Tesch, Johanna

Johanna Tesch

Johanna Tesch
Fotografie von Karl Pinkau (1919; im Besitz des HMF).

© Historisches Museum Frankfurt (Inv.-Nr. Ph22590).
Johanna und Richard Tesch

Johanna und Richard Tesch am Fenster ihrer Wohnung im Riederwald
Fotografie (1932; Ausschnitt; in Privatbesitz).

© Sonja Tesch, Hamburg.
Tesch, Friederike Johanna, geb. Carillon. Politikerin. Frauenrechtlerin. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 24.3.1875 Ffm., † 13. oder 14.3.1945 KZ Ravensbrück (nach Augenzeugenberichten).
Fünftes Kind des aus Wehrheim im Taunus stammenden Schneidermeisters Johann Bernhard Carillon (1838-1908) und seiner Frau Johanna Maria, geb. Pauly (1842-1917). Verheiratet (seit 1899) mit Richard T. Drei Söhne, u. a. Carl T.
Johanna Carillon wurde in der Dreikönigstraße 28 in Sachsenhausen geboren. Sie besuchte von 1882 bis 1889 die Souchay-Mittelschule (in deren Gebäude heute die Textorschule) in der gleichnamigen Straße in Sachsenhausen und arbeitete bis zu ihrer Verheiratung im elterlichen Haushalt. Am 12.11.1896 brachte sie ihren ersten Sohn Friedrich Bernhard, gen. Friedel, zur Welt. Vater war ihr Freund Kessler (Vorname unbekannt), der kurz nach der Geburt des Kindes an Schwindsucht starb. Am 1. Mai, am „Tag der Arbeit“, 1899 heiratete sie den Schneider und Gewerkschafter Richard T., den sie schon 1892 als Gesellen in der väterlichen Werkstatt kennengelernt hatte. Er nahm ihren Sohn Friedrich (1896-1916) an, und gemeinsam hatten sie die Söhne Wilhelm, gen. Busch (1899-1943), und Carl, gen. Carlemann (1902-1970). Die Familie wohnte zunächst in der Nähe der Eltern Carillon in der Stegstraße 50, 4. Stock (lt. Adressbuch 1900-05), dann in der Rohrbachstraße 40 im Parterre (lt. Adressbuch 1905-10) und danach im 3. Stock der Wittelsbacherallee 93 (lt. Adressbuch 1910-11). Um 1911/12 Umzug in den Riederwald in eine neu erbaute Arbeitersiedlung, zunächst in die Schulze-Delitzsch-Straße 15, etwa ein Jahr später in die Max-Hirsch-Straße 32, 1. Stock, die letzte gemeinsame Wohnung der Familie T.
T. gehörte zu den frühen Aktivistinnen der sozialdemokratischen Frauenbewegung. Mit dem Ziel, die Chancen der bildungspolitisch benachteiligten Mädchen zu erhöhen, beteiligte sie sich 1902 an der Gründung des „Bildungsvereins für Frauen und Mädchen der Arbeiterklasse“, und ab 1904 war sie Kassiererin des Bildungsvereins. Der Verein wuchs von 30 Gründungsmitgliedern auf über 500 Mitglieder im Jahr 1909. Schwerpunkt der Arbeit war 1907/08 die Forderung nach dem Frauenwahlrecht. Zur Reichstagswahl 1907 verteilte der Verein in Ffm. 20.000 Flugblätter mit dem Thema „Was haben die Frauen bei der bevorstehenden Reichstagswahl zu tun?“. Mit dem Reichsvereinsgesetz vom 19.4.1908 durften Frauen erstmals politischen Parteien und Organisationen beitreten. 519 Frauen des Bildungsvereins traten daraufhin in die SPD ein und stellten damit über zehn Prozent von deren Mitgliedschaft in Ffm. T.s SPD-Mitgliedsbuch beginnt mit den Beitragsmarken ab Januar 1909, während als Eintrittsdatum auf der ersten Seite der 16.10.1902 vermerkt ist. Ihr Engagement im Bildungsverein wurde so rückwirkend als Parteimitgliedschaft anerkannt.
Schon im November 1906 hatte T. gemeinsam mit Sophie Ennenbach, Anna Gehrke und Marie Bittorf den „Verein für weibliche Hausangestellte“ in Ffm. gegründet, die spätere Ortsgruppe Ffm. des „Verbands der Hausangestellten“ (ab 1909), eine gewerkschaftliche Organisation zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Entlohnung der weiblichen Hausbediensteten. Die Ffter Gruppe hatte im Gründungsjahr 561 Mitglieder. T. war seit 1906 als Kassiererin, seit 1908 als bezahlte Geschäftsführerin für den Verein tätig und leitete das Büro mit täglichen Sprechstunden von 15 bis 19 Uhr. Der Verein hatte sein Geschäftslokal in Ffm. im alten Gewerkschaftshaus in der Allerheiligenstraße 51. 1909 war T. Fft.s Vertreterin bei der Gründungsversammlung des „Zentralverbands der Hausangestellten und Dienstboten“ in Berlin. Zentrale Forderungen des Verbands waren: Beseitigung der Gesindeordnung und rechtliche Gleichstellung mit den gewerblichen Arbeitern und Arbeiterinnen; Unterstellung unter die Gewerbegerichte; Ausdehnung der Kranken- und Unfallversicherung auf die in der Hauswirtschaft berufsmäßig beschäftigten Personen. Zwischen 1911 und 1918 amtierte T. mehrfach als Vorsitzende der Ffter Ortsgruppe.
Während des Ersten Weltkriegs war T. hauptamtlich im Fürsorgeamt für Kriegshinterbliebene tätig (ab 1916). Darüber hinaus übernahm sie einige sozialpolitische Verpflichtungen im kommunalen Bereich, u. a. als Mitglied des Hausfrauenausschusses beim 1916 eingerichteten Lebensmittelamt, als Beisitzerin im städtischen Mieteinigungsamt (seit 1917) sowie als Mitglied in der Deputation für die städtischen Nervenheilanstalten (wahrscheinl. spätestens seit 1917; lt. Adressbuch 1918-19) und im Pflegamt der Anstalt für Irre und Epileptische (wahrscheinl. spätestens seit 1917; lt. Adressbuch 1918-20). Seit 1917 gehörte sie der Presskommission der überregional erscheinenden sozialdemokratischen „Volksstimme“ an. Zudem waren Johanna und Richard T. Gründungsmitglieder der Arbeiterwohlfahrt in Ffm.
Bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung im Januar 1919 kandidierte T. erfolgreich für die SPD im Wahlkreis 19 Hessen-Nassau und Waldeck. Sie gehörte damit zu den ersten 37 weiblichen Parlamentariern der deutschen Geschichte. Auch bei der ersten Reichstagswahl 1920 wurde T. wieder gewählt. Von Juni 1920 bis Mai 1924 vertrat sie den Wahlkreis 21 Hessen-Nassau im Deutschen Reichstag. Ihre erste (und einzige) Rede im Reichstag hielt sie am 5.5.1923. Es ging um die Situation der meist weiblichen Hausangestellten. T. forderte eine Beschränkung der täglichen Arbeitszeit (auf zehn Stunden) und bessere Bildungsmöglichkeiten: „Zur besseren Ausbildung der Hausangestellten ist es notwendig, besondere Fachschulen einzurichten. Ferner müssen die jugendlichen Hausangestellten zum Besuch der Fortbildungsschule angehalten und verpflichtet werden, und dieser Besuch muß in die Arbeitszeit fallen.“ (Zit. nach: Reichstagsprotokolle, 347. Sitzung, 5.5.1923.)
Die Wahl in die Nationalversammlung war ein gravierender Einschnitt in T.s Leben. Sie arbeitete ab 1919 in Weimar, ab 1920 in Berlin und war höchstens ein- bis zweimal im Monat kurz in Ffm. Damit lebte sie ein damals neuartiges Rollenmodell: Die Frau machte politische Karriere, und der Ehemann musste neben seiner Berufstätigkeit bei der sozialdemokratischen „Volksstimme“ den Haushalt, den Garten und die Erziehung der herangewachsenen Söhne übernehmen. Wie sehr sie „die Hosen anhatte“, zeigt sich auch in den Grußformeln ihrer Briefe an Richard T.: Häufig unterschreibt sie mit „Hans“, einer Anrede, die ihr Mann gelegentlich übernimmt.
Die Eheleute wechselten von 1919 bis 1925 ca. 300 Briefe und Postkarten, die einen detailreichen Einblick in die Lebensbedingungen und die politische Situation der ersten Jahre der Weimarer Republik erlauben. T. beschreibt anschaulich den Alltag ihres Abgeordnetenlebens zwischen Weimar bzw. Berlin und Ffm. In Weimar stellt sie fest: „(...) das Leben hier ist unheimlich teuer.“ (Brief vom 13.2.1919). So suchte sie sich dort für 6,50 Mark am Tag eine private Unterkunft, da ihr die vom Wohnungsamt zugewiesene für 8,50 Mark zu teuer war. Oft berichtet sie über die Schwierigkeiten der nächtlichen Bahnfahrten zwischen Berlin und Ffm.: „Der Zug aber blieb die ganze Nacht auf dem Bahnsteig stehen und ist des Morgens fahrplanmäßig um 7.25 abgefahren.“ (Brief vom 2.10.1923.) Praktische Fragen der Haushaltsführung und der Bewirtschaftung des Kleingartens im Riederwald sind häufig Gegenstand des Briefwechsels. Sie gibt Tipps zum Einpökeln der Gans und zur Verwendung von Kalbfleisch: „(...) am besten ist es immer gebraten oder als Schnitzel oder auch mit weißer Sauce und gekocht.“ (Brief vom 15.4.1920.) Sie sorgt sich um das Konservieren der Erträge des Gartens: „Sind die Bohnen alle zugeblieben? Sterilisiere sie noch einmal eine halbe Stunde.“ (Brief vom 17.7.1922.) Auch kümmert sie sich um die Wäsche: „Ich komme auf jeden Fall Montag früh zurück, und da ich erst Mittwoch Abend weiter fahre, könnte ich doch vielleicht unsere Wäsche wegwaschen. Da müßtest Du dann allerdings vorher einweichen und Dich erkundigen, ob ich in die Waschküche kann.“ (Brief vom 7.11.1920.) Als die beiden Söhne Wilhelm und Carl T. nach ihrer Berufsausbildung bei Voigt & Haeffner 1920 auf die Walz gehen wollen, schreibt T. tadelnd aus Berlin: „Ich halte die Sache für ganz undiskutierbar. In der jetzigen Zeit kann man nicht mehr als Handwerksbursche auf die Walze gehen wie früher.“ (Brief vom 20.4.1920.) Das Thema der Inflation zieht sich ab 1922 durch die Briefe: „(...) ein Mittagessen kommt 300 Mark, ohne daß man besonders üppig lebt. Jeder Kaffee 65 Mark“, schreibt sie am 16.10.1922, und ein Jahr später, kurz vor dem Höhepunkt der Geldentwertung, hält sie fest: „Wir haben 7 Milliarden bekommen, aber das Leben ist so teuer, daß man zu einem Essen 50-60 Millionen braucht.“ (Brief vom 5.10.1923.)
Ihre eigene Rolle als neue Parlamentarierin in Weimar schätzt T. nüchtern ein: „In den engeren Ausschüßen wird alles vorher beraten, und wenn es in die Fraktionssitzungen kommt, ist schon ziemlich alles fertig. Und wenn auch hin und hergeredet wird, so wird im Grunde genommen doch nicht viel geändert. Wir sind mehr oder weniger dabei nur Statisten, und es kommt mir oft alles wie eine große Komödie vor.“ (Brief vom 13.2.1919.) Innerhalb der sozialdemokratischen Fraktion beurteilt sie die interne Hierarchie mit den Worten: „In der Nationalversammlung sitzen die Größen, darunter auch Quarck und Sinzheimer, ziemlich nach vorne. Die anderen sitzen alle nach dem Alphabet, so daß ich ziemlich nach hinten komme. Das hat aber auch sein Gutes, erstens wird man selbst nicht so viel beobachtet, und zweitens hat man die ganze Versammlung vor sich.“ (Ebd.) Politisch stand T. auf der Linie der Mehrheitssozialdemokratie, die sich vor allem nach links gegen USPD und KPD abgrenzte und auf die Zusammenarbeit mit den Parteien der Mitte (DDP und Zentrum) setzte. Besonders die Ffter Robert Dißmann und Toni Sender, beide früher SPD, jetzt Abgeordnete der USPD, sind Zielscheibe spöttischer Betrachtungen in T.s Briefen: „Außerdem glaube ich auch, daß ihnen jetzt der richtige Hetzapostel fehlt, nachdem ‚Jenosse Robert‘ nicht mehr hier ist.“ (Brief vom 14.1.1920.) Oder bei der Bildung des ersten Kabinetts von Gustav Stresemann im August 1923: „Toni Sender hat eine ganz verrückte Resolution eingebracht, die aber gleichfalls abgelehnt worden ist. Nun werden ja die Frankfurter vor Wut platzen.“ (Brief vom 13.8.1923.)
T. kandidierte 1924 nicht mehr für ein Reichstagsmandat. Ob dafür die männliche Konkurrenz um die Kandidatenplätze oder T.s Belastung durch Mandat und familiäre Verpflichtungen ausschlaggebend war, lässt sich nur mutmaßen. In ihrem Brief zum 25. Hochzeitstag im April 1924 schreibt sie an Richard T.: „Aber ich freue mich doch, daß ich in künftiger Zeit wieder mehr zu Hause sein werde und mit Dir, mein lieber Pa, ein gemütliches Leben führen kann.“ (Brief vom 30.4.1924.) T. blieb weiterhin für die SPD politisch aktiv und unternahm Vortragsreisen im gesamten hessischen Raum, bei denen sie, u. a. im Auftrag der Arbeiterwohlfahrt, über frauenpolitische Themen sprach. Sie kandidierte 1928 und 1930 erneut für den Reichstag, errang aber, da auf hintere Listenplätze gesetzt, kein Mandat mehr. Bis 1933 war sie Vorstandsmitglied der SPD in Ffm.
Über die politischen Aktivitäten T.s nach 1933 ist wenig bekannt. Sie besuchte zweimal, 1937 und 1938, für einige Wochen ihren Sohn Carl T., der seit seiner Flucht aus Ffm. 1935 im Exil in der Schweiz lebte und dort weiterhin im Widerstand gegen den Nationalsozialismus arbeitete. Paul Müller (1904-1990), ebenfalls Emigrant in der Schweiz, wertet aus seiner Erinnerung diese Kontakte mit dem Sohn sowie einen angeblichen Briefwechsel über Deckadressen als Tätigkeit im Widerstand. Demnach soll T. ihren Sohn mit Informationen über die innenpolitische Lage versorgt und Unterstützungsgelder aus der Schweiz an illegal arbeitende Freunde weitergeleitet haben. Dagegen hält die Enkelin Sonja T. (* 1942) aufgrund der Familienüberlieferung die Beteiligung von T. am Widerstand für unwahrscheinlich. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 wurde T. als ehemalige Reichstagsabgeordnete der SPD im Rahmen der „Aktion Gitter“ am 22.8.1944 festgenommen, im Untersuchungsgefängnis Klapperfeld in Ffm. inhaftiert und im Gestapohauptquartier in der Lindenstraße verhört. Von Ffm. wurde sie am 18.9.1944 in das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück eingewiesen und starb dort im März 1945 an Hunger und Entkräftung. Richard T. setzte sich mehrfach für eine Freilassung seiner Frau ein, schrieb dafür auch an die „Kanzlei des Führers“, ohne Erfolg. Der Abschiedsbrief, den T. kurz vor ihrem Tod schrieb, erreichte Richard T. auf Umwegen im August 1945. Er trug den Brief stets bei sich in seiner Brieftasche, bis diese ihm in den 1950er Jahren gestohlen wurde. Aufrufe in den Ffter Zeitungen, den Brief zurückzugeben, wurden nicht erhört.
Gedenktafel (von Günter Maniewski, 1995) am früheren Wohnhaus in der Max-Hirsch-Straße 32 (heute: Am Alten Volkshaus 1) im Riederwald.
Familiennachlass, darin u. a. der größte Teil des Briefwechsels zwischen Johanna und Richard T., im ISG. Weitere Nachlasssplitter, u. a. die Jahreskalender mit Eintragungen von T. und Fotografien, im HMF.
Johanna-T.-Platz im westlichen Riederwald. Johanna-T.-Schule, eine Gesamtschule (bis 2019: IGS im Norden), am Standort der 2019 geschlossenen Sophienschule in Bockenheim. Johanna-T.-Preis für soziales Engagement, erstmals verliehen 2005 von der SPD Ffm.-Riederwald und der Arbeiterwohlfahrt Ffm.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Dieter Wesp.
Artikel in: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 464f., verfasst von: Felix Blömeke.

Lexika: Kosch, Wilhelm: Biographisches Staatshandbuch. Lexikon der Politik, Presse und Publizistik. 2 Bde. Bern/München 1963.Kosch: Staatshdb., Bd. 2, S. 1146. | Amtliches Reichstags-Handbuch. [Mit Titelvarianten.] Berlin 1874-1939.Reichstags-Hdb. (I. Wahlperiode 1920), S. 342. | Schumacher, Martin (Hg.): M. d. R. Die Reichstagsabgeordneten der Weimarer Republik in der Zeit des Nationalsozialismus. Politische Verfolgung, Emigration und Ausbürgerung 1933-1945. Eine biographische Dokumentation. Düsseldorf 1991. 3., erw. Aufl. Düsseldorf 1994. (Veröffentlichung der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien in Bonn).Schumacher: MdR 1994, S. 511, Nr. 1592. | Schwarz, Max: M. d. R. Biographisches Handbuch der Reichstage. Hannover 1965.Schwarz: MdR 1965, S. 774.
Literatur:
                        
Beier, Gerhard: Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch 150 Jahre (1834-1984). Ffm. 1984. (Die Hessen-Bibliothek im Insel Verlag).Beier: Arbeiterbewegung 1984, S. 580f. | Eckhardt, Dieter/Eckhardt, Hanna: Ich bin radical bis auf die Knochen. Meta Quarck-Hammerschlag. Eine Biographie (...). [Ffm. 2016.]Eckhardt/Eckhardt: Meta Quarck-Hammerschlag 2016, S. 65-67, 135, 140, 163, 174f., 182. | Informationen. Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 [bis 1988: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Deutschen Widerstandes 1933-1945]. Bisher 45 Jahrgänge. Ffm. 1976-2020.Wesp, Dieter: „…und warte täglich auf ein persönliches Lebenszeichen“. Richard Teschs Briefe an seine Frau Johanna im KZ Ravensbrück. In: Informationen 45 (2020), Nr. 91 (Mai 2020), S. 31-35. | Kasper, Birgit/Schubert, Steffi: Nach Frauen benannt. 127 Straßen in Ffm. Hg. v. Frauenreferat der Stadt Ffm. Ffm. 2013.Kasper/Schubert: Nach Frauen benannt 2013, S. 72. | Keval, Susanna: Widerstand und Selbstbehauptung in Ffm. 1933-1945. Spuren und Materialien. Hg. v. Magistrat der Stadt Ffm. Ffm. 1988.Keval: Widerstand 1988, S. 243. | Klausmann, Christina: Politik und Kultur der Frauenbewegung im Kaiserreich. Das Beispiel Ffm. Ffm. 1997. (Geschichte und Geschlechter 19).Klausmann: Frauenbewegung 1997, S. 348f. | Lindhoff, Alicia: Fft.s berühmte Töchter und Söhne. Gudensberg-Gleichen 2011.Lindhoff: Fft.s berühmte Töchter und Söhne 2011, S. 59f. | 100 Jahre Riederwald jung, dynamisch, frech 1911-2011. Hg.: Vereinsring Riederwald e. V. Red.: Bruni Marx. Mitarb.: Johanna Begrich. Ffm. 2011.Marx: 100 Jahre Riederwald 2011, S. 28-34. | Mitteilungsblatt des Vereins für Ffter Arbeitergeschichte. 38 Bände. Ffm. 1985-2012.Eckhardt, Hanna: Johanna Tesch (1875-1945). Ffter Streiterin für soziale Gerechtigkeit. In: Mitt. d. Vereins f. Ffter Arbeitergesch. 31 (2005), S. 4-34.
Quellen: Adressbuch der Stadt Ffm., 1832-2003.Adr. 1900-20. | Dokumentationsarchiv des deutschen Widerstandes, Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e. V., Ffm.Müller, Paul: Erinnerungen an Johanna Tesch. Typoskript. Exemplar in: Dokumentationsarchiv d. dt. Widerstandes. | Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.ana [d. i. Anita Strecker]: Mutige Kämpferin für die Rechte der Frauen. Die Ffter Politikerin Johanna Tesch setzte sich ab dem Jahr 1900 für Arbeiterinnen ein – sie starb vor 60 Jahren im Konzentrationslager. In: FR, 12.3.2005, S. 35. | Inventar zu den Nachlässen der deutschen Arbeiterbewegung. Für die zehn westdeutschen Länder und West-Berlin im Auftr. des Archivs der Sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung bearb. v. Hans-Holger Paul. München [u. a.] 1993.Inventar zu den Nachlässen d. dt. Arbeiterbewegung, S. 635. | ISG, Kirchen- bzw. Standesbücher: Heiratsbücher, Ffm., 1533-1848/1849-1935.Heiratsurkunde der Eltern: ISG, Kirchen- bzw. Standesbücher: Heiratsbuch, Bestand STA 11/15: Standesamt Ffm., Heiratsregister (Trauungsbuch) 1864, S. 109, Eintrag vom 13.4.1864. | ISG, Bestand Nachlässe (S1).Familiennachlass: ISG, S1/248. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/4.187.
Internet: FemBio, Internetpräsenz des Instituts für Frauen-Biographieforschung, verantwortlich: Luise F. Pusch, Hannover und Boston (USA). https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/johanna-tesch/
Hinweis: Artikel über Johanna Tesch von Adriane von Hoop, 2000.
FemBio, 7.6.2020.
| Ffm. 1933-1945, Internetportal des ISG zur Geschichte der Stadt Ffm. im Nationalsozialismus, hier: Verzeichnis der Gedenktafeln und Gedenkstätten zu Verfolgung und Widerstand in der NS-Zeit, Ffm. https://www.frankfurt1933-1945.de/nc/beitraege/show/1/thematik/gedenktafeln-und-gedenkplastiken-fuer-verfolgte-personen-und-vereinzelte-helfer/artikel/gedenktafel-fuer-johanna-tesch/
Hinweis: Zur Gedenktafel für Johanna Tesch, Am Alten Volkshaus 1.
Ffm. 1933-1945, Gedenken, 7.6.2020.
| Ffter Frauenzimmer – eine Spurensuche, Website des Historischen Museums Fft., Konzeption und Redaktion: Ursula Kern, Ffm. http://www.frankfurterfrauenzimmer.de/ep10-detail.html?bio=dj
Hinweis: Artikel über Johanna Tesch von Ursula Kern und Anna Schnädelbach, 2017.
Ffter Frauenzimmer, 7.6.2020.
| Frauen Macht Politik, Internetseiten zu einer Kampagne des Frauenreferats der Stadt Ffm. in Kooperation mit dem HMF anlässlich „100 Jahre Frauenwahlrecht“ 2019, Ffm. http://frauen-macht-politik-ffm.de/portraits/johanna-tesch/Frauen Macht Politik, 7.6.2020. | Hessische Biografie, ein Kooperationsprojekt des Instituts für Personengeschichte in Bensheim und des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde in Marburg zur Erstellung einer umfassenden personengeschichtlichen Dokumentation des Landes Hessen. https://www.lagis-hessen.de/pnd/130078948Hess. Biografie, 7.6.2020. | Kunst im öffentlichen Raum Fft., ein Internetportal des Fachbereichs Bildende Kunst im Kulturamt der Stadt Ffm. https://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/de/page148.html?id=365Kunst im öffentl. Raum Fft., 7.6.2020. | Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_TeschWikipedia, 7.6.2020.

GND: 130078948 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

© 2020 Frankfurter Bürgerstiftung und bei dem Autor/den Autoren
Empfohlene Zitierweise: Wesp, Dieter: Tesch, Johanna. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/1454

Stand des Artikels: 9.6.2020
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 06.2020.