Petry, Heinrich

Petry, Heinrich. Bildhauer. * 10.6.1832 Ffm., † 3.10.1904 Ffm.
Schüler von Johann Nepomuk Zwerger. Mitarbeit am Gutenberg-Denkmal unter Eduard Schmidt von der Launitz. 1866/67 Lehrer an der Bildhauerklasse des Städelschen Kunstinstituts.
P. schuf zahlreiche Denkmäler, u. a. für Anton Kirchner (1879), Bettine Brentano und Sebastian Rinz (1893), sowie Porträtbüsten von Clemens Brentano (gestiftet von Louis Brentano für die Vorhalle der alten Stadtbibliothek am Obermaintor, 1878; wohl kriegszerstört 1944), Edward von Steinle, Heinrich Adam Neeb und Johannes Janssen. Von P. stammen die beim Wiederaufbau nach dem Dombrand (1867) angebrachten Figuren an Turm und Nordportal des Kaiserdoms. Weiterhin fertigte er Figurengruppen für die neue Börse (1878), das Opernhaus (1880) und das Neue Rathaus (Merian und Lersner im Osthof des Südbaus, um 1904). Im Entwurfsstadium blieben Denkmäler für Heinrich Hoffmann und Goethes Mutter.
Grabstätte auf dem Südfriedhof.

Artikel aus: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 132, verfasst von: Reinhard Frost.
Dieser Artikel wurde noch nicht abschließend für das Frankfurter Personenlexikon überarbeitet.
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Literatur:
                        
Von Köpfen und Körpern. Ffter Bildhauerei aus dem Städel. Katalog zur Ausstellung im Museum Giersch. Ffm. 2006.Ffter Bildhauerei 2006, S. 110-112.

GND: 103726018X (Eintrag der Deutschen Nationalbibliothek).

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Empfohlene Zitierweise: Frost, Reinhard: Petry, Heinrich. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/747

Stand des Artikels: 14.10.1994