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Brahms, Johannes

Brahms, Johannes. Komponist. Pianist. Dirigent. * 7.5.1833 Hamburg, † 3.4.1897 Wien.
1863 wurde B. mit den „Gesängen für Frauenchor“ bei der Museums-Gesellschaft erstmals in Ffm. gespielt. Von da an wurden seine Werke häufig in Ffm. aufgeführt und waren hier sehr erfolgreich. 1876 kam B. selbst nach Ffm., um die „Haydn-Variationen“ zu leiten. Sein Klavierkonzert d-Moll op. 15 spielte er damals erstmals in Ffm. Da B. eng mit Clara Schumann befreundet war, kam er nach deren Umzug 1878 häufig als Gast nach Ffm. Er gehörte hier zu einem Kreis von befreundeten Musikern, zu dem u. a. Julius Stockhausen, Josef Joachim, Karl Müller, Bernhard Scholz, Otto Dessoff, Hugo Heermann und Bernhard Cossmann zählten. B. hatte in Wien den jungen Rottenberg kennengelernt, der auf B.’ Empfehlung später als Nachfolger Dessoffs an das Ffter Opernhaus berufen wurde. Der Musikerkreis förderte die B.’sche Musik in Ffm. In den Jahren von 1882 bis 1895 gastierte B. mehrmals als Dirigent oder Solist eigener Werke bei den Museumskonzerten. Auch im Cäcilienverein wurden seine Werke zur Aufführung gebracht. Am 15.2.1895, bei einem Kammermusikabend der Museums-Gesellschaft, trat er letztmals persönlich in Ffm. auf. Nach seinem Tod 1897 veranstaltete die Museums-Gesellschaft eine Gedächtnisfeier für B. in Ffm.
1979 erwarb die Ffter Stadt- und Universitätsbibliothek B.’ Manuskript der Orchesterbearbeitung des Schubert-Lieds „Memnon“, die B. 1862 für seinen Freund Julius Stockhausen geschrieben hatte und deren Arbeitsfassung nun in den Stockhausen’schen Nachlass eingegliedert ist.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 96f., verfasst von: Sabine Hock.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Lexika: Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 27 Bde. (bis Wettiner). Berlin 1953-2020.Walter Riezler in: NDB 2 (1955), S. 508-513.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/4.648.

GND: 118514253 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
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© 2022 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Brahms, Johannes. Artikel aus der Frankfurter Biographie (1994/96) in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/1850

Stand des Artikels: 24.4.1987