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Metzler, Familie (von)

Ffter Bankiersfamilie.

Seit 1901: von M.
Den Ffter Zweig der Familie M. begründete der Kaufmann Benjamin M. (1650-1686). Aus einer Pfarrersfamilie im Erzgebirge stammend, ließ er sich 1671 in Ffm. nieder und erwarb hier 1676 das Bürgerrecht. Bereits 1674 hatte er ein Handelsunternehmen gegründet, aus dem das heute noch bestehende Ffter Bankhaus B. Metzler seel. Sohn und Co. hervorging. Während zunächst der Leinen-, Baumwoll- und Spezereienhandel im Vordergrund standen, vervollständigten später Kredit- und Wechselgeschäfte das Unternehmen. Um 1760 war die Entwicklung zu einem reinen Bankgeschäft abgeschlossen, das unter Friedrich M. einen regen Aufschwung nahm. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts waren die M. kontinuierlich im Ffter Rat, später Senat vertreten und stellten mit Johann Wilhelm M. dreimal den Älteren Bürgermeister.
Im Jahr 1826 wurde das Bankhaus vom Roßmarkt in die Große Gallusstraße 18/Ecke Neue Mainzer Straße verlegt, wo es in einem Nachkriegsbau bis 2014 seinen Stammsitz hatte (verkauft und abgerissen 2015; dort heute das Büro- und Wohnhochhaus „Omniturm“, Architekt: Bjarke Ingels, 2016-19). Die Sogwirkung des Wirtschaftszentrums Berlin bekam das Bankhaus M. nach 1871 verstärkt zu spüren. Doch konnte, trotz Inflation und Wirtschaftskrise, in den 1930er Jahren eine Filiale in Berlin eröffnet werden. Auch die Bankenkrisen der Nachkriegszeit überstand die Firma B. Metzler seel. Sohn und Co. weitgehend unbeschadet. Nach 298 Geschäftsjahren legte das M.’sche Bankhaus 1972 erstmals einen gedruckten Geschäftsbericht vor. Das zu den ältesten Privatbankhäusern der Welt zählende Unternehmen nahm am 1.9.1986 die Rechtsform einer Kommanditgesellschaft auf Aktien an. 2014 verlegte das Bankhaus seinen Stammsitz in das bereits 2004 errichtete Bürogebäude in der Untermainanlage 1; einen weiteren Standort in Ffm. hat die Bank in Sachsenhausen. Nach dem Rückzug von Friedrich von M. (1943-2024; Ffter Ehrenbürger seit 2004) aus dem Tagesgeschäft 2018 und der Umwandlung der Gesellschaftsform in eine Aktiengesellschaft 2021 trat die zwölfte Generation der Familie M. in die Leitung des Bankhauses ein.
Mit dem Stiftungswesen der Stadt Ffm. ist das Bankhaus M. seit zwei Jahrhunderten verbunden. Die Familie M., damals unter Gustav M. (1791-1842) und Georg Friedrich M. (1806-1889) aus der Leitung des Bankhauses, stiftete das Kaiserbildnis von Maximilian II. (von Alfred Rethel, um 1840) im Kaisersaal des Römers.
Landhaus M. (1827) in Bonames.
Zum 350. Geschäftsjubiläum 2024 Kabinettausstellung „Metzler 1674-2024. Bankiers in Fft.“ im HMF.
M.park (bis 2013: Museumspark) zwischen dem Museum Angewandte Kunst und dem Weltkulturen Museum am Museumsufer. 1999 wurde eine in der Grube Messel bei Darmstadt entdeckte fossile Echsengattung und -art nach der Familie von M. benannt („Ornatocephalus metzleri“).

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 47f., verfasst von: Reinhard Frost (überarbeitete Onlinefassung für das Frankfurter Personenlexikon von Sabine Hock).
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.

Literatur:
                        
Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.Dorn, Hans: Die Gärten der Familie Metzler. In: AFGK 74 (2014): Ffter Parkgeschichten, S. 26-33. | Aura. Jahresgabe [des Historischen Museums Fft.; mit wechselndem Untertitel.] 20 Ausgaben. Ffm. 2005/06-2024/25.Angersbach, Nathalie: 350 Jahre Bankhaus Metzler. In: Aura 2023/24, S. 11. | Bankhaus Metzler (Hg.): Blickfang. Fotografische Streifzüge durch das Haus Metzler in Fft.-Bonames. Ffm. 2012.Blickfang. Haus Metzler in Fft.-Bonames 2012. | Geschichte der Handelskammer zu Ffm. 1707-1908. Beiträge zur Ffter Handelsgeschichte. Hg. v. der Handelskammer zu Ffm. Ffm. 1908.Über Johann Friedrich Metzler-Heyder (1780-1864): Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1059. | Geschichte der Handelskammer zu Ffm. 1707-1908. Beiträge zur Ffter Handelsgeschichte. Hg. v. der Handelskammer zu Ffm. Ffm. 1908.Über Gustav Metzler (1791-1842): Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1061. | Geschichte der Handelskammer zu Ffm. 1707-1908. Beiträge zur Ffter Handelsgeschichte. Hg. v. der Handelskammer zu Ffm. Ffm. 1908.Über Jakob Gustav Metzler (1833-1883): Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1071. | Klötzer, Wolfgang: Die Metzlers und das Museum für Angewandte Kunst Fft. Ffm. 2009.Klötzer: Die Metzlers u. das Museum für Angewandte Kunst 2009. | Ohmeis, Stefan: Einblicke. Geschichte und Geschichten über das Bankhaus Metzler und die Familie von Metzler in Ffm. Hg.: B. Metzler seel. Sohn & Co., Kommanditgesellschaft auf Aktien, Ffm. 2., aktualisierte Aufl. Ffm. 2009.Ohmeis: Metzler 2009. | Voelcker, Heinrich: Geschichte der Familie Metzler und des Bankhauses B. Metzler seel. Sohn & Co. zu Ffm. 1674 bis 1924. Im Auftrage der Familie Metzler aus Anlaß des 250jährigen Geschäftsjubiläums bearbeitet (...). Ffm. 1924.Voelcker: Gesch. d. Familie u. d. Bankhauses Metzler 1924. | Wörner, Birgit: Ffter Bankiers, Kaufleute und Industrielle. Werte, Lebensstil und Lebenspraxis 1870 bis 1930. Wiesbaden/Ffm. [2011]. („Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, Schriften der Ffter Bürgerstiftung und der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, hg. v. Clemens Greve, Bd. 9).Wörner: Ffter Bankiers, Kaufleute u. Industrielle 2011.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/6.963. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S3 (mit Kleinschriften, bes. Zeitungsausschnitten, zur Ortsgeschichte).ISG, S3/2.780.

GND: 120506025 (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).
6 herausragende Vertreter der Familie in Ffm.

Metzler, Albert (von; 1839-1918)

Metzler, Albert Gustav (seit 1901: von). Bankier. Kommunalpolitiker. * 3.1.1839 Ffm., † 25.3.1918 Ffm.
Bankausbildung in Ffm. und Genf. Von 1858 bis 1862 in Liverpool und von 1868 bis 1870 in Paris tätig. 1883 Eintritt als Teilhaber in das Bankhaus M.
Seit 1880 Stadtverordneter. Von 1881 bis 1912 unbesoldeter Stadtrat. Als ältestes Mitglied des Magistrats führte M. nach dem Ausscheiden von Adickes 1912 einige Monate lang die Amtsgeschäfte des Oberbürgermeisters. Von 1897 bis 1918 vertrat M. den Magistrat im Kommunallandtag. Darüber hinaus saß er von 1885 bis 1893 für Ffm. im Preußischen Abgeordnetenhaus. 1904 berief man ihn auf Lebenszeit in das Preußische Herrenhaus, nachdem er 1901 in den erblichen Adelsstand erhoben worden war.
Bereits 1877 wurde M. in die Administration der Dr. Senckenbergischen Stiftung gewählt. Seit 1884 Mitglied der Handelskammer.
Porträt (Kopie nach Heinrich von Angeli von Emil Gies, um 1907) im Besitz der Dr. Senckenbergischen Stiftung.
Als Wohnhaus hatte sich M. eine Villa am Schaumainkai 61 in Sachsenhausen errichten lassen (Architekt: Heinrich Burnitz, 1870er Jahre; zerstört im März 1944).
M.straße in Sachsenhausen (bei seinem Ausscheiden als Stadtrat 1912 nach ihm benannt).

Lexika: Kutz, Corinna: Die Porträtsammlung der Dr. Senckenbergischen Stiftung. Ffter Bildnisse aus fünf Jahrhunderten. Bestandsverzeichnis und Ausstellungskatalog. Ffm. 2000.Kutz: Senck. Portr., S. 132, Nr. 132.
Literatur:
                        
Geschichte der Handelskammer zu Ffm. 1707-1908. Beiträge zur Ffter Handelsgeschichte. Hg. v. der Handelskammer zu Ffm. Ffm. 1908.Gesch. d. Handelskammer 1908, S. 1074, 1082. | Hansert, Andreas: Geschichte des Städelschen Museums-Vereins Ffm. Hg. vom Vorstand des Städelschen Museums-Vereins. Ffm. 1994.Hansert: Städelscher Museums-Verein 1994, S. 37, 50. | Hoffmann, Hilmar: Die großen Ffter. Ehrenwürdige Bürger und Ehrenbürger [von Karl dem Großen bis Friedrich von Metzler]. 4., durchges. Aufl. Ffm. 2012.Hoffmann: Die großen Ffter 2012, S. 35-37. | Ohmeis, Stefan: Einblicke. Geschichte und Geschichten über das Bankhaus Metzler und die Familie von Metzler in Ffm. Hg.: B. Metzler seel. Sohn & Co., Kommanditgesellschaft auf Aktien, Ffm. 2., aktualisierte Aufl. Ffm. 2009.Ohmeis: Metzler 2009, S. 100-105. | Voelcker, Heinrich: Geschichte der Familie Metzler und des Bankhauses B. Metzler seel. Sohn & Co. zu Ffm. 1674 bis 1924. Im Auftrage der Familie Metzler aus Anlaß des 250jährigen Geschäftsjubiläums bearbeitet (...). Ffm. 1924.Voelcker: Gesch. d. Familie u. d. Bankhauses Metzler 1924.

Metzler, Albert (von; 1898-1989)

Metzler, Albert (seit 1901: von). Bankier. * 27.7.1898 Ffm., † 12.3.1989 Ffm.
Enkel von Albert von M.
Ausbildung in England, Hamburg und Berlin. Von 1923 bis 1977 Teilhaber des Bankhauses M.
Über seine Bankierstätigkeit hinaus widmete sich M. vielfältigen öffentlichen und kulturellen Aufgaben. Von 1961 bis 1967 Präsident der Ffter Wertpapierbörse und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft deutscher Wertpapierbörsen. Von 1937 bis 1968 Mitglied im Verwaltungsausschuss, seit 1959 Vorsitzender des Freien Deutschen Hochstifts. Daneben engagierte sich M., der Familientradition entsprechend, in den Vorstandsgremien des Städelschen Kunstinstituts und der Dr. Senckenbergischen Stiftung.
1969 Ehrenplakette der Stadt Ffm.

Literatur:
                        
Hansert, Andreas: Geschichte des Städelschen Museums-Vereins Ffm. Hg. vom Vorstand des Städelschen Museums-Vereins. Ffm. 1994.Hansert: Städelscher Museums-Verein 1994, S. 108-110, 112; vgl. auch S. 204, Nr. C118. | Link, Katja: Fft. Das Profil einer Stadt. Portrait of a City. Physionomie d’une Ville. Dortmund [Copyright 1968].Link: Profil einer Stadt 1968, S. 214f. | Ohmeis, Stefan: Einblicke. Geschichte und Geschichten über das Bankhaus Metzler und die Familie von Metzler in Ffm. Hg.: B. Metzler seel. Sohn & Co., Kommanditgesellschaft auf Aktien, Ffm. 2., aktualisierte Aufl. Ffm. 2009.Ohmeis: Metzler 2009, S. 106-111. | Pohl, Hans (Hg.): Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts. Hg. im Auftrag des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für bankhistorische Forschung e.V. Schriftleitung: Thorsten Beckers. Stuttgart 2008.Carl-Ludwig Holtfrerich in: Pohl (Hg.): Bankiers 2008, S. 265-282. | Seng, Joachim: Goethe-Enthusiasmus und Bürgersinn. Das Freie Deutsche Hochstift – Ffter Goethe-Museum 1881-1960. Göttingen 2009.Seng: Freies Deutsches Hochstift 2009, S. 163, 231, 290, 346, 385, 543f.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/6.317.

Metzler, Barbara

Metzler, Christina Barbara. Kauffrau. * 4.4.1703 Ffm., † 26.12.1793 Ffm.
Nach dem Tod von Johann Albrecht M. (1716-1757) übernahm dessen ältere und ledige Schwester Barbara M. für etwa anderthalb Jahrzehnte die Geschäftsführung der Firma B. Metzler seel. Sohn und Co. Sie war damit Fft.s erste Bankerin. Neben ihrer geschäftlichen Tätigkeit regelte sie vor allem die Teilung der Erbmasse unter den zumeist noch unmündigen Nachkommen, bis ihr Neffe Friedrich M. 1771 als leitendes Mitglied in das Bankhaus eintrat.

Literatur:
                        
Börchers, Sabine: 101 Frauenorte in Fft. [Ffm.] 2016.Börchers: 101 Frauenorte 2016, S. 26f. | Kern, Ursula (Hg.): Blickwechsel. Ffter Frauenzimmer um 1800. Historisches Museum, Ffm. Ffm. 2007.Kern (Hg.): Blickwechsel 2007, S. 213-216. | Ohmeis, Stefan: Einblicke. Geschichte und Geschichten über das Bankhaus Metzler und die Familie von Metzler in Ffm. Hg.: B. Metzler seel. Sohn & Co., Kommanditgesellschaft auf Aktien, Ffm. 2., aktualisierte Aufl. Ffm. 2009.Ohmeis: Metzler 2009, S. 72-77. | Voelcker, Heinrich: Geschichte der Familie Metzler und des Bankhauses B. Metzler seel. Sohn & Co. zu Ffm. 1674 bis 1924. Im Auftrage der Familie Metzler aus Anlaß des 250jährigen Geschäftsjubiläums bearbeitet (...). Ffm. 1924.Voelcker: Gesch. d. Familie u. d. Bankhauses Metzler 1924.
Internet: Ffter Frauenzimmer, Hg.: Historisches Museum Fft., Redaktion: Ursula Kern, Ffm. http://www.frankfurterfrauenzimmer.de/dp10-detail.html?bio=cg
Hinweis: Artikel über Barbara Metzler von Ursula Kern.
Ffter Frauenzimmer, 15.12.2014.

Metzler, Friedrich

Metzler, Friedrich. Königlich Preußischer Geheimer Kommerzienrat. Bankier. * 17.9.1749 Bordeaux, † 11.3.1825 Offenbach/Main.
M. verbrachte seine Kindheit in Frankreich, kam 1762 nach Ffm. und übernahm 1771 von seiner Tante Barbara M. die Handelsgeschäfte. Unter seiner Leitung erlebte die nun endgültig in ein Bankhaus umgewandelte Firma einen großen Aufschwung der Geldgeschäfte.
M. gehörte zu den Stiftern des Städelschen Kunstinstituts und den Gründern der SNG.
Enge Kontakte pflegte M. zur Familie Goethe. In seinem Haus am Offenbacher Mainufer, das er Ende des 18. Jahrhunderts erworben hatte (Badetempel erhalten), verkehrten neben Johann Wolfgang Goethe auch Ernst Moritz Arndt und der Freiherr vom Stein.
Grabmal auf dem Alten Friedhof in Offenbach.

Literatur:
                        
Archiv für Fft.s Geschichte und Kunst. Bisher 78 Bde. Ffm. 1839-2019.Dorn, Hans: Der Lili-Park in Offenbach und der Metzler’sche Badetempel. In: AFGK 74 (2014): Ffter Parkgeschichten, S. 26-28. | Hoffmann, Hilmar: Die großen Ffter. Ehrenwürdige Bürger und Ehrenbürger [von Karl dem Großen bis Friedrich von Metzler]. 4., durchges. Aufl. Ffm. 2012.Hoffmann: Die großen Ffter 2012, S. 32-37. | Ohmeis, Stefan: Einblicke. Geschichte und Geschichten über das Bankhaus Metzler und die Familie von Metzler in Ffm. Hg.: B. Metzler seel. Sohn & Co., Kommanditgesellschaft auf Aktien, Ffm. 2., aktualisierte Aufl. Ffm. 2009.Ohmeis: Metzler 2009, S. 78-81, 126-129, 168-171. | Voelcker, Heinrich: Geschichte der Familie Metzler und des Bankhauses B. Metzler seel. Sohn & Co. zu Ffm. 1674 bis 1924. Im Auftrage der Familie Metzler aus Anlaß des 250jährigen Geschäftsjubiläums bearbeitet (...). Ffm. 1924.Voelcker: Gesch. d. Familie u. d. Bankhauses Metzler 1924.

Metzler, Friedrich von

Ehrenbürger der Stadt Ffm.
Friedrich von Metzler

Friedrich von Metzler
Fotografie.

© Bankhaus Metzler, Ffm.
Metzler, Friedrich, gen. Fritz, von. Prof. Bankier. Mäzen. * 23.4.1943 Dresden, † 17.11.2024 Ffm.
Aus der alteingesessenen Ffter Bankiersfamilie M. In dem seit 1674 bestehenden Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. vertrat M. die Familie in der elften Generation.
Sohn des Bankiers Albert (seit 1901: von) M. (1898-1989) und dessen Ehefrau Elisabeth, geb. Kunze (1915-2012). Eine Schwester: Barbara von M. (1941-2003), Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin, Mäzenin. Verheiratet (seit 1984) mit Sylvia von M., geb. Wirth (* 1956), die aus einer mittelständischen Unternehmerfamilie in Erbach im Odenwald stammt. Drei Kinder: Franz Albert von M. (* 1986), Betriebswirt, seit 2023 Vorstandsmitglied des Bankhauses M.; Elena von M. (* 1987), Betriebswirtin, Gesellschafterin und seit 2022 Mitglied im Aufsichtsrat des Bankhauses M.; Jakob von M. (1991-2002).
Der Vater Albert von M., seit 1923 Mitglied in der Geschäftsleitung des Bankhauses M., war zum Zeitpunkt von M.s Geburt als Offizier bei der Wehrmacht. Seit 1940 war er im Stab des Militärbefehlshabers von Belgien und Nordfrankreich, des Generals Alexander von Falkenhausen (1878-1966), der, nachdem er die Entrechtung, Verfolgung und Deportation der jüdischen Bevölkerung in Belgien wesentlich mitverantwortet hatte, spätestens ab 1943 in Kontakt zum militärischen Widerstand gegen das NS-Regime stand. Zu dessen Umfeld gehörte auch General Friedrich Olbricht (1888-1944), der maßgeblich an den Planungen eines Attentats auf Hitler beteiligt war. Zunächst für Olbricht, dann für Falkenhausen war die Dresdener Offizierstochter Elisabeth Kunze als Sekretärin tätig. Albert von M. lernte sie 1940 an ihrem gemeinsamen Dienstort in Brüssel kennen. Ein Jahr später heirateten Albert von M. und Elisabeth Kunze. In Dresden wurden 1941 die Tochter Barbara und 1943 der Sohn Friedrich geboren. Taufpaten waren Falkenhausen für Barbara von M. und Olbricht für Friedrich von M. Der Junge lernte seinen Patenonkel allerdings nicht persönlich kennen, da Olbricht zusammen mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907-1944) und weiteren Widerständlern in der Nacht des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 im Bendlerblock in Berlin standrechtlich erschossen wurde. Albert von M. lief noch Ende Dezember 1944 Gefahr, wegen des Hitler-Attentats vor dem Volksgerichtshof angeklagt zu werden, wiewohl er in die Umsturzpläne nicht eingeweiht gewesen war. In den Wirren der letzten Kriegsmonate konnte er sich der Verhaftung entziehen. Doch geriet er in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1950 zurückkehrte.
Elisabeth von M. war inzwischen mit den Kindern nach Ffm. geflohen, wo M. aufwuchs, zur Schule ging und den größten Teil seines Lebens verbrachte. Die Familie wohnte ab 1954 im sechsten Stock des wiederaufgebauten Bankgebäudes in der Großen Gallusstraße 18/Ecke Neue Mainzer Straße mitten im Ffter Bankenviertel. Aufgrund dieser räumlichen Nähe nahm M. schon als Jugendlicher unmittelbar Anteil am Geschehen im Bankhaus, so dass für ihn früh feststand, dass er später in das Familienunternehmen eintreten werde. Nach dem Abitur am Lessing-Gymnasium absolvierte M. eine kaufmännische Lehre in Hamburg. Seit 1964 bildete er sich bei Investment- und Kreditbanken in London, New York und Paris weiter aus; anschließend (ab 1968) war er bei der Deutschen Bank in Düsseldorf tätig. 1969 kehrte er nach Ffm. zurück und trat gemeinsam mit seinem Vetter Christoph von M. (1943-1993) in das familieneigene Bankhaus ein, das damals von seinem Vater Albert von M., Gustav von M. (1908-1984), dem Vater von Christoph von M., und Karl-Oskar Koenigs (1924-1997) geleitet wurde.
1971 wurden Friedrich und Christoph von M. persönlich haftende Gesellschafter des Bankhauses M. Die Väter Albert und Gustav von M. zogen sich 1977 bzw. 1978 aus dem operativen Geschäft zurück. In den 1980er Jahren wandelten Friedrich und Christoph von M. das Bankhaus von einer Personengesellschaft in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien um und schufen dadurch eine Holdingstruktur für das Bankunternehmen. Das Bankhaus M. widmete sich schwerpunktmäßig dem Privatbankgeschäft, der Unternehmensfinanzierung, den Kapitalmärkten und der Vermögensverwaltung. M. war ein großer Befürworter der Aktienkultur. Seit 1986 Mitglied, seit 1989 Vorsitzender im Vorstand der Ffter Wertpapierbörse, war er maßgeblich an der Umwandlung der Börse 1990 in die „Ffter Wertpapierbörse AG“ beteiligt, aus der im Dezember 1992 (mit Wirkung vom 1.1.1993) die „Deutsche Börse AG“ hervorging; er war zudem von 1990 bis 1993 Aufsichtsratsvorsitzender der „Ffter Wertpapierbörse AG“ bzw. der „Deutsche Börse AG“ und gehörte bis 2008 weiterhin dem Aufsichtsrat der „Deutsche Börse AG“ an. Weit über Ffter Bankenkreise hinaus genoss M. höchstes Ansehen – bis in die Spitzen der Bundespolitik und die Führungszirkel der internationalen Finanzwelt.
Unter der Leitung von M. gab die Bank 2014 ihren Standort an der Neuen Mainzer Straße auf und bezog einen bereits 2004 errichteten, großzügigen Neubau in der Untermainanlage 1, dessen Interieur (mit Stücken aus dem alten Stammsitz wie einer historischen Stadtvedute von Carl Morgenstern und dem blauen Sofa aus dem Empire im Eingangsbereich) dennoch historischen Geist atmet; gleichzeitig mit dem Bürogebäude ließen Friedrich und Sylvia von M. den nahe gelegenen Restaurantpavillon „Nizza am Main“ neu errichten (Architekt: Dieter Köhler, 2004). Als M. sich anlässlich seines 75. Geburtstags 2018 aus dem Tagesgeschäft zurückzog, beschäftigte die unter seiner Ägide gewachsene Bank ca. 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. M. beschränkte sich in der Folge auf die Funktion eines Ratgebers und auf die Pflege der Beziehungen zu langjährigen Kunden, auch wenn er bis zur Änderung der Gesellschaftsform der Bank in eine Aktiengesellschaft 2021 noch persönlich haftender Gesellschafter blieb, und wandte sein Interesse verstärkt der Geschichte seines Hauses zu.
Seit 1992 bewohnte M. mit seiner Frau Sylvia und den drei Kindern das großzügige Anwesen Hohenbuchen an der Mörfelder Landstraße. Die Villa war 1929 von dem Industriellen Arthur von Weinberg für seine Adoptivtochter Charlotte, gen. Lotti (auch: Lotty), damals verh. Gräfin von Montgelas (1896-1973), erbaut worden, die dort mit ihrem Ehemann Paul Graf von Montgelas (1886-1968) und ihrem Sohn Thassilo (1918-1992) einzog; später, nach der Scheidung von Montgelas 1932, lebten Lotti und ihr zweiter Mann, Ferdinand Prinz von Lobkowitz (1901-1966), in Hohenbuchen. Sowohl Lotti von Weinberg wie Prinz Lobkowitz waren Jugendfreunde von Albert von M.; der Prinz trat später als Partner (1949-61) in das Bankhaus M. ein. Sein Stiefsohn, Thassilo Graf von Montgelas, der spätere Erbe von Hohenbuchen, war von 1973 bis 1986 Kommanditist des Bankhauses M. Aufgrund dieser engen Beziehungen der Familie M. zu Hohenbuchen kauften Friedrich und Sylvia von M. das Anwesen nach dem Tod von Thassilo Graf von Montgelas 1992 von dessen Erben und ließen das Haus und die weitläufigen Parkanlagen für ihre Zwecke herrichten. Besonders beeindruckend ist die großflächige und reichhaltige Rhododendron-Zucht, die noch von Graf Montgelas angelegt und von der Familie von M. weitergepflegt wurde. In Hohenbuchen führte die Familie seither ein offenes Haus, in das sie regelmäßig eine große Zahl von Gästen aus unterschiedlichsten Kontexten einlud. Diese Gastlichkeit war Bestandteil des weit ausgreifenden Networkings (des von Bismarck so genannten „Metzlerns“), das die Familie von M. zur Förderung des Gemeingeistes traditionsgemäß betreibt.
Als Vertreter der elften Generation seiner Familie im Bankhaus wusste Friedrich von M. entsprechende Prioritäten zu setzen. Er wurde gerne mit den Worten zitiert, das Wichtigste für einen Menschen sei sein Familienglück und erst dann der Beruf. Wie schon er selbst und seine Schwester Barbara von M. wurden auch seine Kinder auf öffentliche Schulen in Ffm. geschickt. In der Berufswahl sollten sie freie Entscheidung haben und ihren eigenen Weg finden. M. war als Mensch umgänglich und nahbar, trat unprätentiös auf und begegnete seinem Gegenüber in freundlichem Wohlwollen.
2002 wurde die Familie von M. durch einen schweren Schicksalsschlag erschüttert. Der jüngste Sohn, der elfjährige Jakob, wurde von einem Erpresser entführt und ermordet. Dieses Ereignis löste in Ffm. wie in ganz Deutschland öffentliches Entsetzen aus. Auch schlug es – nicht zuletzt durch die Umstände des polizeilichen Vorgehens – sowohl in den Medien wie in der juristischen Aufarbeitung große Wellen. Später war zum Umgang der Familie mit diesen dramatischen Geschehnissen zu lesen: „Die Familie spricht bis heute nicht öffentlich über das Verbrechen. Auf der Beerdigung des Jungen gab der damalige Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Peter Steinacker jedoch weiter, was ihm die Familie zuvor gesagt hatte. Und zwar, ‚dass sie mit dem Gedanken, die Welt sei grundsätzlich so grausam und schlecht, wie sie ihnen nun begegnete, nicht leben könnten‘. Eine Überzeugung, nach der die Bankiersfamilie bis heute handelt. Sie zog sich nicht zurück, engagierte sich weiter, spendete großzügig. Viele bewundern die Würde, mit der die (…) Metzlers dieses Schicksal ertrug[en] und immer noch [ertragen].“ (Julia Lorenz: Menschenfreund trotz Schicksalsschlag. In: FR, 18.11.2024.)
Entsprechend der seit Generationen geübten Tradition seiner Familie war Friedrich von M. gemeinsam mit seiner Frau Sylvia von M. vielfältig ehrenamtlich tätig und engagierte sich in großem Umfang als Stifter und Mäzen für die Stadt Ffm. M. bekleidete Ämter in den Führungsgremien der Dr. Senckenbergischen Stiftung (als Mitglied und zeitweise stellvertretender Vorsitzender der Administration, 1972-2021), der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft bzw. Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung (als Ewiges Mitglied seit 1981 und als langjähriger stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums) und des Bürgerhospitals. Seit 1972 Mitglied im Trägerverein des Bürgerhospitals, war er maßgeblich beteiligt an der Fusion von Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital, die unter einem gemeinsam neu gegründeten Träger zum 1.1.2009 vollzogen wurde. Von 2009 bis 2021 saß er im Aufsichtsrat der neuen Trägergesellschaft (zunächst Verein Ffter Stiftungskrankenhäuser e. V., seit 2014 Bürgerhospital und Clementine Kinderhospital gGmbH). Auch gehörte M. u. a. dem Verwaltungsausschuss des Freien Deutschen Hochstifts, dem Vorstand des Kunstgewerbevereins (als stellvertretender Vorsitzender) und dem Kuratorium der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte an. Das tradierte Engagement der Familie von M. für das Städel wurde von M.s Schwester Barbara und seiner Frau Sylvia von M. fortgesetzt; für den Bau der 2012 eröffneten Gartenhallen des Städel Museums spendete das Ehepaar von M. drei Millionen Euro. Außerdem unterstützte M. die Städtischen Bühnen, deren Patronatsverein und die Dresden Fft. Dance Company sowie weitere Ffter Museen und die Universität. 1998 gründete M. die Albert von M.-Stiftung (seit 2005: Albert und Barbara von M.-Stiftung), mit der die Familie ein breites Spektrum verschiedener sozialer, wissenschaftlicher, kultureller und ökologischer Projekte fördert und sich mit Partnerorganisationen zu gemeinsamer Tätigkeit vernetzt.
Ehrungen (in Auswahl): Bundesverdienstkreuz I. Klasse (2003), Ehrenbürgerwürde der Stadt Ffm. (2004), Georg-August-Zinn-Medaille des Landes Hessen (gemeinsam mit seiner Frau Sylvia von M., 2011), Maecenas-Ehrung des Arbeitskreises selbstständiger Kultur-Institute (gemeinsam mit seiner Frau Sylvia von M., 2012), Senckenberg-Plakette der Dr. Senckenbergischen Stiftung (2012), Hessischer Verdienstorden (2014), Ehrenprofessur des Landes Hessen (2018).
Nach dem Ausscheiden von M. aus dem operativen Geschäft 2018 übernahm mit seinem Sohn Franz von M. als Mitglied im Vorstand (seit 2023) und seiner Tochter Elena von M. als Mitglied im Aufsichtsrat (seit 2022) die zwölfte Generation der Familie die Verantwortung im Bankhaus. Friedrich von M., der noch die Geburt von Enkeln erlebte, starb am 17.11.2024 im Kreis seiner Familie. Er wurde am 26.11.2024 im Familiengrab auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann C 86-87) beigesetzt. Am 29.11.2024 fand eine offizielle Trauerfeier in der Dreikönigskirche in Sachsenhausen statt.
Zum ersten Todestag 2025 Gedenkstunde der Stadt Ffm. unter Anwesenheit von Bundeskanzler Friedrich Merz (* 1955) in der Paulskirche. Bei diesem Anlass wurde M. posthum die Auszeichnung „European Banker“ für sein Lebenswerk durch die Journalistengruppe „The Group of 20+1“ verliehen.

Literatur:
                        
Hoffmann, Hilmar: Die großen Ffter. Ehrenwürdige Bürger und Ehrenbürger [von Karl dem Großen bis Friedrich von Metzler]. 4., durchges. Aufl. Ffm. 2012.Hoffmann: Die großen Ffter 2012, S. 196-211. | Ohmeis, Stefan: Einblicke. Geschichte und Geschichten über das Bankhaus Metzler und die Familie von Metzler in Ffm. Hg.: B. Metzler seel. Sohn & Co., Kommanditgesellschaft auf Aktien, Ffm. 2., aktualisierte Aufl. Ffm. 2009.Ohmeis: Metzler 2009. | Pohl, Hans (Hg.): Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts. Hg. im Auftrag des Wissenschaftlichen Beirats des Instituts für bankhistorische Forschung e.V. Schriftleitung: Thorsten Beckers. Stuttgart 2008.Holtfrerich, Carl-Ludwig: Albert von Metzler. In: Pohl (Hg.): Bankiers 2008, S. 265-282, bes. S. 269-271. | Gartenhaus. Hohenbuchen: Haus für Familie, Freunde und Gäste. [Festschrift zum 70. Geburtstag von Friedrich von Metzler.] Hg.: Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA. Idee und Konzept: Berenike Seib und Stefan Ohmeis. Ffm. 2013.Seib/Ohmeis: Gartenhaus Hohenbuchen 2013, S. 179f.
Quellen: Ffter Rundschau. Ffm. 1945-heute.Lorenz, Julia: Menschenfreund trotz Schicksalsschlag. [Nachruf auf Friedrich von Metzler.] In: FR, 18.11.2024. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/13.762. | ISG, Sammlung Manuskripte, 1864-heute; erschlossen über Archivdatenbank.Hansert, A.: Die Ffter Bohnenritter seit 1898. Privatdruck in 24 handgefertigten Exemplaren, vorgelegt zum Bohnenessen im Haus von Bohnenkönig Gert Becker, 10.1.2015. ISG, Sammlung Manuskripte, S6a/654. (Einsichtnahme nur mit Genehmigung des Depositars möglich.) | Institut für Stadtgeschichte Ffm. (ISG FFM).Tonaufnahme der Feierlichkeiten zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Ffm. an Friedrich von Metzler in der Paulskirche, 5.9.2004. ISG, Digitale Bild- und Tonmedien, S16 Nr. 53.
Internet: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie, Hg.: Wikimedia Foundation Inc., San Francisco/Kalifornien (USA). https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_von_MetzlerWikipedia, 29.4.2026.

Metzler, Johann Wilhelm

Metzler, Johann Wilhelm. Dr. jur. Jurist. Kommunalpolitiker. * 16.11.1755 Ffm., † 30.5.1837 Ffm.
Nach dem frühen Tod des Vaters kam M. 1757 nach Straßburg. Dort Schulzeit und Beginn des Jurastudiums. 1779 Abschluss des Studiums in Göttingen. Zweijährige Tätigkeit am Reichskammergericht in Wetzlar. 1791 kehrte M. nach Ffm. zurück, wurde sogleich in den Bürgerausschuss, das 51er-Kolleg, und 1792 in den Rat gewählt. Der von Fürstprimas Dalberg hochgeschätzte Verwaltungsfachmann wurde 1813 zum dritten Mal (nach 1802 und 1805) Jüngerer Bürgermeister. Nach Fft.s Konstituierung als Freie Stadt übernahm M. 1816/17 als erster das Amt des Älteren Bürgermeisters. Es folgten zwei weitere Amtsperioden in den Jahren 1819 und 1823.

Literatur:
                        
Ohmeis, Stefan: Einblicke. Geschichte und Geschichten über das Bankhaus Metzler und die Familie von Metzler in Ffm. Hg.: B. Metzler seel. Sohn & Co., Kommanditgesellschaft auf Aktien, Ffm. 2., aktualisierte Aufl. Ffm. 2009.Ohmeis: Metzler 2009, S. 86-89.
Quellen: ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/9.764.

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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard/Hock, Sabine: Metzler, Familie (von). In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), https://frankfurter-personenlexikon.de/node/515
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Stand des Artikels: 8.6.1993