Manskopf, Familie

Die aus Siegen stammende Familie M. ist seit 1728 in Ffm. nachgewiesen. In diesem Jahr trat Wilhelm Heinrich M. (1704-1772) in die Handlung von Johann Georg Leerse (1691-1762) auf dem Römerberg ein, deren Geschäfte in englischen Wollwaren er ab 1.1.1741 selbstständig übernahm, während Leerse sich künftig ausschließlich dem Bankgeschäft widmete. Durch Einheirat in die Familie de Neufville (1743) kam M. in Verbindung zu anderen französisch-reformierten Familien und damit zu führenden Kreisen der Ffter Wirtschaft und Gesellschaft. Der Kurfürst von der Pfalz ernannte ihn zum Konsul und zum Kommerzienrat.
Aus der Ehe von Wilhelm Heinrich und Johanna Maria M., geb. de Neufville (1712-1787), stammten die drei Söhne Johann Heinrich M. (1746-1804), Johann Nicolaus (auch: Nikolas) M. (1749-1810) und Jacob Wilhelm M. (1751-1815), die in die Familien Gontard und Sarasin einheirateten. Ab 1770 setzten die drei Söhne die väterliche Wollwarenhandlung unter der Firma „Gebrüder Manskopf“ fort. Der älteste Bruder, Johann Heinrich M., der wie der Vater zum kurpfälzischer Agenten eingesetzt war, schloss dem Unternehmen eine eigene Wolltuchfabrik an. Die Firma „Gebrüder Manskopf“, seit 1743 im Haus zum Horneck in der Saalgasse 38 (früher: Lit. J 69; nicht erhalten) ansässig, bestand bis 1822.
Der mittlere der Gebrüder M., Johann Nicolaus M., bewohnte nach seiner Heirat mit Johanna Philippine Sarasin (1753-1797) im Jahr 1773 das Leerse’sche Haus Lichtenstein auf dem Römerberg 11; später (1840) ging dieses Haus aus dem Leerse’schen Familienfideikommiss in den Besitz der M. über (Haus bei Luftangriffen im Zweiten Weltkrieg ausgebrannt 1944, abgebrochen 1948). Im Haus Lichtenstein war König Friedrich Wilhelm II. von Preußen mit seinen Söhnen anlässlich eines Festballs im März 1793 (wahrscheinlich am 14. oder 19.3.1793) zu Gast bei der Familie M. (Auf diesem Ball, so will es die Familienüberlieferung der M., soll die Verlobung zwischen dem späteren König Friedrich Wilhelm III. von Preußen und Prinzessin Luise von Mecklenburg-Strelitz besiegelt worden sein.) Allgemein wurden die prunkvollen Feierlichkeiten bestaunt, mit denen die Familie M. ihren materiellen Wohlstand zum Ausdruck brachte.
Bereits seit 1795 betrieb Johann Nicolaus M., mittlerweile zum kurpfälzischen Hofrat (1790) und zum preußischen Geheimrat (1795) ernannt, einen Weinhandel, den er – wohl angesichts schlecht laufender Geschäfte der angestammten Wollwarenhandlung (u. a. aufgrund der Behinderung des Imports englischer Waren durch die Franzosen) – kontinuierlich ausbaute. 1802 trat er endgültig aus der Firma „Gebrüder Manskopf“ aus; zugleich ließ er die Weinhandlung unter dem Namen „Manskopf-Sarasin“ in das Handelsregister eintragen und nahm seinen älteren Sohn, Jacob Philipp M. (seit 1840: Leerse gen. M.; 1777-1859), als Teilhaber auf. Das Unternehmen entwickelte sich im Lauf des 19. Jahrhunderts zu einem führenden Ffter Weinhandelshaus. Es handelte bevorzugt mit Rheinweinen (wie Rüdesheimer, Johannisberger und Hochheimer) sowie mit rheinhessischen und rheinpfälzischen Weinen (wie Niersteiner und Deidesheimer), hatte aber auch die Ffter Lagen Röderberger und Mühlberger im Angebot. Noch zu Lebzeiten von Johann Nicolaus M. hatte sich die Firma weite Kundenkreise in ganz Süd- und Norddeutschland, in England, Holland, Belgien, Lothringen, der Schweiz, Österreich und Norditalien erschlossen; auch viele Fürsten kauften ihren Wein bei „Manskopf-Sarasin“. 1808 zog die Ffter Firma vom Römerberg in einen Neubau im Großen Hirschgraben 12/Ecke Goldfedergasse; später (seit etwa 1860) hatte sie ihren Sitz in der Junghofstraße 15 (beide Gebäude nicht erhalten). Als Johann Nicolaus M., der Gründer des Weinhauses, 1810 starb, hinterließ er das beträchtliche Vermögen von 204.678 Reichstalern.
Der Sohn Jacob Philipp M. führte zusammen mit seinem Bruder Jacob Wilhelm M. [1788-1851; verheiratet mit Henriette Gontard (1789-1830), einer Tochter von Jacob Friedrich und Susette Gontard] die Weinhandlung „Manskopf-Sarasin“ weiter. Die Firma stieg in den 1830er Jahren zum Welthaus auf und hatte ausländische Konsignationslager in Europa (Amsterdam, Kopenhagen, Liverpool, London, Manchester, Moskau und Stockholm), in Nordamerika (Baltimore, New Orleans und New York) und Asien (Batavia, Bombay und Kalkutta).
Jacob Philipp M. war in erster Ehe mit Maria Jacobea, geb. Fuchs (1783-1819), verheiratet. Der Ehe entstammten fünf Kinder. Der älteste Sohn aus dieser Verbindung, Jacob Philipp Nicolaus M. (1807-1892), übernahm die eingeführte Weinhandlung. Sein Bruder war der spätere preußische Geheime Kommerzienrat Wilhelm Heinrich M. (1812-1891), der mit seinen drei Söhnen Robert (1838-1897), Gustav (1841-1900) und Wilhelm M. (1845-1921) 1875 die bald ebenfalls geschäftlich sehr erfolgreiche Weinhandlung „Manskopf & Söhne“ gründete. Die Söhne, insbesondere Gustav M., traten auch als Mäzene und Stifter für ihre Heimatstadt Ffm. hervor.
Der verwitwete Jacob Philipp M. hatte 1821 eine zweite Ehe geschlossen, und zwar mit Luise von Scheibler (1795-1867), wodurch er in rheinländische Industriefamilien wie Stumm und Krupp einheiratete. Auch aus dieser Ehe gingen fünf Kinder hervor, darunter Jakob Nicolaus Alexander M. (1837-1902) als einziger Sohn. Alexander M. war spätestens seit dem Tod seines Halbbruders Nicolaus M. 1892 als Teilhaber in der Weinhandlung „Manskopf-Sarasin“ tätig. Nach dem Tod von Alexander M. wurde die Firma infolge von Konflikten zwischen den verbliebenen Teilhabern unter dem eingeführten Namen zum Jahresende 1905 eingestellt und unter „Wilhelmi, Hock & Co.“ seit 1906 fortgesetzt.
Alexander M. war der Vater des Musikaliensammlers und Museumsgründers Friedrich Nicolas M. (1869-1928). Dessen bedeutende Sammlung zur Musik- und Theatergeschichte mit Programmheften, Plakaten, Opernlibretti, Ölgemälden, Memorabilien, Musikhandschriften, Musikdrucken und Briefautographen, die er von 1901 bis 1928 in einem privaten Museum präsentierte, ging 1929 in den Besitz der Stadt Ffm. über und wurde 1946 in die Musik- und Theaterabteilung der heutigen UB Ffm eingegliedert. Mit Nicolas M. erlosch 1928 die männliche Linie der Ffter Familie M.
Die M. gehörten zu den 67 Ffter Familien, die 1869 mit ihren Spenden den finanziellen Grundstock für die Errichtung eines Opernhauses, der heutigen „Alten Oper“, legten.
Da viele Mitglieder der Familie – Männer wie Frauen – von besonderer Körpergröße waren, wurden die M. in Ffm. auch scherzhaft „das Riesengeschlecht“ genannt, wozu einige Anekdoten überliefert sind.
Zum weiteren Immobilienbesitz der Familie M. in Ffm. gehörte die Villa M. am Untermainkai 54, ursprünglich von Jacob Wilhelm M. (1788-1851) aus dem Besitz seines Schwiegervaters Jacob Friedrich Gontard (1764-1843) übernommen und als Sommersitz unter Umbau des barocken Gartenhauses neu gestaltet (Architekt: Rudolf Burnitz, um 1845); dort befand sich später zeitweise (1923-28) das Musikhistorische Museum von Nicolas M. (Villa abgebrochen für das Hotel Intercontinental 1960). Die Villa „Waldeck“ in Niederrad, ein schlossähnliches Anwesen an der heutigen Flughafenstraße 4/Ecke Schwarzwaldstraße gegenüber dem Oberforsthaus, wurde für Wilhelm M. (1845-1921) erbaut (Architekt: Franz von Hoven, 1894; nach wechselnder Nutzung, u. a. als Lazarett im Zweiten Weltkrieg und als Sitz der Firma „Biotest“ von 1956 bis 1990, erworben vom Bildungszentrum des Hessischen Handels 2011 als Veranstaltungsort und Sitz verschiedener Organisationen des hessischen Handels).
Familiengruft Behrends-M. (Gruftenhalle, Gruft 56-57) und Familiengrabstätte M.-Jäger (Gewann D 293-295) auf dem Ffter Hauptfriedhof. Die repräsentative Gruft 57 im südlichen Eckpavillon der Gruftenhalle ließ die Familie M. von dem Bildhauer Friedrich Hausmann in Zusammenarbeit mit dem Baugeschäft „Gebr. Seeger“ 1901/02 neu gestalten, wohl veranlasst durch den Tod von Gustav M., der testamentarisch eine Figur für die Familiengruft gestiftet hatte (realisiert als Auferstehungsengel von Friedrich Hausmann, 1902).
M.straße in der Kuhwaldsiedlung in Bockenheim.

Artikel aus: Frankfurter Personenlexikon, verfasst von Sabine Hock.
Artikel in: Frankfurter Biographie 2 (1996), S. 13f., verfasst von: Reinhard Frost.

Lexika: Erche, Bettina: Der Ffter Hauptfriedhof. Hg. v. Ffter Denkmalforum, den Freunden Fft.s [u.] der Müller-Klein-Rogge-Stiftung. Supplementband zur Denkmaltopographie Stadt Ffm. Hg. v. Denkmalamt der Stadt Ffm. in Zusammenarb. m. d. Landesamt für Denkmalpflege in Hessen. Ffm. [Copyright 1999]. (Beiträge zum Denkmalschutz in Ffm., Bd. 11; / Teil der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland).Denkmaltop. Hauptfriedhof, S. 90f., 227. | Schomann, Heinz/Rödel, Volker/Kaiser, Heike: Denkmaltopographie Stadt Ffm. Hg. v. Denkmalamt der Stadt Ffm. in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege in Hessen. Überarb. 2. Aufl. Ffm. 1994. (Materialien zum Denkmalschutz in Ffm., 1. Baudenkmäler; / Teil der Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Hessen).Denkmaltop., S. 652 (Villa Manskopf am Oberforsthaus). | Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 26 Bde. (bis Vocke). Berlin 1953-2016.Franz Lerner in: NDB 16 (1990), S. 81f. | Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.Richel, S. 366f.
Literatur:
                        
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Quellen: ISG, Bestand Nachlässe (S1).Familiennachlass Manskopf: ISG, S1/409. | ISG, Bestand Nachlässe (S1).Familiennachlass Heimpel: ISG, S1/161. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/86. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S3 (mit Kleinschriften, bes. Zeitungsausschnitten, zur Ortsgeschichte).ISG, S3/G 4.712 (Villa Manskopf am Oberforsthaus). | Frdl. Mitteilungen an d. Verf.Mitteilungen von Prof. Dr. Bernd Zegowitz, Ffm., 20.11.2018.
Internet: Ffter Hauptfriedhof, Informationen von Harald Fester, Dieburg. http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/gruft56.htm - http://www.frankfurter-hauptfriedhof.de/gruft57.htm -
Hinweis: Artikel über die Gruften 56-57 (Behrends-Manskopf) auf dem Ffter Haupfriedhof.
Ffter Hauptfriedhof, 11.2.2019.
| Hessische Biografie, ein Kooperationsprojekt des Instituts für Personengeschichte in Bensheim und des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde in Marburg zur Erstellung einer umfassenden personengeschichtlichen Dokumentation des Landes Hessen. https://www.lagis-hessen.de/pnd/141829648 - https://www.lagis-hessen.de/pnd/116735309 - https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/9202 - https://www.lagis-hessen.de/pnd/137125658 - https://www.lagis-hessen.de/pnd/137125607 - https://www.lagis-hessen.de/pnd/137125895 - https://www.lagis-hessen.de/pnd/137125720 - https://www.lagis-hessen.de/pnd/137125755 - https://www.lagis-hessen.de/pnd/137125879 - https://www.lagis-hessen.de/pnd/13712595X -
Hinweis: Artikel über Manskopf, Gerhard Dominikus Gustav* (1841-1900), Jakob Friedrich Nicolas* (1869-1928), Jakob Nicolaus Alexander (1837-1902), Jacob Philipp (1777-1859), Jakob Wilhelm (1751-1815), Jacob Wilhelm* (1788-1851), Johann Heinrich (1746-1804), Johann Nikolas* (1749-1810), Wilhelm Heinrich (1704-1772) und Wilhelm* Heinrich (1812-1891).
Hess. Biografie, 12.2.2019.
| Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/ManskopfWikipedia, 10.2.2019.

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2 herausragende Vertreter der Familie in Ffm.

Manskopf, Gustav D.

Manskopf, Gerhard Dominikus Gustav, gen. Gustav D. Weinhändler. Stifter. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 25.4.1841 Ffm., Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 26.3.1900 Ffm.
Sohn des Weingroßhändlers Wilhelm Heinrich M. (1812-1891) und dessen Ehefrau Leonore, geb. Behrends (1813-1871). Wilhelm M., durch die Heirat 1835 Teilhaber der Weinhandlung „Gebrüder Behrends“ an der Schönen Aussicht 12, gründete später (1875) mit seinen drei Söhnen Robert (1838-1897), Gustav und Wilhelm M. (1845-1921) die Weinhandlung „M. & Söhne“ hinter der Schönen Aussicht 16, die bald die europäischen Höfe belieferte, vor allem mit Geschäften in England erfolgreich war und damit „ihren Inhabern Millionen eintrug“ (so Alexander Dietz).
Als Teilhaber der Firma „M. & Söhne“ kam auch Gustav M. zu ansehnlichem Wohlstand.
Er stiftete verschiedentlich finanzielle Mittel zur Verschönerung des Ffter Stadtbilds, u. a. durch die Aufstellung von Kunstwerken im öffentlichen Raum. So finanzierte er die Renovierung des Gerechtigkeitsbrunnens mit der Neuausführung der Justitia in Bronze (von Friedrich Schierholz in Kopie des ursprünglich steinernen Brunnenstocks mit der Figur, 1887) und den neu geschaffenen Herkulesbrunnen im Römerhöfchen (von Josef Kowarzik, 1901, aufgestellt 1904). Anlässlich seines 25. Berufsjubiläums 1889 stiftete er das 13 Meter hohe „M.’sche Uhrtürmchen“ (nach einem Entwurf des Karlsruher Architekten und späteren Keramikers Max Laeuger, 1890/91, ausgeführt von der Firma Philipp Holzmann & Cie.), das 1895 auf der Kreuzung Kaiserstraße/Gallusanlage aufgestellt wurde (als Verkehrshindernis beseitigt 1925). Seine Vorschläge zur Errichtung von Denkmalen für Kaiser Wilhelm I. auf der 1891 eingeweihten Wilhelmsbrücke (heute: Friedensbrücke; 1885/86 und 1889/90) und für Königin Luise im Römerhöfchen (1896) wurden nicht verwirklicht. Zudem unterstützte M. soziale Zwecke mit großzügigen Spenden, u. a. ein Altersheim („Geheimrat-Wilhelm-und-Leonore-M.-Stiftung“ mit einem Anfangskapital von 250.000 Mark) und ein Kriegerheim (mit einem Betrag von 20.000 Mark).
M., der unverheiratet blieb, lebte in der „Villa Leonore“ in der Westendstraße 20 (nicht erhalten). Seine Sammlung von Kunstwerken und kunsthandwerklichen Objekten kam fast zwei Jahrzehnte nach seinem Tod zur Versteigerung (vgl. den 106-seitigen Auktionskatalog „Sammlung Gustav D. Manskopf. Kostbare Porzellane und Gläser, plastische Arbeiten in Silber, Bronze, Elfenbein, Wachs, Bernstein, gotische Holzreliefs, französische Standuhren, Kassetten, alte Möbel, Bücher, Gemälde, Miniaturen, echte Spitzen, Barock-Stickereien und Gobelins“, Kunsthandlung F. A. C. Prestel, Ffm. 1919).
Eine Bronzetafel am Gerechtigkeits- und ein Hinweisschild am Herkulesbrunnen erinnern an M. als Stifter dieser Brunnen.
Die von M. zum Andenken an seine Eltern testamentarisch errichtete Geheimrat-Wilhelm-und-Leonore-M.-Stiftung von 1901, die ein kleines Altersheim in der Schwarzwaldstraße 96 betrieb, ging 1938/39 in der Sondershausen von Gläsernthal’schen Stiftung auf.

Lexika: Müller, Bruno: Stiftungen in Ffm. Geschichte und Wirkung. Neubearb. u. fortgesetzt durch Hans-Otto Schembs. Ffm. [Copyright 2006]. („Mäzene, Stifter, Stadtkultur“, Schriften der Ffter Bügerstiftung und der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, hg. v. Clemens Greve, Bd. 7).Müller/Schembs: Stiftungen 2006, S. 42, 91, 93, 121. | Müller, Bruno: Stiftungen für Ffm. Ffm. 1958.Müller: Stiftungen 1958, S. 34f., 79. | Neue Deutsche Biographie. Hg. v. d. Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Bisher 26 Bde. (bis Vocke). Berlin 1953-2016.Lerner, Franz: Manskopf, Ffter Weinhändler und Mäzene. In: NDB 16 (1990), S. 82. | Richel, Arthur: Katalog der Abteilung Fft. [der Ffter Stadtbibliothek]. Bd. 2: Literatur zur Familien- und Personengeschichte. Ffm. 1929.Richel, S. 366.
Literatur:
                        
Alt-Fft. Vierteljahrschrift für seine Geschichte und Kunst. Hg. v. Rudolf Jung u. Bernard Müller im Auftr. des Vereins für Geschichte und Altertumskunde, des Vereins für das Historische Museum u. der Numismatischen Gesellschaft. Ffm. 1909-13/14. Zunächst einmalige Fortsetzung des Titels: Ein Heimatbuch aus dem Maingau. Auf Veranlassung des Vereins für Geschichte und Altertumskunde, des Vereins für das Historische Museum u. der Numismatischen Gesellschaft zu Ffm. hg. v. Bernard Müller. Ffm. 1917. Spätere Neuauflage des Titels: Geschichtliche Zeitschrift für Fft. und seine Umgebung. Hg. v. Heinrich Voelcker u. Otto Ruppersberg. Ffm. 1928-30.Dietz, Alexander: Die Weinhändlerfamilie Manskopf 1728-1928. In: Alt-Fft. 1 (1928), S. 98f. | Koch, Adolf Gustav: Zur Erinnerung an die Wiederrichtung des Justitia-Brunnens auf dem Römerberg zu Ffm. am 10.5.1887. [Der Justitia-Brunnen auf dem Römerberg zu Ffm. Seiner Vaterstadt gestiftet von Gustav D. Manskopf am 10. Mai 1887.] Ffm. 1887.Koch: Justitia-Brunnen auf dem Römerberg 1887. | Schomann, Heinz: Die alten Ffter Brunnen. [Eine Dokumentation des Kuratoriums Kulturelles Fft.] Ffm. 1981.Schomann: Ffter Brunnen 1981, S. 26-39, 147-151.
Quellen: Adressbuch der Stadt Ffm., 1832-2003.Adr. 1910, T. II, S. 192. | ISG, Magistratsakten, 1868-1969.ISG, MA S 2.657 (Beantragtes Standbild von Kaiser Wilhelm I. durch Gustav Manskopf, 1885-90). | ISG, Magistratsakten, 1868-1969.ISG, MA S 2.678 (Geplantes Denkmal für Königin Luise in Ffm. durch Gustav Manskopf, 1896). | ISG, Magistratsakten, 1868-1969.ISG, MA T 857 (Aufstellung [und Entfernung] des Uhrtürmchens an der Kreuzung Kaiserstraße/Gallusanlage, 1889-95 u. 1924-30). | ISG, Bestand Nachlässe (S1).ISG, S1/409, Nr. 13 [Testament von Gustav D. Manskopf (in zwei Fassungen), 1897/98]. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/11.620. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/86 (Familie Manskopf). | Kleine Presse. Stadtanzeiger und Fremdenblatt. Ffm. 1885-1922.Nachruf in: KP, 28.3.1900.
Internet: Hessische Biografie, ein Kooperationsprojekt des Instituts für Personengeschichte in Bensheim und des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde in Marburg zur Erstellung einer umfassenden personengeschichtlichen Dokumentation des Landes Hessen. https://www.lagis-hessen.de/pnd/141829648Hess. Biografie, 7.12.2018. | Kunst im öffentlichen Raum Fft., ein Internetportal des Fachbereichs Bildende Kunst im Kulturamt der Stadt Ffm. https://www.kunst-im-oeffentlichen-raum-frankfurt.de/de/page151.html?id=66
Hinweis: Eintrag zum Herkulesbrunnen.
Kunst im öffentl. Raum Fft., 8.12.2018.
| Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Manskopf
Hinweis: Artikel über die Familie Manskopf.
Wikipedia, 7.12.2018.

Manskopf, Nicolas

Gründer des Musikhistorischen Museums, der heutigen „Sammlung Manskopf“ in der UB Ffm.
Manskopf, Jacob Friedrich Nicolas (eigentl.: Nicolaus). Kaufmann. Musikaliensammler. Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.* 25.4.1869 Ffm., Diese Angaben konnten anhand von Dokumenten zweifelsfrei bestätigt werden.† 2.7.1928 Ffm.
Sohn von Jacob Nicolaus Alexander M. (1837-1902), Mitinhaber der 1795 gegründeten Weinhandlung „Manskopf-Sarasin“, und dessen zweiter Frau Helene Marianne, geb. Keßler (1843-1923), die mütterlicherseits der Ffter Familie Gontard entstammte.
M. besuchte zuerst die Wöhlerschule, dann die Adlerflychtschule. Schon während seiner Schulzeit begann er mit der Sammlung von Erinnerungsstücken aus dem Ffter Musik- und Theaterleben. Zunächst sammelte er alles, was er von und über den Ffter Schauspieler und Sänger Samuel Friedrich Hassel fand. Zudem bekam er Violinunterricht bei Robert Pfitzner (1825-1904), einem Geiger im Orchester des Opernhauses, dessen Sohn Hans (der spätere Komponist) nur wenige Tage jünger als M. war. Nach dem Verlassen der Schule im Alter von 18 Jahren leistete M. seinen Militärdienst bei den Dragonern in Karlsruhe. Von 1887 bis 1888 zur kaufmännischen Lehre nach Lyon geschickt, widmete er sich aber dort vornehmlich der Musik als seiner großen Leidenschaft und intensivierte seine Sammeltätigkeit auf diesem Gebiet. Von 1889 bis 1893 setzte er seine Ausbildung zunächst in London, dann in Paris fort und berichtete währenddessen für „Die Lyra“ und die „Allgemeine Deutsche Musikzeitung“ über das dortige Musikleben. In Paris machte er die Bekanntschaft der aus Ffm. stammenden Sängerin Mathilde Marchesi, durch die er viele Künstler persönlich kennenlernte. Nach seiner Rückkehr aus Frankreich 1893 trat M. in die Weinhandlung „Manskopf-Sarasin“ in der Junghofstraße 15 ein, die sein Vater als Seniorpartner führte. Nach dessen Tod 1902 kam es zu einem langjährigen Konflikt mit den verbliebenen Teilhabern, in dessen Folge M. zum Ende des Jahres 1905 aus der Firma ausschied und eine eigene Weinhandlung eröffnete, die zuerst in der Taubenstraße, dann am Untermainkai 27 und schließlich im M.’schen Haus am Untermainkai 54 (abgerissen 1960) ansässig war.
Das eigentliche Interesse M.s aber galt seiner Musikaliensammlung, die anfänglich in seinem Elternhaus am Untermainkai 54 untergebracht war. Bereits ab 1890 verlieh M. Stücke aus der Sammlung, die auch im Ausland zunehmend auf Interesse stieß, für bedeutende Ausstellungen: 1896 für die „Exposition du Théatre et de la Musique“ in Paris, 1897 für eine Donizetti-Ausstellung in Bergamo, 1898 für die „Allgemeine Musikausstellung“ in Berlin, 1900 für die „International Loan Exhibition of Musical Instruments“ in London. Anfangs waren es die Kuriosa, die Aufmerksamkeit erregten: eine Wasserkanne Beethovens, mit der dieser sich die vom Klavierspiel erhitzten Hände gekühlt haben soll, die letzte Mütze von Louis Spohr, ein Regenschirm Liszts. Da die Sammlung bereits 1896 rund 30.000 Nummern umfasste und stetig weiterwuchs, verlegte M. sie 1900 in eine angemietete Wohnung in der Wiesenhüttenstraße 18. Mit dem Umzug wurde aus der Sammlung ein Museum mit „in systematischer Weise und von fachmännischer Hand übersichtlich und nach dem inneren Zusammenhang in Gruppen geordneten“ Exponaten: „Originalmanuscripte, Kompositionen, Briefe, Urkunden, Portraits, Büsten und Reliefs berühmter Tonkünstler, Reliquien, Medaillons, alte interessante Theaterzettel, Carricaturen [sic!], Costüme, Instrumente und vieles andere mehr“ (Ffter Musik- und Theater-Zeitung, 21.12.1907). 1903 publizierte M. eine Reihe deutscher, französischer und englischer Zeitungsartikel in einem Band mit dem Titel „Das musikhistorische Museum von Nicolas Manskopf“. Nach Streitigkeiten mit dem Hausbesitzer übersiedelte die Sammlung 1909 in den dritten Stock des Hauses am Untermainkai 27. Nach dem Tod von M.s Mutter 1923 kehrte sie als „Musikhistorisches Museum“ in das Haus am Untermainkai 54 zurück. Mit ersten eigenen thematischen Ausstellungen hatte M. bereits in der Wiesenhüttenstraße begonnen, und regelmäßig hatten solche Präsentationen dann am Untermainkai 27 stattgefunden, manchmal drei pro Jahr. Von 1901 bis 1928 organisierte M. mehr als 20 Ausstellungen in Ffm., meist über Komponisten wie Beethoven, Berlioz, Humperdinck, Clara Schumann und Jacques Offenbach, aber auch über Sänger wie Enrico Caruso und Mathilde Marchesi. Die letzte Ausstellung war 1928 dem 100-jährigen Bestehen des Ffter Liederkranzes und dem 90-jährigen Bestehen der Ffter Mozart-Stiftung gewidmet.
In die Ffter Kulturpolitik mischte sich M. immer wieder in offenen Schreiben und Eingaben an den Magistrat ein. Sein größter Wunsch, ein dem Komponisten Richard Strauss gewidmetes Museum in Ffm. einzurichten, scheiterte an räumlichen Gegebenheiten und bürokratischen Hürden.
Totenmaske (1928) in der „Sammlung Manskopf“ im Besitz der UB Ffm.
Grabstätte auf dem Ffter Hauptfriedhof (Gewann D 294).
Nach M.s Tod schenkten seine Schwestern 1929 die Sammlung der Stadt Ffm., die sie zunächst in der Rothschild’schen Bibliothek unterbrachte. Der Sammelauftrag wurde 1936 auf Quellen und Dokumente zur Theatergeschichte des Rhein-Main-Gebiets ausgedehnt. Seit 1946 ist die „Sammlung M.“ in die Musik- und Theaterabteilung der Stadt- und Universitätsbibliothek (der heutigen Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg) in Ffm. eingegliedert. Sie umfasst Theater- und Konzertprogrammhefte, Theater- und Konzertplakate, Opernlibretti des 18. bis 20. Jahrhunderts, Ölgemälde, Memorabilien, ca. 500 Musikhandschriften, ca. 300 Musikdrucke, ca. 10.000 Briefautographen von Musikern und Schauspielern sowie eine bedeutende Porträtsammlung, die teilweise digitalisiert und online abrufbar ist.
Aus Anlass des 50. Todestags von M. 1978 wurde ein Teil der Sammlung in den Räumen der Stadt- und Universitätsbibliothek Ffm. ausgestellt.

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Quellen: Ffter Allgemeine Zeitung. Ffm. 1949-heute.Büthe, Otfried: Kann man Musik und Theater sammeln? Zum hundertsten Geburtstag von Friedrich Nicolas Manskopf am 25. April 1969. In: FAZ, 25.4.1969, S. 47. | Ffter Zeitung. Ffm. (1856) 1866-1943.Schott, Georg: Zwei Stunden im Museum! Ein Besuch des Musikhistorischen Museums von Nicolas Manskopf. In: FZ, 31.5.1924. | ISG, Dokumentationsmappe in der Sammlung S2 (mit Kleinschriften, Zeitungsausschnitten und Nekrologen zu einzelnen Personen und Familien).ISG, S2/3.032. | Schmidt-Scharff, Wolfgang: Friedrich Nicolas Manskopf. Typoskript. [Ffm. 1967.]Schmidt-Scharff: Friedrich Nicolas Manskopf 1967.
Internet: Hessische Biografie, ein Kooperationsprojekt des Instituts für Personengeschichte in Bensheim und des Hessischen Landesamts für geschichtliche Landeskunde in Marburg zur Erstellung einer umfassenden personengeschichtlichen Dokumentation des Landes Hessen. https://www.lagis-hessen.de/pnd/116735309Hess. Biografie, 8.12.2018. | Bibliotheksportal der UB Ffm. (mit Katalogen, digitalen Sammlungen, Online-Publikationen u. a.). https://www.ub.uni-frankfurt.de/projekte/manskopf.html - http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/manskopf -
Hinweis: Zur Digitalisierung und Erschließung der Porträtsammlung Friedrich Nicolas Manskopf, Projekt mit Förderung der DFG, 2003-04, sowie möglicher Einstieg zur Suche über die Startseite zur Porträtsammlung Manskopf.
UB Ffm., 8.12.2018.
| Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nicolas_ManskopfWikipedia, 8.12.2018.

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Empfohlene Zitierweise: Hock, Sabine: Manskopf, Familie. In: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe), http://frankfurter-personenlexikon.de/node/441
Die Autorenangabe bezieht sich auf den Artikel über die Familie. Die Angaben zu Autoren der hier ebenfalls dargestellten Personenartikel finden Sie, indem Sie auf die Namen der einzelnen Personen klicken.

Stand des Artikels: 12.2.2019
Erstmals erschienen in Monatslieferung: 02.2019.