Claar, Emil

Intendant der Ffter Bühnen von 1879 bis 1900, dann des Schauspiels von 1900 bis 1912.

Emil Claar

Emil Claar
Fotografie (1892; aus Claar: Fünfzig Jahre Theater 1926, neben S. 160).

© unbekannt. Das Foto wurde in dem o. g. Buch ohne Angabe des Fotografen 1926 publiziert.
Claar, Emil. Eigentl. Nachname angeblich: Rappaport. Prof. Theaterleiter, Regisseur und Schauspieler. Schriftsteller. * 7.10.1842 Lemberg, Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 25.7.1930 Ffm.
Von 1879 bis 1912, über drei Jahrzehnte lang, wirkte Emil C. als Intendant an den Ffter Bühnen. Unter seiner Ägide wurden das Opern- und das Schauspielhaus eröffnet, die er im städtischen Kulturleben wie in der deutschen Theaterlandschaft etablierte.
Sohn des österreichischen Hof- und Gerichtsadvokaten Dr. jur. Moritz C. und dessen Ehefrau Sofie, geb. Rapoport (?-1892). Verheiratet (seit 1871) mit der Schauspielerin Hermine C.-Delia, geb. Delia. Sohn: Maximilian, gen. Max, C. (1873-1938), Literaturhistoriker und Publizist.
Seit 1853 besuchte C. das Gymnasium in Wien, ursprünglich mit dem Ziel eines Medizinstudiums. Nach dem Willen der Eltern sollte C. dann jedoch Kaufmann werden, aber er beschloss, zum Theater zu gehen. Auf Empfehlungen der Schauspieler Ludwig Löwe (1795-1871) und Josef Lewinsky (1835-1907) an Heinrich Laube, den artistischen Direktor des Burgtheaters, erhielt C. dort ein erstes Engagement und debütierte am 15.10.1860 in einer kleinen Rolle in der Erstaufführung von Dumas’ Drama „Vater und Sohn“, zunächst auf Wunsch der Mutter unter dem Künstlernamen „Emil Ralk“. Folgende Engagements als Schauspieler in Graz, Linz, Brünn, Innsbruck, Wien (Theater an der Wien), Berlin (Königliches Schauspielhaus) und Danzig. Von 1864 bis 1870 gehörte C. zum Ensemble des Stadttheaters Leipzig, wo er ab 1869 unter der Direktion von Heinrich Laube, seinem Förderer, erstmals auch als Dramaturg und Regisseur arbeitete. Von 1870 bis 1872 Schauspieler und Regisseur am Hoftheater in Weimar. Seit 1872 Schauspielregisseur, von 1873 bis 1876 Oberregisseur für Oper und Schauspiel sowie zeitweise kommissarischer Leiter am Deutschen Landestheater in Prag. Von 1876 bis 1879 selbstständiger Direktor des Residenztheaters in Berlin.
Im Sommer 1879 wurde C. als Nachfolger von Otto Devrient zum Intendanten des Ffter Stadttheaters berufen. Wahrscheinlich hatte Leopold Sonnemann ihn als Bewerber beim Aufsichtsrat der Neuen Theater-AG unter Vorsitz von Hermann Presber ins Spiel gebracht. Empfohlen von den Schriftstellern Paul Lindau (1839-1919) und Friedrich Spielhagen (1829-1911), hatte sich C. gegen renommierte Konkurrenten wie Heinrich Laube und Franz Dingelstedt (1814-1881) durchgesetzt. Nach nur 12-tägiger Probenzeit fand am 15.8.1879 die erste Vorstellung, eine Aufführung von Schillers „Demetrius“-Fragment in der Bearbeitung von Heinrich Laube, unter der Intendanz und Regie von C. im alten Stadttheater statt. Das Theatergebäude am heutigen Rathenauplatz, das frühere Komödienhaus, war damals die einzige Spielstätte der Ffter städtischen Bühne, aber ein „Neues Stadttheater“, das spätere Opernhaus (heute: Alte Oper), war im Bau und sollte bald eröffnet werden. Seine Aufgabe als Intendant sah C. somit darin, „die Theaterverhältnisse [in Ffm.] aus dem engen Kreise, der sie künstlerisch und materiell einschnürte, energisch herauszureißen und zu einem kühneren, frei atmenden Ganzen zu gestalten“ (Claar: Vor 50 Jahren. In: Ffter Theater-Almanach 1930/31, S. 36). Sofort begann er, durch Neuorganisation und Neueinstellungen die Missstände am Ffter Theater zu beseitigen. Nach ersten „Aufräumungsarbeiten“, so konstatierte er in seinen Erinnerungen, „galt es ein unbeirrtes, heiteres Aufbauen“ (Claar: Fünfzig Jahre Theater 1926, S. 120). Um neue Bühnenwerke zur Aufführung zu gewinnen, lobte C. ein Preisausschreiben für dramatische Arbeiten aus, das die Oper „Das Käthchen von Heilbronn“ von Carl Reinthaler gewann und das Schauspiel „Die Patrizierin“ von Richard Voß mit einer lobenden Erwähnung abschloss; beide Stücke wurden 1881 in Ffm. uraufgeführt.
Nach 15 Monaten intensiver Vorbereitungsarbeit unter C.s Leitung wurde am 20.10.1880 das neue Opernhaus eingeweiht. Zur feierlichen Eröffnung, der auch Kaiser Wilhelm I. und Kronprinz Friedrich beiwohnten, wurde – nach einem einleitenden Festspiel von Wilhelm Jordan – Mozarts „Don Juan“ („Don Giovanni“) unter der musikalischen Leitung von Otto Dessoff und der Regie von Friedrich Schwemer gegeben. Als nunmehriger Chef der „Vereinigten Stadttheater“ musste sich C. in enger Zusammenarbeit mit seinem Ersten Kapellmeister Otto Dessoff, später mit dessen Nachfolger Ludwig Rottenberg vorrangig der Oper widmen, an die das neue Haus völlig veränderte Anforderungen stellte. Zunächst baute er ein qualifiziertes Ensemble auf, das er gelegentlich durch renommierte auswärtige Gäste ergänzte. Auf dieser personellen Grundlage konnte er den Spielplan anpassen an das große Haus, das die Aufführung aufwendigerer Bühnenwerke erlaubte als das alte, enge Stadttheater. Insbesondere wollte C. die großen Opern von Richard Wagner dem Ffter Publikum vorstellen. Unverzüglich verwirklichte er die Erstaufführung von Wagners „Ring des Nibelungen“ (1882/83). Weitere Erstaufführungen, die der Intendant herausbrachte, waren u. a. „Aida“ (1880), „Carmen“ (1881), „Tristan und Isolde“ (1884), „Die Meistersinger von Nürnberg“ (1884), „Hoffmanns Erzählungen“ (1886), „Othello“ (1888), „Cavalleria rusticana“ (1891), „Der Bajazzo“ (1893), „Die verkaufte Braut“ (1893), „Hänsel und Gretel“ (1894), „Falstaff“ (1896), „Der arme Heinrich“ von Hans Pfitzner (1897) und „Die Bohème“ (1897). Auch förderte C. die Aufführung weiterer Zyklen, etwa mit Werken von Wagner, Mozart, Weber und Lortzing, sowie das Angebot von Nachmittagsvorstellungen und die regelmäßige Veranstaltung von Konzerten im Opernhaus (ab 1891). In Zusammenarbeit mit dem Ffter Ausschuss für Volksvorlesungen führte er Volksvorstellungen im Schauspiel (ab 1892) und in der Oper (ab 1897) ein. Schnell gewann die Ffter Oper an Attraktivität, so dass sie künftig auch vermehrt Besucher aus Nachbarstädten anzog.
Ursprünglich sollte das „Neue Stadttheater“ auch dem Schauspiel dienen. Bei einer Inszenierung von Schillers „Tell“ kurz nach der Eröffnung zeigte sich jedoch, dass der Bühnenraum nicht besonders für das Sprechtheater geeignet war: Man hatte den Eindruck, so der Intendant, dass das gesprochene Wort dort „einfach ertrinke“. C. setzte daher durch, dass der neue Theaterbau künftig – auch namentlich – zum Opernhaus wurde, während das Schauspiel weiterhin im intimeren alten Stadttheater blieb. Auf dessen Spielplan stellte C., getreu seinem Grundsatz eines „gepflegten Theaters“ für das ganze Volk, aber nicht nur „die großen Selbstverständlichen“ Goethe, Schiller, Shakespeare und Lessing, obwohl er gerade für seine eigenen Klassikerinszenierungen überregional bekannt war. So brachte er „Faust II“ erstmals in Ffm. heraus, im Rahmen einer vielbeachteten Inszenierung, die „den ganzen Faust“ an drei aufeinanderfolgenden Abenden bot, und er führte Schillers „Wallenstein“ in drei Vorstellungen an einem Tag auf. C. wagte es aber auch, dem Ffter Publikum die modernen naturalistischen Dramen zu präsentieren, insbesondere von Hauptmann, Ibsen, Strindberg und Björnson; ein Jugendwerk von Thomas Mann brachte er als Uraufführung in Ffm. heraus („Fiorenza“, 1906). Weitere wichtige Autoren auf dem Spielplan des Ffter Schauspiels unter C. waren etwa Anzengruber, Calderon, Fulda, Gorki, Grillparzer, Gutzkow, Hebbel, Heyse, Kleist, Molière, Schnitzler, Shaw, Sudermann, Oscar Wilde und Wildenbruch. Meist ging der Ffter Intendant allerdings kein Risiko ein und gab die Stücke zeitgenössischer Autoren erst, wenn sie die „Berliner Vorprüfung“ bestanden hatten oder bereits andernorts erfolgreich liefen.
Um sich ganz dem Aufbau des geplanten neuen Hauses für das Schauspiel zu widmen, trat C. zum 31.10.1900 von der Direktion der Oper zurück. Mit einem Zyklus „Dramenschaffen eines Jahrhunderts“, von Ifflands „Jägern“ bis zu Goethes „Iphigenie“, nahm er bis zum 30.10.1902 Abschied vom alten Stadttheater. Am 1.11.1902 eröffnete der Intendant das neue Schauspielhaus am heutigen Willy-Brandt-Platz mit einer Festvorstellung, in der auf ein eigens verfasstes Vorspiel von Ludwig Fulda der Prolog und der erste Akt von „Faust I“ sowie „Wallensteins Lager“ folgten. Noch ein ganzes Jahrzehnt (bis 1912) leitete C. das Schauspiel. Kurz vor seinem Abschied übernahm er 1911 interimistisch auch wieder die Intendanz des Opernhauses. Dort brachte er seine letzte Uraufführung über die Bühne, Schrekers Oper „Der ferne Klang“ (1912), womit der scheidende Prinzipal dem Ffter Theater den Weg in eine moderne Zukunft wies. Nach insgesamt 33 Jahren Intendanz an den Ffter Bühnen ging C. am 31.8.1912 in den Ruhestand. Auf seinen Wunsch hin gab es keine Abschiedsfeier. Stattdessen ließ er als letzte Vorstellungen seiner Amtszeit die „Wallenstein“-Trilogie spielen. Auch nach seiner Pensionierung blieb der gebürtige Österreicher in der Stadt seines Wirkens. Zu seinem 80. Geburtstag 1922 fanden eine akademische Feier im Opernfoyer sowie Festvorstellungen im Opern- und im Schauspielhaus statt, und der Thalia-Theater-Verein, eine Laienspielgruppe, führte C.s Drama „Shelley“ (1874) auf, das seinerzeit in Wien der Zensur zum Opfer gefallen war. Bis zuletzt blieb C., der immer auch als Lyriker und Dramatiker gewirkt hatte und gelegentlich Beiträge für die FZ und andere Ffter Blätter lieferte, schriftstellerisch tätig. So verfasste der 87-Jährige noch einen Artikel zum bevorstehenden 50. Jubiläum des Opernhauses, das er jedoch nicht mehr erleben durfte. Nach seinem Tod widmeten ihm die Städtischen Bühnen am 12.10.1930 eine Gedenkfeier im Opernhaus, die der Ffter Sender auch im Rundfunk übertrug.
Seit etwa 1876 Präsident des Deutschen Journalisten- und Schriftsteller-Vereins „Concordia“ . Seit 1880 Mitglied der Loge zur aufgehenden Morgenröthe. Langjähriges Vorstandsmitglied, zuletzt Ehrenvorsitzender des Tierschutzvereins Ffm. von 1841. Ehrenmitglied der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger.
Als Schriftsteller und Dichter veröffentlichte C. einige Dramen („Shelley“, 1874, „Simson und Delila“, 1875, „Die Schwestern“, 1892, „Königsleid“, 1895, u. a.) und vier Gedichtbände („Gedichte“, 1868 und 1885, „Neue Gedichte“, 1894, „Weltliche Legenden“, 1899, und „Vom Baum der Erkenntnis“, 1909; daraus später „Ausgewählte Gedichte“, 1926).
Memoiren („Fünfzig Jahre Theater. Bilder aus meinem Leben“, 1926).
Einige Auszeichnungen für Verdienste in Kunst und Wissenschaft, u. a. österreichischer Orden der Eisernen Krone (1897).
Porträtplakette (von Friedrich Hausmann, 1909) zum 30. Jubiläum seiner Ffter Intendanz. Porträtzeichnung (von Hans Jacoby) im Ffter Theater Almanach 1922/23. Porträtzeichnung (von Joseph Correggio, 1927) im Besitz der UB Ffm. Porträt (von Arthur Galliner, 1927) im Stadtblatt der FZ vom 7.10.1927. Porträtzeichnung (von Lino Salini, 1927) im Ffter Theater-Almanach 1928/29. Porträtkarikatur (von Lino Salini, o. J.).
Grabstätte von Emil C. und dessen Ehefrau Hermine C.-Delia auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann I 183).
Nachlass in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität Köln. Einzelne Autographen im ISG.
Die Praunheimer Straße, in der Nähe des Opernhauses und der Villa des Ehepaars C. in der Leerbachstraße 59 gelegen, wurde kurz nach C.s Tod in Emil-C.-Straße umbenannt. Dort, an einem Wohnblock an der Ecke zum Reuterweg, Fassadenbild (von A. K., 1958) zur Erinnerung an C.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Sabine Hock.
Artikel in: Frankfurter Biographie 1 (1994), S. 130f., verfasst von: Sabine Hock.

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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Claar, Emil. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/1941

Stand des Artikels: 11.10.2019
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 10.2019.