte B. ihn fünf Wochen lang bei sich, bevor Gustav B. nach Nordamerika floh. Am 2.3.1834 ebenfalls nach Amerika ausgewandert, gründete B. in Belleville/Illinois eine neue Pestalozzi-Schule.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 121, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Schrotzenberger, Robert: Francofurtensia. Aufzeichnungen zur Geschichte von Ffm. 2., vermehrte u. verbesserte Aufl. Ffm. 1884.Schrotzenberger, S. 36.
Literatur:
                        
[Richel, Arthur:] Johann Heinrich Pestalozzi. Gedächtnisausstellung. Veranstaltet v. d. Stadtbibliothek, d. Schulmuseum u. a. Instituten i. Auftr. d. Arbeitsausschusses für die Ffter Pestalozzifeier. Katalog. Ffm. 1927.Richel: Pestalozzi-Gedächtnisausstellung 1927, S. 52 (mit Sterbedatum).
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/12.569.

GND: 1175143626 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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© 2022 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Bunsen, Georg. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1908

Stand des Artikels: 18.8.1987