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Weidner, Julius

Julius Weidner

Julius Weidner
Grafik von H. Ott (in der Porträtsammlung der Österreichischen Nationalbibliothek).

© Österreichische Nationalbibliothek, Wien (Inventarnummer ÖNB/Wien, PORT_00016237_01, online unter: https://onb.digital/result/10E1394F, abgerufen am 20.4.2022).
Weidner, Johann Georg (auch: George) Gottlieb, gen. Julius (auch: Julius Georg). Schauspieler. Regisseur. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 8.11.1779 Berlin, Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 16.3.1855 Bendorf/Rhein.
Sohn eines Maurermeisters.
1799 Debüt als Schauspieler in Leipa (d. i. wahrscheinlich: Böhmisch Leipa). Von etwa 1803 bis 1805 Mitglied der Lange’schen Gesellschaft, u. a. mit Stationen in Erfurt, Naumburg, Altenburg, Gera, Rudolstadt und Zeitz. Mentor von Ludwig Devrient (1784-1832), den er bei dessen Anfängen auf der Bühne in dieser Zeit förderte und im Schauspiel unterrichtete. Folgende Engagements am Theater von Mecklenburg-Schwerin (um 1807) sowie bei der Schauspielgesellschaft von Franz Seconda (1755-1833) in Dresden und Leipzig (um 1808/10). Von 1813 bis etwa 1850 (mindestens bis Ende 1849) Mitglied im Ensemble des Ffter Nationaltheaters bzw. (seit 1842) Stadttheaters, zunächst als Erster Charakterspieler, seit 1817 auch als Regisseur. Gastspiele in Berlin (1816), Leipzig (1816) und Mainz (1828).
Am 20.6.1813 trat W. als Wallenstein zum ersten Mal in Ffm. auf. Getreu seinem Rollenfach spielte er vor allem „die Tyrannen und Intriguants und ähnliche Charakterrollen mit ausgezeichneter Virtuosität und vielem Verstande“ (Eduard Devrient). Seine Lieblingsrolle war Shakespeares König Lear, seine von der Kritik hochgeschätzte Glanzleistung König Philipp II. in Schillers „Don Carlos“. Er trat in weiteren Schauspielen von Shakespeare (als Macbeth) und Schiller (etwa als Franz Moor in „Die Räuber“, als Attinghausen in „Wilhelm Tell“ und als Chorführer in „Die Braut von Messina“), aber auch von Goethe (etwa in der Titelrolle von „Götz von Berlichingen“ und als Antonio in „Torquato Tasso“) und Lessing (als Marinelli in „Emilia Galotti“) auf, und daneben übernahm er zahlreiche Hauptrollen in den seinerzeit vielgespielten Stücken von Kotzebue und Iffland. „Am besten“, urteilte rückblickend Karl Gutzkow, „gelangen ihm die absoluten Bösewichter.“ Insgesamt habe es W. jedoch etwas an „Verwandlungsfähigkeit“ gefehlt, so dass er „auch in seinen Heldenvätern, seinem Wallenstein, Lear, immer derselbe scharfbetonende, hämisch mephistophelische Intriguant“ geblieben sei: „In dieser Art war er in passenden Momenten vorzüglich, sonst aber überraschender Steigerungen nicht fähig.“ (Gutzkow: Rückblicke auf mein Leben 1875, S. 234f.)
Bei der Vorbereitung und dem Studium seiner Rollen war W. ein „willensbetonter Systematiker“ (Bernhard Frank), der den darzustellenden Charakter intellektuell zu durchdringen und psychologisch zu reflektieren suchte. Diese modern anmutende Auseinandersetzung mit den Rollen veranlasste ihn allerdings zu sonderbaren Experimenten. So ließ er sich an den Tagen, an denen er Könige spielte, daheim von seinen Kindern knieend bedienen. Ungewohnte Kostüme und neue Masken trug er tagelang vor der Vorstellung auch im Privatleben, um sich ganz in sie hineinzufinden. Gerade die Maske, auf deren Perfektion er größten Wert legte, diente ihm als Mittel zur Überwindung seiner eigenen Persönlichkeit in der Darstellung fremder Charaktere. In grenzenloser Selbstverleugnung sprach W., immer um eine dialektfreie Bühnensprache bemüht und peinlichst jeglichen Anklang an seine Berliner Herkunftsmundart vermeidend, das Wort „Majestät“ konsequent wie „Magestät“ aus (was prompt zu seinem Spitznamen in Kollegenkreisen wurde).
Als Regisseur zeichnete sich W. insbesondere durch seine ensemblebildende Leistung aus und prägte somit eine „Ffter Schule“ in der Schauspielkunst, die für ihre „Wahrheit und Natürlichkeit“ in Diktion und Darstellung bekannt war. Der „Naturalismus“ auf der Bühne erntete jedoch nicht nur Anerkennung bei den Zeitgenossen. „Denn“, so merkte etwa Börne kritisch an, „wer Herrn W. sah, wie gemächlich er sein Frühstück nahm und mit seiner Tochter sprach, der mußte um so verwunderter fragen: Warum abends auf der Bühne wiederholen, was jeder Zuschauer am Morgen in seinem Hause spielen sah?“ (Zit. nach Frank: Theater AG 1967, S. 161.) Letztlich war es aber W., der am Ffter Theater schon früh den Regiegedanken im Sinne von Börne verwirklichte. Stets um die Anerkennung der Regie als Voraussetzung für das theatralische Kunstwerk kämpfend, erfuhr W. zahlreiche Schmähungen und Verleumdungen, die sogar zu seiner vorübergehenden „unehrenhaften“ Absetzung als Regisseur führten. Erst 1829, gerade wieder auf die Stelle des Regisseurs zurückgekehrt, fand er seine Arbeit auch gewürdigt: Erstmals gebrauchten die Ffter Zeitungen den Begriff Regie im heutigen Sinn und nannten in diesem Zusammenhang seinen Namen.
In der Zeit von 1829 bis 1831 brachte W. zehn Shakespeare-Inszenierungen in das Repertoire des Ffter Nationaltheaters, eine ungewöhnliche Leistung, gerade im Vergleich mit anderen Spielplänen seiner Zeit. Vor allem aber stellte W. am Vorabend von Goethes 80. Geburtstag 1829 dessen „Faust“ erstmals auf die Ffter Bühne und übernahm darin die Rolle des Mephistopheles. Das Stück, das lange als unspielbar gegolten hatte, war nur wenige Monate zuvor in Braunschweig uraufgeführt worden, und die Weimarer Erstaufführung stand erst zwei Tage nach der Ffter Premiere an. Für die Ffter Aufführung hatte W. als Regisseur – in damals durchaus üblicher Theaterpraxis – eine gekürzte Fassung aus fünf einzelnen Szenen der Tragödie erstellt; das Regiebuch (mit Besetzung, Szenarium, Requisitenliste etc.) ist in der UB Ffm. überliefert („Fragamente [sic!] aus Faust von Göthe. Für die Ffter Bühne in 5 Abtheilungen eingerichtet von J. Weidner“, Sign. Ms. germ. fol. 13). Zur zweiten Szene „Vor dem Thor“ mit dem Osterspaziergang ließ wohl W. den Theatermaler Joseph Meiler (1776-1835) einen Prospekt vom Sachsenhäuser Wendelsweg mit Blick auf das mittelalterliche Ffm. anfertigen, der beim Ffter Publikum besonders gut ankam und bis in die 1890er Jahre verwendet wurde.
Obwohl W. mittlerweile jahrzehntelang am Ffter Theater engagiert und dessen meistbeschäftigter Schauspieler war, verweigerte die Stadt Ffm. ihm 1836 das Bürgerrecht und später (1842) auch den Beisassenschutz. Das Ffter Publikum sah „seinem Weidner“ manche Effekthaschereien und alle Eigenwilligkeiten – nicht nur auf der Bühne – nach. Doch wurden dessen Ausbrüche aus der Disziplin des bürgerlichen Lebens immer problematischer. Anders als etwa durch Wutanfälle und Alkoholexzesse konnte der Mime die Selbstverleugnung, durch die allein er seine schauspielerische Virtuosität zu erreichen glaubte, offenbar nicht kompensieren. Die Neigung zum Exzessiven verhinderte letztlich W.s größeren künstlerischen Durchbruch. So soll er das mit einem Kompliment des preußischen Königs verbundene ehrenvolle Angebot eines Berliner Engagements voller Zorn ausgeschlagen haben, weil bei seinem dortigen „Lear“-Gastspiel der König zu spät gekommen sei. Im Laufe der Jahre zehrte W.s ausschweifende Lebensweise zunehmend an seiner körperlichen und geistigen Kraft, wodurch er an künstlerischer Wirksamkeit verlor.
Am 28.12.1849 feierte W. als der alte Miller in einer Vorstellung von Schillers „Kabale und Liebe“ noch vielumjubelt sein 50. Bühnenjubiläum. Kurz danach ging er in Pension. Wie im Nekrolog des Ffter Theater-Almanachs 1856 nachzulesen, „verdüsterte” sich sein Geist „zusehends” (S. 70). Offenbar litt „der altersschwache kindische Mann” (so ein ärztlicher Gutachter in der zeitüblichen Terminologie) unter Demenz, so dass er am 4.8.1851 unter Kuratel gestellt und kurz darauf in einer „Privat-Heil- und Pflege-Anstalt“ in Bendorf bei Koblenz untergebracht werden musste. Dort, im „Asyl für Gehirn- und Nervenkranke“ des Psychiaters Dr. Adolph Erlenmeyer (1822-1877), starb W. 1855 im Alter von 75 Jahren.
W. war verheiratet mit der aus Leipzig kommenden Schauspielerin Amalie Wilhelmine Henriette W., geb. Ludewig (auch: Ludwig; 1782-1846), die er wahrscheinlich im Engagement bei der Lange’schen Gesellschaft kennengelernt hatte; nach eigenen Angaben hatte das Paar 1804 in Rudolstadt die Ehe geschlossen. Bei seinem Wechsel nach Ffm. 1813 brachte W. seine Frau als Schauspielerin in das Ensemble des hiesigen Nationaltheaters mit. Beide Kinder aus der Ehe, Tochter Ida Friederike Henriette W. (seit 1851 verh. Weiser, 1810-1864) und Sohn Friedrich Wilhelm Theodor Alexander Franz W. (1813-1840), traten schon früh als Kinderdarsteller am Ffter Theater auf und wurden später Schauspieler. Auch W.s Enkel Karl (auch: Carl) Eduard Wilhelm Weiser (1848-1913), Sohn der Tochter Ida aus deren späterer Ehe mit dem Schauspielkollegen Joseph Wilhelm Weiser (1825-?), machte Karriere als Schauspieler und Regisseur, zuletzt – nach einem Engagement am Meininger Hoftheater (1882-92) und einer anschließenden Amerikatournee – am Hoftheater in Weimar.
Zwei Bände „Regie des Theaters zu Ffm., übernommen am 1ten März 1817 von Julius Georg Weidner“ (so der Titel des zweiten Bands; Titel des ersten Bands leicht abweichend) haben sich in der Abteilung Musik und Theater der UB Ffm. erhalten (Sign. Mus Hs 9001, Bd. 1 und 2). Die beiden Folianten wurden von W. zu Beginn seiner Tätigkeit als Regisseur 1817 angelegt und mit Eintragungen bis etwa 1828 fortgeführt. Der erste Band ist ein Regie- oder vielmehr Inspizienzbuch von W.s Inszenierungen von März bis August 1817 mit ausführlichen Angaben zu Anlage (Charakteristik) der einzelnen Rollen, Kostüm, Maske und Besetzung, zu Bedarf an Requisiten und Dekoration sowie zum musikalischen und technischen Ablauf des Stücks, jeweils unter Vermerk von Proben- und Aufführungsdaten; offenbar diente dieses Buch dazu, den Ablauf der Vorstellungen (etwa bei Wiederaufnahmen nach längerer Pause) zu gewährleisten. Der zweite Band ist ein Bestandsbuch über das Personal und das Repertoire des Ffter Theaters, worin die einzelnen Inszenierungen von 1817 bis 1820 eingetragen und jeweils mit Aufführungsdaten und Besetzung bis 1828 ergänzt wurden.
Die Hauptfigur der in Ffm. und Oberhessen spielenden Komödie „Hamlet in Krähwinkel“ (1924) von Toni Impekoven und Carl Mathern hat W. zum Vorbild.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Sabine Hock.
Artikel in: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 540, verfasst von: Birgit Weyel.

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Quellen: ISG, Kirchen- bzw. Standesbücher: Tauf- bzw. Geburtsbücher, Ffm., 1533-1850 bzw. 1851-1909.Geburts- und Taufeintrag des Sohnes Friedrich Wilhelm Theodor Alexander Franz Weidner, geb. am 3.11.1813, get. am 18.3.1814 in Ffm.: ISG, Kirchen- bzw. Standesbücher: Tauf-/Geburtsbuch 54 (1813-14), S. 355, Nr. 273b. | ISG, Kirchen- bzw. Standesbücher: Toten-/Sterbebücher (Beerdigungs- bzw. Sterbebücher), Ffm., 1565-1850 bzw. 1851-1989.Sterbeeintrag der Ehefrau Wilhelmine Amalie Weidner, geb. Ludwig, gestorben am 7.5.1846 in Ffm.: ISG, Kirchen- bzw. Standesbücher: Toten-/Sterbebuch 76 (1846), S. 235, Nr. 407. | ISG, Bestand Nachlassakten (Best. H.15.15), 1813-1920; erschlossen über Archivdatenbank.ISG, Nachlassakten 1851/396 [Weidner, Julius (Johann Georg Gottlieb), Kuratel, 1851-55]. | ISG, Bestand Nachlassakten (Best. H.15.15), 1813-1920; erschlossen über Archivdatenbank.ISG, Nachlassakten 1855/423 (Weidner, Johann Georg Gottlieb, gen. Julius, Nachlass, 1855). | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/3.141. | Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, vorm. Stadt- und Universitätsbibliothek, Ffm.Regie des Theaters zu Fft. am Mayn/ Uebernommen von Julius Weidner am 1ten März 1817/ Erster Band vom 1ten März bis zur Michaelis-Messe 1817. [Regiebuch (Inspizienzbuch), 1817 (mit Nachträgen bis 1828), 686 Seiten.] UB Ffm., Abt. Musik und Theater, Musikhandschriften, Sign. Mus Hs 9001, Bd. 1. Online unter: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hebis:30:2-270890, abgerufen am 19.2.2022. | Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, vorm. Stadt- und Universitätsbibliothek, Ffm.Regie des Theaters zu Ffm./ übernommen am 1ten März 1817 von Julius Georg Weidner. [Repertoirebuch, 1817-20 (mit Nachträgen bis 1828), 431 Seiten.] UB Ffm., Abt. Musik und Theater, Musikhandschriften, Sign. Mus Hs 9001, Bd. 2. Online unter: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hebis:30:2-261341, abgerufen am 19.2.2022. | Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, vorm. Stadt- und Universitätsbibliothek, Ffm.Fragamente [sic!] aus Faust von Göthe. Für die Ffter Bühne in 5 Abtheilungen eingerichtet von J. Weidner. [Regiebuch, 1829, 31 Blatt.] UB Ffm., Abt. Handschriften und Inkunabeln, Sign. Ms. germ. fol. 13. Online unter: http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hebis:30:2-228645, abgerufen am 19.2.2022. | Volkstheater Fft. [– Liesel Christ], Programmhefte, 1971-2013.Volkstheater Fft., Programmhefte, Spielzeit 1995/96, H. 1 („Hamlet in Krähwinkel“), bes. S. [3-7].
Internet: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Theodor_Weidner_(Schauspieler) - https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Weiser_(Schauspieler) -
Hinweis: Artikel über den Sohn Theodor Weidner und den Enkel Karl Weiser.
Wikipedia, 12.2.2022.


GND: 117240788 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2022 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Weidner, Julius. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1693

Stand des Artikels: 26.2.2022
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 02.2022.