Croissant, Michael

Michael Croissant

Michael Croissant
Fotografie von Barbara Klemm (1984; Städel Museum, Ffm., Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e. V., Inv.-Nr. St.F.3883).

© Barbara Klemm, Frankfurt am Main.
Croissant, Michael Justus. Prof. Bildhauer. Zeichner. Hochschullehrer. * 7.5.1928 Landau/Pfalz, † 21.9.2002 München.
C. entstammte einer weitverzweigten pfälzischen Künstlerfamilie. Seine Vorfahren waren französische Hugenotten, die als Glaubensflüchtlinge in der Mitte des 17. Jahrhunderts aus dem Elsass in die Kurpfalz eingewandert waren. Der in Heidelberg geborene Nikolaus Abraham C. (1650-1717), der in Edenkoben sesshaft wurde, gilt als Stammvater der später künstlerisch begabten und tätigen Namensträger. Im ausgehenden 19. Jahrhundert ließen sich die Mitglieder der Künstlerfamilie – überwiegend Maler – in Landau nieder. C.s Vater Hermann C. (1897-1963), dessen Onkel August C. (1870-1941) und wiederum dessen Sohn Eugen Philipp C. (1898-1976) gehören zu den bekanntesten Vertretern. Während der Schwerpunkt der anderen Künstler aus der Familie auf der „Altlandauer Malerei“ lag, wagte allein Michael C. den radikalen Bruch mit der Tradition bis hin zur konsequenten Abstraktion und wurde, auch aufgrund seiner Lehrtätigkeit in Ffm., über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannt.
Als Sohn des Kunstmalers Hermann Adolf C. und dessen Ehefrau Ursula Flora Hildegard, geb. Hirschberg (1902-1970), wuchs C. zusammen mit seinem älteren Bruder Thomas C. (* 1925) auf. Nach der Ehe (1922-31) mit Ursula C. war der Vater noch zweimal verheiratet. Aus seiner zweiten Ehe, die er am 11.5.1931 mit Gertrud Margaret, gen. Trude, Schuster (1901-1952) schloss, stammt Prof. Dr. Doris Renate Ledderose-C. (* 1935), Historikerin für ostasiatische Kunstgeschichte und C.s Halbschwester.
Die Familie der Mutter Ursula C. war jüdischen Glaubens. C.s aus Posen stammender Großvater Leopold Hirschberg (1867-1929) war Arzt und Musikschriftsteller in Berlin; er war verheiratet mit Frida (auch: Frieda) Hirschberg, geb. Prager (1876-1930). Einige Familienmitglieder, darunter C.s Onkel Wolfgang Heinz Emanuel Hirschberg (1906-1943), fielen dem Holocaust zum Opfer.
C. verbrachte seine Kindheit in Berlin-Dahlem, wo die Familie seiner Mutter lebte und sein Vater sich kurzzeitig ein Atelier eingerichtet hatte, später in Wien. Er wuchs zunächst bei seiner Mutter auf, die 1933 aus Berlin und 1938 aus Wien nach England emigrieren musste. Anschließend lebte er bei seinem Vater, der seit 1939 wieder permanent in Landau wohnte, und begann 1942 eine Steinmetzlehre. In Kaiserslautern besuchte er von 1943 bis 1945 die Meisterschule des gestaltenden Handwerks. Er nahm anschließend ab 1946 Unterricht an einer privaten Kunstschule bei Lothar Otto (1893-1970) in München, bevor er 1948 an die Münchner Akademie (heute: Akademie der Bildenden Künste) wechselte, wo er bis 1953 in der Bildhauerklasse bei Professor Toni Stadler, einem Vertreter der „Münchner Archaik“, studierte. Dort lernte er Christa von Schnitzler kennen, die ihrem Lehrer zwei Jahre zuvor von Ffm. nach München gefolgt war. Zusammen mit Christa von Schnitzler, Leo Kornbrust (* 1929), Herbert Peters (1925-2006) und später auch Hans Steinbrenner gehörte C. zu den bekannt gewordenen Schülern Stadlers. 1953 heiratete er Christa von Schnitzler; beide arbeiteten bis 1966 als freischaffende Bildhauer in der Nähe von München.
Im Jahr 1966 wurde C. als Professor an die Staatliche Hochschule für Bildende Künste (Städelschule) berufen, wo er in der Nachfolge von Hans Mettel die Bildhauerklasse bis 1988 leitete. Er bewohnte zusammen mit seiner Frau eine Wohnung in der Schwanthalerstraße in Sachsenhausen. In den 22 Jahren seiner Tätigkeit gehörte er zu den Lehrern, die ständige Präsenz zeigten und daher eine beachtliche Zahl an Schülern vorzuweisen hatten. Zu C.s Schülern zählten: Lucie Beppler (* 1961), Carmen Berr (* 1952), Dietz Eilbacher (1952-2014), Bernd Fischer (* 1954), Ina Holitzka (* 1957), Michael Kalmbach (* 1962), Marko Lehanka (* 1961), Dieter Oehm (* 1947), Ann Reder (* 1946), Inge Schmidt (* 1944), Michael Siebel (* 1951), Heiner Thiel (* 1957), Matthias Will (* 1947) u. a. Seine Bildhauerklassen waren klein, umfassten zwischen zehn und 15 Schülerinnen und Schüler, deren Ausstellungen er gelegentlich unterstützte. Neben der Plastik unterrichtete er figürliches Zeichnen, Modellieren und freie Komposition.
1991 kehrte C. alleine zurück in sein kleines Atelierhaus in Haar-Gronsdorf am Stadtrand von München, in dem er vor seinem Umzug nach Ffm. zusammen mit Christa von Schnitzler gewohnt hatte. Dort lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod 2002. Im Alter von 74 Jahren starb C. nach schwerer Krankheit in München. Er wurde auf dem Münchner Ostfriedhof bestattet.
C. war Mitglied des Deutschen Künstlerbunds (1958-90), der Pfälzischen Sezession (seit 1959) und der Darmstädter Sezession (seit 1968) sowie seit 1972 korrespondierendes, seit 1995 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Wie Toni Stadler und Christa von Schnitzler gehörte er auch der Neuen Gruppe München an.
C. hinterließ ein sehr umfangreiches Œuvre mit über 1.500 im Werkverzeichnis gelisteten Arbeiten. Dies ist umso erstaunlicher, als er immer wieder Figuren zerstörte, wenn sie seinen Ansprüchen nicht genügten. Außerdem entstand der größte Teil seiner Werke, die nahezu ausschließlich Unikate sind, seit den Achtzigerjahren, so dass sein Frühwerk stark in den Hintergrund trat. Dazu äußerte C. einmal: „Von meinen eigenen Arbeiten ist mir das Neuste auch das Wichtigste, denn man hofft natürlich mit dem Neueren besser geworden zu sein. Was wiederum oft nicht stimmt.“
Das zentrale Thema seiner Kunst war die Figur, die von ihm trotz radikaler Formvereinfachung und Abstraktion nie in Frage gestellt wurde. In den ersten Arbeiten ist der Einfluss seines Lehrers Stadler noch stark zu erkennen. Nach dem Studium entfernte sich C. bald vom Naturvorbild, und seine Plastiken wurden abstrakter, so abstrakt, dass er ganz neue Formen entwickelte. Er beschränkte sich früh auf Köpfe, Köpfe mit Schultern und schließlich stehende, seltener liegende menschliche Körper an der Grenze des gerade noch zu Erahnenden. Sein „Porträt“, eine Bronze von 1960, besteht aus einem scheinbar amorphen Klumpen, der auf einen Kopf hinweist, ein Gesicht aber nicht erkennen lässt. Die Darstellung von Körperfragmenten ist charakteristisch für einen „Bruch im Menschenbild“ der Künstlergeneration seiner Zeit, die durch die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und seiner Folgen geprägt wurde. Die Suche nach einem für ihn zeitgemäßen Menschenbild versuchte er rückblickend in Worte zu fassen: „In meiner Entwicklung als Bildhauer hatte ich mit Naturstudien und Aktfiguren angefangen; irgendwann kam dann für mich der Moment, wo ich das Gefühl hatte: Das kann nicht unser Bild vom Menschen heute sein. Dieses (grob gesagt) heile Menschenbild trifft heute nicht mehr zu. Das fing Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Torso an; etwas später im Kubismus wurde die Figur in anderer Weise zerstört und neu zusammengesetzt – das heißt inhaltlich gesehen, die Bildhauerei war auf die Schwierigkeit gestoßen, ein unverstelltes Bild vom Menschen darzustellen. Ähnlich sind in meinen Arbeiten die Verhüllungen, das Schemenhafte, Schattenbildartige Versuche, dieser Schwierigkeit inhaltlich zu begegnen. Wahrscheinlich war es die einzige Möglichkeit für mich, überhaupt Figur darstellen zu können.“ (Zit. nach: Kat. Skulptur aktuell. Teil 2: Die menschliche Figur 1985, S. 20.) In seiner ständigen und stets selbstkritischen Suche nach Form und adäquatem Material entwickelten sich C.s Figuren mit bewegten, zerklüfteten Oberflächen in den folgenden Jahren zu glatten, verhüllten Stelen; den „Köpfen“ stellte C. die „Helme“ gegenüber. Bei sehr wenigen Arbeiten versuchte er sich an dem Material Holz oder Stein.
Der Wechsel vom freiberuflichen Schaffen in München zur Lehrtätigkeit in Ffm. war nicht nur mit neuen Aufgaben verbunden. C. wurde zunehmend experimentierfreudiger in Bezug auf Material und Form seiner Skulpturen. In Ffm. entstanden die bekannten, stark abstrahierten „Köpfe“ und „Figuren“ aus industriell gefertigten Eisenblechen, seltener Aluminium- und Cortenstahlblechen, schließlich Bronzeblechen, eine für ihn ab 1974 völlig neue Arbeitsweise. Anders als bei der bis ca. 1970 verwendeten Gusstechnik, bei der die Form überwiegend in Gips, Wachs und Ton modelliert und dann in Bronze, seltener in Blei oder Eisen gegossen wird, konnte der Künstler seine Plastiken nun ohne fremde Hilfe anfertigen. Dabei wurden die verarbeiteten Platten in Form geschnitten und miteinander verschweißt; ab 1980 fertigte er fast alle seine Werke auf diese Weise, was auch deren Form beeinflusste. Die freie Oberflächengestaltung wurde durch den Formaufbau in Flächensegmenten abgelöst. Runde oder bewegte Formen waren nicht mehr so einfach zu erzielen. Beim Arbeiten verformten sich Teile aufgrund der Eigenschaften des Materials etwa bei Erhitzung unkontrolliert. Wenn das Material manchmal mache, was es wolle, hatte C. einmal bemerkt, dann mache er einfach mit.
Das experimentelle Arbeiten versuchte er auch seinen Schülern ans Herz zu legen, gleichwohl er selbst für Anregungen offen blieb. Die Idee zu dem neuen Verfahren stammte aus dem Kreis seiner Schüler, und von einem Schüler wurde er in die Schweißtechnik eingeführt. Die zusammengeschweißten Umrisslinien ließen nun die Handschrift des Künstlers erkennen. Eine saubere handwerkliche Ausführung war ihm dabei nicht wichtig, zumeist sogar unerwünscht. Die scharfen Kanten verliehen den Arbeiten etwas, wie er meinte, „Zeichenhaftes“. Ab den 1990er Jahren, zurück in München, wurden die Formen und Linien in C.s Werk wieder deutlich runder. Parallel zum bildhauerischen Schaffen entstand ein großer Komplex Zeichnungen, farbiger Arbeiten sowie Collagen.
Schon 1959 nahm der Künstler an der Biennale im belgischen Middelheim teil und stellte in der Galerie von Günther Franke (1900-1976) in München aus, der zu den führenden deutschen Kunsthändlern gehörte, was als Durchbruch C.s gewertet wird. Viele weitere Ausstellungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern folgten. Eine Retrospektive wurde C. 1990 vom Ffter Kunstverein ausgerichtet und war anschließend auch in Kaiserslautern, Marl und Ludwigshafen zu sehen. 1997 war er in der ersten Ausstellung der Skulpturen-Biennale „Blickachsen“ in Bad Homburg vertreten. In Ffm. wurde C. von der Galerie Appel und Fertsch regelmäßig über viele Jahre hinweg präsentiert.
Zahlreiche Arbeiten von C. befinden sich in privaten Sammlungen und Museumsbeständen, u. a. im Städel Museum in Ffm., in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und im Lenbachhaus in München, im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, im Lehmbruck Museum in Duisburg und im Museum Ludwig in Köln. Die Städtische Kunstsammlung in Landau besitzt zwei sehr frühe Werke von C. im öffentlichen Raum, „Der Gute Hirte“ (1958, erworben für das Städtische Krankenhaus 1959) und „Die Glockenmänner“ (1961, installiert auf dem Giebel des Alten Kaufhauses 1962), nachdem der Künstler seine beiden ersten größeren Aufträge von seiner Heimatstadt erhalten hatte. Schon die Titel verweisen auf Frühwerke im Œuvre C.s, der im Allgemeinen – so geht es aus seinem Arbeitsbuch im Nachlass hervor – ungern andere Titel als „Figur“ oder „Kopf“ gelten ließ.
In Ffm. sind zwei sehr typische Werke von C. im öffentlichen Raum zu finden. C.s „Stehender“, ein mittlerweile mit Rost überzogener Eisenguss von 1975, gehört zur Kunstsammlung des Ffter Kulturamts und wurde 1980 in der Sandgasse in der Innenstadt aufgestellt. Diese Art lebens- bis überlebensgroßer Stelen entwickelte C. ab ca. 1970 in Ffm. Die menschlichen Proportionen des „Stehenden“ lassen sich unter einer Art Hülle erkennen; die Form der Figur erinnert an einen antiken Sarkophag. Nur wenige Schritte entfernt von C.s Plastik befinden sich Hans Steinbrenners „Figur“ und Christa von Schnitzlers Bronze „Große Stehende“, so dass hier Werke der drei Stadler-Schüler zu einem Ensemble vereint sind. Ebenfalls 1980 aufgestellt wurde C.s aus Eisenplatten zusammengeschweißte Skulptur „Kopf mit Schulter“ (1979), die seitdem ihren Platz im Garten des Städel Museums am Schaumainkai hat. Zunächst eine Leihgabe des Künstlers, gehört sie mittlerweile zur Sammlung des Städel Museums. Das Motiv der „Schulterköpfe“ verwirklichte C. erstmals 1975 und begleitete ihn über zehn Jahre, bis hin zu einer fünf Meter hohen Groß-Skulptur „Kopf und Schulter“ aus Cortenstahl von 1985, die auf dem Gelände der Firma Haniel in Duisburg steht. Auf dem Friedhof Ffm.-Höchst im Sossenheimer Weg wurde die Gedenkstätte für polnische Zwangsarbeiter von C. gestaltet. Für das Gräberfeld mit acht Grabplatten (datiert zwischen 1945 und 1949) entwarf er eine Gedenktafel und eine dahinter stehende Plastik, die im Oktober 1990 enthüllt wurden. Der lebensgroße Guss besteht aus einer aufrechten, nicht näher definierten Figur, deren gesamte Gestalt wie durch ein Tuch verhüllt scheint. Der Text der Tafel lautet: „Hier ruhen 14 von den Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs nach Frankfurt verschleppte polnische Zwangsarbeiter. Nach unsäglichen Entbehrungen und Demütigungen verstarben sie in den Jahren nach 1945.“ Eine andere, dreiteilige Skulpturengruppe von C. war seit 1991 an der Ecke Bockenheimer Landstraße/Liebigstraße aufgestellt, ist aber aus dem Stadtbild verschwunden. Weitere Skulpturen von C. im öffentlichen Raum befinden sich in Berlin, München, Köln, Mannheim, Ulm, Augsburg, Ludwigshafen, Karlsruhe, Mörfelden-Walldorf, Gießen, Hanau und vor der deutschen Botschaft in Peking.
C. erhielt alle wichtigen deutschen Preise für Bildhauerei: den ars viva-Preis für Bildende Kunst des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. (als Stipendium, 1956), den Pfalzpreis für Bildende Kunst (für Plastik, 1959), den Darmstädter Kunstpreis (1962), den Förderpreis Bildende Kunst, München (1964), den Hans-Purrmann-Preis der Stadt Speyer (1966), den Kunstpreis des Landes Rheinland-Pfalz (1978) und den Reinhold-Kurth-Kunstpreis der Stadtsparkasse Fft. als Preis für das Gesamtwerk (1985). Am 25.8.1993 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse ausgezeichnet.
Posthum wurde C. u. a. mit Retrospektiven im Georg-Kolbe-Museum in Berlin (2003) und im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (2008) geehrt.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Claudia Olbrych.

Literatur:
                        
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| Rheinland-Pfälzische Personendatenbank (RPPD), eine regionale Dokumentation zu Personen aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz und seinen historischen Vorläufern, redaktionell betreut von der Rheinischen Landesbibliothek, erarbeitet von Mitarbeitern der Stadtbibliotheken Mainz und Trier sowie des Landesbibliothekszentrums an den Standorten Speyer und Koblenz. http://www.rppd-rlp.de/ps01508Rheinland-Pfälzische Personendatenbank, 9.7.2021. | Internetpräsenz des Städel Museums, Ffm. https://sammlung.staedelmuseum.de/de/person/croissant-michaelStädel, 9.7.2021. | Welt der Form, Internetprojekt zur Kunst im öffentlichen Raum, Webseite von Thomas Emden-Weinert, Mörfelden. http://welt-der-form.net/Michael_Croissant/index.htmlWelt der Form, 9.7.2021. | Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_CroissantWikipedia, 9.7.2021.

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Empfohlene Zitierweise: Olbrych, Claudia: Croissant, Michael. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/4094

Stand des Artikels: 16.7.2021
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 07.2021.