Hermkes, Bernhard

Bernhard Hermkes
Bernhard Hermkes
Fotografie (1927; in Privatbesitz).
© unbekannt. Auf der Bildvorlage ist kein Fotograf genannt.
Hermkes, Bernhard. Prof. Architekt und Stadtplaner. * 30.3.1903 Simmern/Hunsrück, † 17.4.1995 Hamburg.
H. gehört zu den großen, international anerkannten Architekten und Stadtplanern der Nachkriegsmoderne in der Bundesrepublik Deutschland, dessen Bauten in Hamburg und Berlin zu Ikonen wurden und viele Architektengenerationen beeinflussten. Seine beruflichen Anfänge Mitte der 1920er Jahre aber liegen in Ffm., zunächst als Angestellter im Hochbau- und Siedlungsamt unter Ernst May, schon bald als selbstständiger Architekt mit ersten Aufträgen für zwei innovative Frauenwohnbaukomplexe, die bis heute erhalten sind.
Aufgewachsen in einer wohlsituierten Beamtenfamilie. Nach dem Abitur am Königlichen Realgymnasium Remscheid (bei Köln) studierte H. Architektur bei Theodor Fischer in München (1921-23), Hans Poelzig in Berlin (1923-24) und schließlich bei Paul Bonatz in Stuttgart (1925-26), womit er die wichtigsten Positionen in der Lehre vom Bauen seiner Zeit kennenlernen konnte. Wie viele andere Architekten seiner Generation, die in den 1920er Jahren eine vergleichbare Schulung außerhalb des Bauhauses erfahren hatten, fühlte sich H. besonders zu den Experimentierfeldern des Neuen Bauens hingezogen und fand als 23-Jähriger seine erste Anstellung bei Ernst May, einem der Väter des visionären Stadtplanungsprogramms „Das Neue Fft.“. Im Hochbauamt war H. von November 1926 bis April 1927 unter Adolf Meyer in der „Bauberatungsstelle“ für die architektonische Bearbeitung der Siedlungen zuständig, neben (später) berühmten Architekten und Architektinnen wie Max Cetto, Martin Elsaesser, Werner Hebebrand, Eugen Kaufmann, Ferdinand Kramer, Franz Roeckle und Margarete Schütte-Lihotzky. In dieser Zeit befand sich Ffm. in der zentralen und produktivsten Phase des Fünfjahresprogramms für sozialen Wohnungsbau, die von 1925 bis 1930 dauerte.
Bereits im Mai 1927 konnte H. mit gerade einmal 24 Jahren aufgrund mehrerer Aufträge sein eigenes Architekturbüro in der Ffter Hochstraße 36 eröffnen. Gleich zu Beginn bewies er seine auch innenarchitektonischen Fähigkeiten mit dem Umbau des traditionsreichen Ffter Geigenladens „F. Ch. Edler“ (Atelier für Kunstgeigenbau) in der Rothofstraße 6. In der gestalterischen Fokussierung auf die Geigeninstrumente und deren Präsentation entstand ein ebenso schlichter wie eleganter Schau- und Verkaufsraum, der mittels Reduktion auf das Wesentliche unter Verwendung von Materialien wie Glas und Metall sowie Ausstattung mit Stahlrohrmöbeln von Marcel Breuer (1902-1981) schon beim Blick von außen durchs Schaufenster seinen Zweck offenbarte.
Seinen ersten größeren Auftrag erhielt H. von der „Siedlungsgenossenschaft berufstätiger Frauen“ mit der promovierten Gymnasiallehrerin Dorothea Hillmann (1893-1973) als Vorstandsvorsitzenden, für die er eine Wohnsiedlung errichten sollte. Der Anteil alleinstehender erwerbstätiger Frauen war im Lauf der 1910er bis 1920er Jahre gerade auch in Ffm. stark angestiegen; es gab aber kaum Kleinwohnungen für Alleinstehende, wodurch die Frauen auf Untermietverhältnisse oder Wohnheimplätze angewiesen waren. So entstanden schon im November 1916 die „Frauenwohnungs-Genossenschaft Fft.“ und 1926 die „Siedlungsgenossenschaft berufstätiger Frauen“ mit einer entsprechenden selbsthelfenden Zielsetzung. Zu den Gründerinnen der Siedlungsgenossenschaft zählte die Gewerbelehrerin Gertrud Meier (1901-1990), die mit H. befreundet war und später seine Ehefrau und enge Mitarbeiterin werden sollte. Zusammen mit Dorothea Hillmann gehörte sie zu den Bewohnerinnen des im Sommer 1928 als erstes fertiggestellten Baublocks A an der Adickesallee.
Von 1927 bis 1930 wurden auf einem Erbpachtgrundstück im Bereich Adickesallee 21-23, Frauensteinstraße 16-20 und Loenstraße 9-11 in zwei Bauabschnitten drei hufeisenförmig angeordnete, aber getrennte Wohnblöcke mit drei Geschossen, Flachdach und umlaufenden Balkonen errichtet. Neben den großzügigen 3-, 4- und 5-Zimmerwohnungen und zum Teil auch deren Inneneinrichtung samt Mobiliar plante und gestaltete H. mehrere Gemeinschaftseinrichtungen wie eine Waschküche und einen Gymnastikraum, der auch als Gesellschaftsraum für die Bewohnerinnen genutzt werden konnte. Nach Fertigstellung bestand die kleine Siedlung der berufstätigen Frauen aus 43 Wohnungen, in denen ca. 120 Bewohnerinnen, überwiegend Lehrerinnen, Unterkunft fanden (mit einer anfänglichen Miete zwischen 100 und 125 Reichsmark inkl. Heizung).
H. verstand es geschickt, seinen ersten eigenständig geplanten Bau publizistisch zu vermarkten mit der 1929 von ihm herausgegebenen, in Typografie und Aufmachung der Zeitschrift „Das Neue Fft.“ nachempfundenen Broschüre „12 Mietwohnungen in einem Block. Ein Beitrag zum Problem des zeitgemäßen Miethauses“. Den Text verfasste Otto Völckers (1888-1957), Schriftleiter von „Stein, Holz, Eisen“; die Abbildungen lieferten die Fotografen Hermann Collischonn und Paul Wolff. In seiner modernen Gestaltung korrespondierte das Büchlein mit der gebauten Architektur und machte an einem konkreten Einzelbeispiel zugleich Reklame für die reformerische Programmatik des „Neuen Fft.“.
Wie der Architekturhistoriker Giacomo Calandra di Roccolino in seiner grundlegenden Monographie über H. schreibt, liegt die Bedeutung des Hauses weniger in den formalen Lösungen oder in der architektonischen Qualität des Entwurfs, „sondern vielmehr in der Innovation, die aus den mit dem Projekt einhergehenden sozialen und politischen Fragen resultiert. Die Neuheit eines von einer weiblichen Kooperative initiierten und finanzierten Hauses – mit Wohnungen ausschließlich für alleinstehende, aber wirtschaftlich unabhängige Frauen – war für die damalige Zeit eine Art soziales und typologisches Experiment, das vollständig dem progressiven Geist entsprach, der die von Ernst May erstrebte Architektur des ‚Neuen Fft.‘ kennzeichnete.“ (Calandra di Roccolino: Bernhard Hermkes 2018, S. 38.)
Mit dem „Haus der berufstätigen Frauen“ war H. das Debüt in der Fachwelt und im lokalen Ffter Umfeld geglückt, und so wurde er von dem im Juni 1929 zusätzlich gegründeten „Frauenwohnungsverein“ mit einem neuen Frauenwohnprojekt beauftragt, diesmal mit dem Ziel der Schaffung wesentlich kostengünstigerer Einzimmerwohnungen für finanziell schlechter gestellte Arbeiterinnen und Angestellte. Wieder übernahm die in der Ffter Wohnungspolitik ebenso kundige wie engagierte Dorothea Hillmann die Geschäftsführung des Vereins, und es entstand das Projekt „Ledigenheim“ an der Platenstraße im Stadtteil Dornbusch nördlich des Alleenrings.
Wegen diverser politischer Kontroversen konnten erst im Herbst 1931 die 60 Einzimmerappartements an der Platenstraße 31-69 bezogen werden, die H. für einen dreigeschossigen Baublock in der Tradition eines Laubenganghauses entworfen hatte, wobei er den Prinzipien der damals diskutierten „Wohnung für das Existenzminimum“ und der „Kleinstwohnung“ folgte. Mit durchgehenden, aber jeweils mit Sichtschutz abgetrennten Balkonen versehen, waren alle Einraumwohnungen (mit Einbauschränken, Klappbett, einer Kleinstküche und einem Miniwaschraum mit WC) nach Süden ausgerichtet. Bei einer monatlichen Miete von 22 bis 35 Mark zuzüglich sieben Mark Heizungszuschlag erhielten nunmehr alleinstehende geringverdienende erwerbstätige Frauen „die Möglichkeit, in einem, wenn auch bescheidenen, so doch eigenen, freundlichen und hygienischen Heim zu leben“, wie die FZ vom 5.12.1930 meldete, wozu sie auf der ersten Seite des Stadt-Blatts zusätzlich ein großes Foto mit dem Titel „Im neuen Junggesellinnenheim“ brachte. Das seinerzeit noch völlig freistehende und einen weiten Ausblick ermöglichende Gebäude steht heute unter Denkmalschutz und wurde vom Besitzer, der Hellerhof GmbH, behutsam restauriert.
Neben seiner Tätigkeit als freier Architekt war H. von 1929 bis 1931 Dozent für Entwerfen und Baukonstruktion an der Höheren Bau- und Kunstgewerbeschule der Technischen Lehranstalten in Offenbach. In diese Zeit fiel auch der nicht realisierte Entwurf für eine „Kinderheimstätte“(1930) in Ffm. und die architektonische Mitarbeit bei der Planung des ersten Bauabschnitts der Gartenstadt Goldstein in Schwanheim, dessen Ausführung 1932 erfolgte. Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Lage blieben weitere größere Aufträge aus. Die „Machtübernahme“ durch die Nationalsozialisten bedeutete für H. und seine berufliche Karriere einen tiefen Einschnitt; er wurde ab 1933 als „Kultur- und Baubolschewist“ diffamiert. Zu Beginn der 1930er Jahre beauftragten ihn jüdische Freundinnen und Freunde aus Ffm. mit den Umbauten größerer Wohnungen in Kleinwohnungen (Wohnungsteilungen der Stadtvillen im Gärtnerweg 5, in der Forsthausstraße 125 und der Beethovenstraße 62, 1932-35). Er schuf 1934 den preisgekrönten Entwurf für eine Wohnbebauung im Bereich Sachsenhäuser Ufer, Löhergasse, im Rahmen des Wettbewerbs Altstadt-Sanierung und 1935 den nicht ausgeführten Entwurf einer Wohnbebauung im Westend, Freiherr-vom-Stein-Straße. Wegen mangelnder Aufträge musste H. Ende 1935 sein Atelier schließen. Es folgten verschiedene Anstellungen im Bereich des militärischen, kriegswichtigen Industriebaus, jener im „Dritten Reich“ expandierenden „Nische“, in der viele Architekten des Neuen Bauens tätig wurden, die nicht emigrieren mussten oder wollten (Heinkel-Werke Oranienburg, 1936; Messerschmitt-Flugzeugwerke, 1936-39; MAN-Motorenwerk Hamburg, Rosshafen, 1939-44).
Nach Kriegsende fand H. ein langfristiges Betätigungsfeld als erneut selbstständiger Architekt in Hamburg, wo, zunächst im Rahmen des Wiederaufbaus, auch der größte Teil seiner Bauten entstand, wie z. B. die Hochhäuser am Grindelberg (1946-56), die Siedlung Karl-Jacob-Straße in Klein Flottbek (1949-51), die Kennedy-Brücke (1952-53), der Philipsturm (1953), die Großmarkthalle (1954-62), die Großsiedlung Lurup (1955-69), das Auditorium Maximum an der Universität Hamburg (1956-59) und das Verlagshaus Axel Springer (1972-74), die das städtebauliche Gesicht der Freien und Hansestadt entscheidend mitgeprägt haben. H.’ besondere Verbundenheit zu Ffm. zeigte sich noch einmal 1947 durch Teilnahme am Wettbewerb für ein Flughotel der US-amerikanischen Übersee-Fluglinien-Gesellschaft, das am Mainufer in der Nähe des Gewerkschaftshauses geplant war, jedoch nicht realisiert wurde.
H.’ Werk zeichnet sich durch eine enorme Pluralität der Bauaufgaben aus. Neben Wohnhäusern verschiedener Art sowie Klein- und Großsiedlungen entstanden Verwaltungsgebäude, Banken, Fabriken, Kraftwerke, Universitätsbauten, Schulen, Archive, Ausstellungsgebäude, Messe- und Markthallen, Pflanzenschauhäuser, Türme und Brücken. „Bei aller Vielfalt erscheint das Werk von Hermkes äußerst konsequent und homogen. Überall zeigt sich eine Vorliebe für das Konstruktive und Funktionelle, Nüchterne und Zweckmäßige. Schon in seinen frühen selbständigen Arbeiten, von denen das 1930 in Fft. errichtete Ledigenheim an erster Stelle zu nennen ist, lassen sich diese Wesenszüge deutlich erkennen.“ (Hanns Theodor Flemming: Der Architekt Bernhard Hermkes. In: Zwanzig – Jb. d. Freien Akademie d. Künste in Hamburg 1968, S. 230.)
Wichtig für das Fortwirken von H.’ architektonischen Vorstellungen war schließlich die rege Lehrtätigkeit von 1955 bis 1969 als Professor für Entwerfen, Baukonstruktion und Industriebau an der Technischen Hochschule Berlin. Bis zu seinem Tod wohnte H. in Hamburg-Flottbek in einem von ihm selbst geplanten Siedlungshaus mit Atelier. Dort kümmerte er sich bis zuletzt um sein Lebenswerk, vor allem um die Sichtung, Ordnung und Auswertung des Archivs. Zum 90. Geburtstag würdigte der Architekturkritiker Manfred Sack H. und sein Gesamtwerk: „Es ist ihm [H.] um eine Architektur ohne Brimborium zu tun, nichts hinzugelogen, in allen Teilen klar, logisch, ‚ablesbar‘ und sparsam im Gebrauch der Mittel. Alles ist von einer unaufdringlichen baumeisterlichen Selbstverständlichkeit und immer von einer gewissen herben Eleganz.“ (Manfred Sack in: Die Zeit, 26.3.1993.)
Grabstätte auf dem Friedhof in Hamburg-Ohlsdorf.
Nachlass (Bernhard-H.-Archiv) im Baukunst-Archiv der Akademie der Künste in Berlin.
Seit 2013 Bernhard-H.-Straße auf dem Riedberg.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Alfons Maria Arns.

Literatur:
                        
Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.Kramer, Henriette: Die Anfänge des sozialen Wohnungsbaus in Ffm. 1860-1914. In: AFGK 56 (1978), S. 123-190. | Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.Bullock, Nicholas: Die neue Wohnkultur und der Wohnungsbau in Ffm. 1925-1931. In: AFGK 57 (1980), S. 187-207. | Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.Christina Gräwe in: AFGK 75 (2016): Akteure des Neuen Fft., S. 119f. | Architektur in Hamburg. Jahrbuch. Hg. v. d. Hamburgischen Architektenkammer. Hamburg 1989-2020/21 (wird fortgesetzt)Höhns, Ulrich: Der Hang zur Großform. Anmerkungen zu Bernhard Hermkes. In: Architektur in Hamburg. Jb. 1989, S. 96. | Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Lehrstuhl Entwerfen – Bauen im Bestand (Hg.): „Facetten eines Lebens“ 1903-1995. Ausstellungskatalog zum 100. Geburtstag von Bernhard Hermkes. Cottbus 2003.Brandenburgische Technische Universität Cottbus (Hg.): „Facetten eines Lebens“ 2003. | Bütfering, Elisabeth/Hillmann, Ursula/WEIBH, Verein zur Förderung Weiblicher Erkenntnisse im Bundesland Hessen e. V. u. a. (Hg.): FrauenStadtbuch Fft. Ffm./Wiesbaden 1992.Bock, Stephanie: Das Neue Fft. der 20er Jahre. In: Bütfering u. a. (Hg.): FrauenStadtbuch Fft. 1992, S. 223-226. | Calandra di Roccolino, Giacomo: Bernhard Hermkes. Die Konstruktion der Form. München/Hamburg 2018. (Schriftenreihe des Hamburgischen Architekturarchivs 36).Calandra di Roccolino: Bernhard Hermkes 2018. | Das Neue Fft. Monatsschrift für die Probleme moderner Gestaltung. [Späterer Untertitel: Internationale Monatsschrift für die Probleme kultureller Neugestaltung.] 5 Jahrgänge. Ffm. 1926-31.May, Ernst: Fünf Jahre Wohnungsbautätigkeit in Ffm. In: Das Neue Fft. 4 (1930), H. 2/3 (Februar/März) und H. 4/5 (April/Mai). | Das schöne Heim. Haus, Wohnung, Garten, Kunsthandwerk. 14 Jahrgänge. München 1929/30-1942/43.Hermkes, Bernhard: Das Heim der berufstätigen Frauen in Ffm. In: Das schöne Heim 1930, H. 9, S. 338-343. | Der Architekt / Bund Deutscher Architekten, BDA. [Anfänglicher Titelzusatz: Zeitschrift des Bundes Deutscher Architekten, BDA.] Bisher 65 Jahrgänge. Zuerst Essen, dann wechselnde Verlagsorte, seit 2011 Düsseldorf 1952-2016.Kähler, Gert: Porträt: Bernhard Hermkes. In: Der Architekt 34 (1985), H. 7-8, S. 335-339. | Die Siedlung. Monatsschrift für Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungswirtschaft / Arbeitsgemeinschaft Ffter Bauvereine. 10 Jahrgänge. Ffm. 1929-38.[Hermkes, Bernhard:] Vier kleine Wohnungen im Geschoß. Vorschläge von Architekt B. Hermkes. In: Die Siedlung 3 (1931), Nr. 4, 1.4.1931, S. 50-53. | Die Siedlung. Monatsschrift für Gemeinnützige Siedlungs- und Wohnungswirtschaft / Arbeitsgemeinschaft Ffter Bauvereine. 10 Jahrgänge. Ffm. 1929-38.Hillmann, Thea: Die Wohnung der alleinstehenden Frau. Aufgabe und Arbeit des Frauenwohnungsvereins. In: Die Siedlung 2 (1930), Nr. 10, 1.10.1930, S. 113-116. | Deutsche Bauzeitung (DBZ). Zeitschrift für nationale Baugestaltung. Hg.: Verband Deutscher Architekten- und Ingenieur-Vereine u. Deutsche Gesellschaft für Bauwesen. 76 Jahrgänge. Berlin 1868-1942. Jahrgänge 65-70 und 100-150 (nach wechselnder Zählung). Stuttgart, später Leinfelden-Echterdingen 1960-2016.Schürmeyer, W(alter): Mietwohnungen für berufstätige Frauen in Fft. In: Dt. Bauzeitung 63 (1929), Nr. 3 (März 1929: Monatsheft „Moderner Wohnbau“), S. 25. | Frei-Räume. Streitschrift der Feministischen Organisation von Planerinnen und Architektinnen FOPA e. V. Bisher 11 Hefte. Berlin u. a. 1983-2004.Treske, Monika: „Die Frau muß sich selbst die Wohnungen schaffen, die sie braucht“. Frauenwohngenossenschaften im Ffm. der 10er und 20er Jahre. In: Frei-Räume 6 (1993): Regionalentwicklung – feministische Perspektiven, S. 133-136. | Gleiter, Jörg H./Schlimme, Hermann/Schulz-Brize, Thekla (Hg.): Bernhard Hermkes – Leben, Lehre, Wirken. Ausstellungskatalog, Institut für Architektur, Architekturgebäude der TU Berlin, 2018/19. Berlin [2018]. (Schriftenreihe der Geschichtswerkstatt des Instituts für Architektur, Katalog 1).Gleiter u. a. (Hg.): Bernhard Hermkes – Leben, Lehre, Wirken 2018. | Hermkes, Bernhard/Völckers, Otto: 12 Mietwohnungen in einem Block. Ein Beitrag zum Problem des zeitgemäßen Miethauses. Ffm. 1929. (Stein-Holz-Eisen-Reihe 4).Hermkes/Völckers: 12 Mietwohnungen in einem Block 1929. | Klemp, Klaus/Sellmann, Annika/Wagner K, Matthias/Weber, Grit: Moderne am Main 1919-1933. Stuttgart/Ffm. [2019].Klemp u. a.: Moderne am Main 2019, S. 223-227. | Mohr, Christoph/Müller, Michael: Funktionalität und Moderne. Das Neue Fft. und seine Bauten 1925-1933. Ffm. 1984.Mohr/Müller: Funktionalität u. Moderne 1984. | Nachrichten der Deutsche Linoleum-Werke A.-G. [Späterer Titel: Nachrichten der Deutschen Linoleum-Werke; ab 1950 auch: DLW-Nachrichten.] Zeitschrift für Architektur und Innenausbau. 33 Nummern und 19 Nummern der Neuen Folge. Bietigheim 1927-39, NF 1950-60.Hermkes, Bernhard: Ein Wohnbau berufstätiger Frauen in Ffm. In: Nachrichten d. Dt. Linoleum-Werke 1930, Nr. 14, S. 32-34. | Das Wohnungswesen der Stadt Ffm. Hg. im Auftr. d. Magistrats aus Anlaß der diesjährigen Deutschen Tagung für Wohnungswesen vom Hochbauamt (...). Bearb.: Werner Nosbisch. Ffm. 1930.Schütte-Lihotzky, Margarete: Was geschieht für Frau und Kind in der neuen Siedlung? In: Nosbisch (Bearb.): Das Wohnungswesen der Stadt Ffm. 1930, S. 158-168. | Risse, Heike: Frühe Moderne in Ffm. 1920-1933. Architektur der zwanziger Jahre in Ffm. Traditionalismus – Expressionismus – Neue Sachlichkeit. Ffm. 1984. (Ffm. – Beiträge zur Stadtentwicklung).Risse: Frühe Moderne 1984. | Stein, Holz, Eisen. Halbmonatsschrift für neue Bauwirtschaft und Baugestaltung. [Untertitel auch: Wochenschrift für moderne Bauwirtschaft und Baugestaltung (1929).] 6 Jahrgänge (= 40.-45. Jg.). Ffm. 1926-31.Hermkes, Bernhard: Zwölf zeitgemäße Mietwohnungen. Eine Baugenossenschaft berufstätiger Frauen und Grundriss zu einer Ledigenwohnung. In: Stein, Holz, Eisen 42 (1928), H. 46, S. 817-821. | Wer ist’s? Titel auch: Degener’s Wer ist’s? Titel ab 1923: Wer ist wer? Wechselnde Untertitel: Zeitgenossenlexikon. / Unsere Zeitgenossen. / Das deutsche Who’s who. Leipzig, ab 1928 Berlin 1905-93.Wer ist wer? 1962, S. 576. | Zwanzig – Jahrbuch der Freien Akademie der Künste in Hamburg von 1968. Hamburg 1968.Flemming, Hanns Theodor: Der Architekt Bernhard Hermkes. In: Zwanzig – Jb. d. Freien Akademie d. Künste in Hamburg 1968, S. 229-235.
Quellen: Archiv der Akademie der Künste, Berlin.Bernhard-Hermkes-Archiv: Baukunst-Archiv d. Akademie der Künste, Berlin. | Deutsches Architekturmuseum, Ffm.DAM, Grundrisse, Ansichten, Baubescheid, Inv.-Nr. 365-001-000ff. | Die Zeit. Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft, Handel und Kultur. Hamburg 1946-heute.Sack, Manfred: Ohne Brimborium. Ein großer Architekt: Bernhard Hermkes wird neunzig. In: Die Zeit, 26.3.1993, S. 64. | Ffter Allgemeine Zeitung. Ffm. 1949-heute.Bartetzko, Dieter: Undogmatisch. Zum Tod von Bernhard Hermkes. In: FAZ, 22.4.1995. | Ffter Nachrichten. Ffm. 1855-1934. [Zunächst als Nachrichtenbeilage des Intelligenzblatts, dann ab 1910 als Zeitung unter dem Titel „Ffter Nachrichten und Intelligenzblatt“ erschienen.]Dr. Fr. R.: Ein Heim berufstätiger Frauen in Fft. Zum Problem des modernen Miethauses. In: FN, 2. Beiblatt, Nr. 124, 5.5.1929. | ISG, Bestand Nachlässe (S1).Nachlass Eugen Blanck: ISG, S1/177, Nr. 131 (Architekturfotografien von Paul Wolff). | Institut für Stadtgeschichte Ffm.ISG, Kartensammlung nach Formaten, S8-1/3.794, S8-1/5.591, S8-1/7.238. | Die Tageszeitung (taz). Berlin 1978-heute.Briegleb, Till: Ein Mann für drei Epochen. Der Hamburger Architekt Bernhard Hermkes wird heute neunzig Jahre alt. In: taz, 30.3.1993, S. 19.
Internet: archINFORM, Internationale Architektur-Datenbank, Redaktion: Sascha Hendel, Berlin. https://deu.archinform.net/arch/3355.htmarchINFORM, 7.1.2021. | Architekten-Portrait, Darstellung deutscher Architekten des 20. Jahrhunderts in kurzen und übersichtlichen Porträts, Website von Jan Lubitz, Stuttgart. http://www.architekten-portrait.de/bernhard_hermkes/index.htmlArchitekten-Portrait, 7.1.2021. | Rheinland-Pfälzische Personendatenbank (RPPD), eine regionale Dokumentation zu Personen aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz und seinen historischen Vorläufern, redaktionell betreut von der Rheinischen Landesbibliothek, erarbeitet von Mitarbeitern der Stadtbibliotheken Mainz und Trier sowie des Landesbibliothekszentrums an den Standorten Speyer und Koblenz. http://www.rppd-rlp.de/pk05431Rheinland-Pfälzische Personendatenbank, 8.1.2021. | Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_HermkesWikipedia, 7.1.2021.

GND: 124931324 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2021 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Arns, Alfons Maria: Hermkes, Bernhard. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/10249

Stand des Artikels: 8.1.2021
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 01.2021.