Rasor, Caspar Gabriel

Rasor, Caspar Gabriel. Dr. jur. utr. Jurist. Politiker. * 6.5.1571 Staden/Wetterau, † 25.4.1636 Ffm.
Sohn von Eberhard R. (1516-1576), Keller in Staden. Vater von Martin R.
1596/97 Agent der Burggrafen von Friedberg am kaiserlichen Hof zu Prag. Von 1597 bis 1608 Sekretär und Syndikus der Burg Friedberg. 1608 erwarb R. das Ffter Bürgerrecht und wurde Stadtsyndikus. 1609 Promotion zum Dr. jur. utr. in Gießen. Im gleichen Jahr Ffter Abgesandter am Reichstag in Regensburg. Beteiligt an der Niederschlagung des Fettmilchaufstands. Neben dem Juristen Melchior Erasmus und mehreren Ratsherren gehörte R. zu der Deputation, die 1631/32 die Verhandlungen der Stadt Ffm. mit Gustav Adolf von Schweden führte und dadurch die Plünderung der Stadt verhinderte. R. galt als Gegner der schwedischen Besetzung Fft.s.
R. wohnte im Haus zum Wilden Ochsen auf der Zeil.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 168, verfasst von: Reinhard Frost.
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Literatur:
                        
Lenz, Rudolf u. a.: Katalog der Leichenpredigten und sonstiger Trauerschriften in Bibliotheken und Archiven der Vogelsbergregion. Marburg 1987. (Marburger Personalschriften-Forschungen, Bd. 9).Lenz: Leichenpredigten in Bibliotheken u. Archiven d. Vogelsbergregion 1987, S. 196.
Quellen: ISG, Leichenpredigt im Bestand S4e (Leichenpredigten, 1586-1796, 1858, 1922).ISG, Leichenpredigt, S4e/90. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/6.166.

GND: 13083114X (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Rasor, Caspar Gabriel. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/827

Stand des Artikels: 9.1.1995