Helfrich, Wilhelm

Helfrich, Wilhelm. Architekt. * 17.10.1875 (Ffm.-)Bornheim, † 23.2.1963 Ffm.
Ausbildung unter Hasselhorst und Sommer am Städel; daneben Arbeit als Maurerlehrling auf dem Bau. Angestellter technischer Baubüros. 1903 begründete H. zusammen mit Franz Vietze das Baugeschäft „Vietze & Helfrich“, das er dann ab 1916 allein weiterführte. 1938 ließen die Nationalsozialisten die Firma schließen, da H. sich nicht zur Trennung von seiner jüdischen Frau Lola, einer Schwester des Malers Heinrich Gottselig, zwingen ließ. Nach 1945 vereidigter Sachverständiger in Bauangelegenheiten.
Wichtigste Bauten in Ffm. (meist zusammen mit Franz Vietze): Parkhotel in der Wiesenhüttenstraße (1904/05), Engel-Apotheke in der Großen Friedberger Straße (1905), Kochkunstmuseum in der Windmühlstraße (1908), „Haus des Kaufmännischen Vereins“ (das spätere Volksbildungsheim, 1908), Neues Theater in der Mainzer Landstraße (1911), Brotfabrik Osthafen GmbH (1912) sowie Villen im Westend.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 314, verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Schomann, Heinz/Rödel, Volker/Kaiser, Heike: Denkmaltopographie Stadt Ffm. Hg. v. Denkmalamt der Stadt Ffm. in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege in Hessen. Überarb. 2. Aufl. Ffm. 1994. (Materialien zum Denkmalschutz in Ffm., 1. Baudenkmäler; / Teil der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Hessen).Denkmaltop., S. 44, 128, 131, 160. | Zeller, Thomas: Die Architekten und ihre Bautätigkeit in Ffm. in der Zeit von 1870 bis 1950. Ffm. 2004. (Beiträge zum Denkmalschutz in Ffm. 14).Zeller, S. 145.
Literatur:
                        
Rödel, Volker: Fabrikarchitektur in Ffm. 1774-1924. Die Geschichte der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Ffm. 1986. (Ffm. – Beiträge zur Stadtentwicklung).Rödel: Fabr. 1986, S. 628. | Rödel, Volker: Ingenieurbaukunst in Ffm. 1806-1914. Ffm. 1983. (Ffm. – Beiträge zur Stadtentwicklung).Rödel: Ing. 1983, S. 227.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/2.052.

© 2021 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Helfrich, Wilhelm. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/2545

Stand des Artikels: 24.7.1989