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Mylius, Heinrich

Heinrich Mylius
Heinrich Mylius
Ölporträt von Pelagio Palagi (1831; im Besitz der Villa Vigoni, Loveno di Menaggio).
Eigentum der Bundesrepublik Deutschland, Bundesministerium für Bildung und Forschung.
© Villa Vigoni, Loveno di Menaggio.
Mylius, Heinrich, auch gen. Enrico. Kaiserlicher und königlicher Rat. Unternehmer. Bankier. Mäzen. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 15.3.1769 Ffm., Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 21.4.1854 Mailand.
Sohn des aus Wien gebürtigen Johann Christoph M. (1715-1791) und dessen Ehefrau Catharina Dorothea, geb. Kraus (1728-1784), aus Weimar, die eine Schwester des in Ffm. geborenen Künstlers Georg Melchior Kraus (1737-1806), des Direktors der dortigen Zeichenschule, war. Der Vater war 1741 nach Ffm. migriert, wo er im Bankhaus Neufville tätig wurde und 1745 das Bürgerrecht erwarb. Zunächst lebte die Familie in relativ bescheidenen Verhältnissen, erarbeitete sich jedoch im Laufe der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine anerkannte Position in der wirtschaftlichen Elite der Stadt.
M. hatte zwölf Geschwister, von denen acht früh starben. Seine Schwester Katharina Elisabeth M. (1753-1832) heiratete 1776 den Unternehmer Jonas Darfeldt (1722-1799). Darfeldt gründete mit seinen Schwägern Johann Jakob (1756-1835) und Peter Friedrich M. (1751-1787) im Jahr 1784 die Firma „Darfeldt und Gebrüder M.“, die im Leinengroßhandel, Kommissions- und Speditionsgeschäft tätig war. Nach der einvernehmlichen Scheidung von Jonas und Katharina Elisabeth Darfeldt 1786 ging Darfeldts Geschäftsanteil an Isaac Aldebert (1762-1817) über, der zudem Katharina Elisabeth heiratete. Isaac Aldebert und Johann Jakob M. eröffneten Zweigstellen in Manchester und London.
M. genoss eine kurze Schulbildung in Ffm. und vermutlich eine Lehrzeit in Großbritannien; anschließend unternahm er für das familieneigene Handelshaus „Mylius und Aldebert“ Handelsreisen durch Europa, auch nach Mailand. Im Auftrag der älteren Geschwister eröffnete er in den frühen 1790er Jahren dort eine Filiale des Handelshauses, von Anfang an mit einiger geschäftlicher Autonomie. Wesentliche Unternehmensbereiche scheinen der Seidenexport, der Import von englischen Manufakturwaren sowie der Transithandel gewesen zu sein. Die Verbindung der im Seidengewerbe starken Lombardei mit dem aufstrebenden Rhein-Main-Gebiet und den Zentren der englischen Industrialisierung erwies sich als profitable Kombination für M. in Mailand. Unter der napoleonischen Herrschaft wurde M. kurzzeitig verhaftet, und seine Waren und Kapitalien wurden beschlagnahmt, was auf eine starke Aktivität im Schmuggel hindeutet. Dennoch konnte sich M. in Mailand nicht nur behaupten, sondern seine Geschäftstätigkeit ausweiten, wodurch der Erwerb teurer Immobilien möglich wurde. 1811 konstituierte sich die Firma eigenständig als „Enrico Mylius e Compagni“ im Bankgewerbe und Seidenhandel. Wahrscheinlich hat M. spätestens seither die Lombardei nicht mehr verlassen. Noch vor der Reinstallation der österreichischen Herrschaft kaufte M. eine „Filanda“ (Seidenhaspelei) in Boffalora sopra Ticino, die sich durch den Einsatz moderner industrieller Techniken zu einer Musterfabrik entwickelte. In den 1820er und 1830er Jahren expandierte die Firma M. erheblich; sie galt in dieser Zeit als eines der bedeutendsten Unternehmen Mailands.
M. war seit 1799 verheiratet mit der in Eisenach geborenen Sophia Christiane Ernestine Friederike M., geb. Schnauß (1771-1851). Das Paar war von Johann Gottfried Herder (1744-1803) in Weimar getraut worden, wo Friederike Schnauß Hofdame der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach, geb. von Braunschweig-Wolfenbüttel (1739-1807), gewesen und daher mit Persönlichkeiten wie Wieland, Herder, Schiller und Goethe bekannt war. Der einzige Sohn der Eheleute M., Julius Napoleon M. (1800-1830), wurde in Mailand geboren. Nach einer umfassenden Ausbildung u. a. in Elberfeld, London, Genua und Messina starb er 1830, kurz nach seiner Vermählung mit der lombardischen adligen Katholikin Luigia Vitali (1809-1884), in Triest. Nach dem Tod des Sohnes zog sich M. in den 1830er Jahren aus dem Geschäftsleben zurück und überließ die Firmenaktivitäten Familienmitgliedern, die nach Mailand gekommen waren, und später auch dem zweiten Gatten seiner Schwiegertochter, Ignazio Nobile Vigoni (1808-1860).
Der Trauer um den Sohn wird es zugeschrieben, dass M. in der Spätphase seines Lebens mildtätige Zwecke sowohl in seiner Wahlheimat als auch in seiner Geburtsstadt förderte. Von 1839 bis zu seinem Tod sowie in seinem Testament tätigte er in Ffm. einige großzügige Schenkungen an die Kleinkinderschulen (u. a. den Betrag von 20.000 Gulden zur Gründung einer dritten Kleinkinderschule in der Stadt, 1845), an das Versorgungshaus (u. a. den Gesamtbetrag von 45.000 Gulden für dessen Neubau, ab 1845), an die schon früher regelmäßig von ihm unterstützte Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft [in einem Gesamtbetrag von über 42.000 Gulden, darunter Legate („Stiftungen“) in Höhe von 10.000 Gulden zur Besoldung eines Aufsehers und Gehilfen am naturgeschichtlichen Museum, 1839, in Höhe von 5.000 Gulden zur Anschaffung von Büchern, 1845, und in Höhe von 8.000 Gulden zur Veranstaltung naturhistorischer Vorlesungen für Schüler der oberen Klassen, 1854] und an die Niederländische Gemeinde Augsburger Confession (mit einem Betrag von 20.000 Gulden), insgesamt in Höhe von über 148.000 Gulden. Weitere Zuwendungen erhielten in Ffm. die städtische Münzsammlung, der polytechnische Verein [d. i. vermutlich die „Fft.ische Gesellschaft zur Beförderung nützlicher Künste und deren Hülfswissenschaften“, die spätere Polytechnische Gesellschaft, wohl für deren Augenheilanstalt], die „Taubstummen-Erziehungs-Anstalt“, die Witwenkasse der Handlungs-Commis und der Pestalozziverein. Bereits 1834 hatte M. der Ffter Stadtbibliothek eine wertvolle illuminierte Handschrift von Dantes „Commedia“ aus dem 14. Jahrhundert [UB Ffm., Sign. Ms. lat. qu. 57 (Ausst. 33)] geschenkt. Die zeitgenössisch bedeutendste Schenkung war ein Goethedenkmal, das M. gemeinsam mit dem Kaufmann Marquard Georg Seufferheld und dem Afrikaforscher Eduard Rüppell beauftragte und stiftete. Die Marmorstatue, geschaffen von dem Mailänder Bildhauer Pompeo Marchesi, wurde 1840 in der Vorhalle der Ffter Stadtbibliothek aufgestellt (kriegszerstört 1944). Eduard Rüppell spielte auch bei den meisten anderen Schenkungen M.’ eine entscheidende Rolle, indem er als Mittelsmann wirkte und mitunter den Stiftungszweck beeinflusste. Er gilt als enger Freund und regelmäßiger Gast von M. in der Lombardei, wo ihm der Kaufmann auch Kontakte zu Gelehrten vermittelte. Als Dank für das mäzenatische Wirken ließ die Stadt Ffm. eine Medaille für Heinrich und Friederike M. (von Luigi Cossa, 1845) prägen.
In der Lombardei knüpfte M. ein weites Netzwerk, das sowohl aus deutschstämmigen Handelsleuten als auch aus lokalen Eliten bestand. Er korrespondierte mit bedeutenden europäischen Künstlern und Schriftstellern, u. a. mit Johann Wolfgang Goethe, Francesco Hayez (1791-1882) und Bertel Thorvaldsen. Der Vermittlung M.’ ist es zu verdanken, dass Goethe das Werk von Alessandro Manzoni (1785-1873) rezensierte und damit für dessen starke Verbreitung im deutschsprachigen Raum sorgte. In Mailand engagierte sich M. für die Verbesserung der technischen und unternehmerischen Bildung, etwa als Vizepräsident der Handelskammer und als Begründer der noch heute bestehenden Società d’Incoraggiamento d’Arti e Mestieri (SIAM; 1838). Sein Verhältnis zu wichtigen Protagonisten des Risorgimento war grundsätzlich positiv; er konnte durch Verbindungen zu den österreichischen Autoritäten manche Freilassung von dessen Anhängern in der Lombardei bewirken. Andererseits unterstützte er die Habsburger Herrschaft in Norditalien als Militärlieferant für die dort stationierten österreichischen Truppen. Hierfür erhielt er den kaiserlichen Orden der Eisernen Krone. Für die evangelische Gemeinde Mailands war M. eine bedeutende Gründerfigur. Die Gemeinde wuchs zu seinen Lebzeiten auf über 50 Mitglieder an und ist bis heute eine der bedeutendsten protestantischen Gemeinden in Italien.
Seit 1844 Ewiges Mitglied der SNG.
Marmorne Porträtbüste (von Pompeo Marchesi, 1839; als Geschenk von Eduard Rüppell spätestens seit 1845 im Besitz der heutigen SGN) im Senckenbergmuseum.
Das von M. als Hochzeitsgeschenk für den Sohn 1829 erworbene Anwesen am Comer See, die spätere „Villa Vigoni“, ging nach dem Tod des letzten Nachfahren der Schwiegertochter 1983 in den Besitz der Bundesrepublik Deutschland über, mit der Auflage, dort eine deutsch-italienische Begegnungsstätte zu schaffen. Unter der Trägerschaft eines 1986 gegründeten Vereins dient die Villa Vigoni vor allem wissenschaftlichen Zwecken, u. a. zur Veranstaltung internationaler Tagungen. Als „Deutsch-Italienisches Zentrum für den Europäischen Dialog“ (seit 2019) wird sie in Würdigung von M. auch von der Stadt Ffm. mitgetragen.
Zum 250. Geburtstag 2019 Ausstellung „Heinrich Mylius (1769-1854). Ein europäischer Bürger zwischen Ffm. und Mailand“ im Museum Giersch der Goethe-Universität in Ffm. in Kooperation mit der Villa Vigoni in Loveno di Menaggio.
M.straße (seit 1873) im Westend.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Magnus Ressel/Ellinor Schweighöfer.
Artikel in: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 80, verfasst von: Reinhard Frost.

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Internet: Hessische Biografie, ein Kooperationsprojekt des Instituts für Personengeschichte in Bensheim und des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde in Marburg zur Erstellung einer umfassenden personengeschichtlichen Dokumentation des Landes Hessen. https://www.lagis-hessen.de/pnd/121948234Hess. Biografie, 2.8.2022. | Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Mylius_(Kaufmann)Wikipedia, 2.8.2022.

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Empfohlene Zitierweise: Ressel, Magnus/Schweighöfer, Ellinor: Mylius, Heinrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/583

Stand des Artikels: 22.8.2022
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 08.2022.